Zu den zertifizierten Fortbildungen für Mediziner nach Fachgebieten




CME Kurs für Ärztinnen und Ärzte,

Nahrungsmittelallergien – welche Tests sollte der Gastroenterologe durchführen

Ärztlicher Kursleiter: Prof. Dr. med. Dr. oec. troph Jürgen Stein

Chefarzt Gastroenterologie Facharzt für Innere Medizin, Gastroenterologie, Proktologie, Internistische Intensivmedizin, Diabetologe DDG Krankenhaus Sachsenhausen

Referenten: Prof. Dr. med. Dr. oec. troph Jürgen Stein / Dr. K. Farrag / Prof. Dr. med. M. Raithel

Nahrungsmittelallergien (NMA), definiert als immunologisch vermittelte, abnormale entzündliche Reaktionen auf Nahrungsmittelproteine, können sich durch lokale und systemische Reaktionen an einem oder mehreren Organsystemen äußern. Die Prävalenz der NMA beträgt in westlichen Ländern bei Erwachsenen 2– 4%. Dagegen klagen bis zu 30 – 40% der Erwachsenen über Nahrungsmittelunverträglichkeiten, die im Wesentlichen durch nichtimmunologische Mechanismen (nichtallergische Hypersensitivität) wie Malassimilation bzw. Intoleranzen hervorgerufen werden.
Die Diagnostik einer NMA gründet sich immer auf eine symptomorientierte Ernährungsanamnese und erfordert in der Regel ein interdisziplinäres Vorgehen. Als wissenschaftlicher Goldstandard gilt der doppelblind und placebokontrolliert durchgeführte orale Provokationstest.
Sinnvolle Laborparameter sind das Methylhistamin im 12-Stunden-Urin, Eosinophilenmarker im Stuhl oder Serum. Für alle Allergietypen gilt trotz der hinweisenden Labordiagnostik, dass die klinische Relevanz eines Nahrungsmittels als kausales Allergen jeweils überprüft werden sollte.



Zertifiziert von der Bayerische Landesärztekammer (BLÄK) mit 2 CME-Punkten

CME Kurs

Kat I - Tutoriell unterstützte Online-Fortbildung
zertifiziert vom:
30-01-2020
bis:
30-01-2021




aus der Zeitschrift Verdauungskrankheiten

In Kooperation mit dem Dustri Verlag


aus der Zeitschrift:

Verdauungskrankheiten

Dustri-Verlag | Dr. Karl Feistle GmbH & Co. KG | Bajuwarenring 4 | D-82041 Oberhaching

Nahrungsmittelallergien (NMA), definiert als immunologisch vermittelte, abnormale entzündliche Reaktionen auf Nahrungsmittelproteine, können sich durch lokale und systemische Reaktionen an einem oder mehreren Organsystemen äußern. Die Prävalenz der NMA beträgt in westlichen Ländern bei Erwachsenen 2– 4%. Dagegen klagen bis zu 30 – 40% der Erwachsenen über Nahrungsmittelunverträglichkeiten, die im Wesentlichen durch nichtimmunologische Mechanismen (nichtallergische Hypersensitivität) wie Malassimilation bzw. Intoleranzen hervorgerufen werden. Die Diagnostik einer NMA gründet sich immer auf eine symptomorientierte Ernährungsanamnese und erfordert in der Regel ein interdisziplinäres Vorgehen. Als wissenschaftlicher Goldstandard gilt der doppelblind und placebokontrolliert durchgeführte orale Provokationstest. Sinnvolle Laborparameter sind das Methylhistamin im 12-Stunden-Urin, Eosinophilenmarker im Stuhl oder Serum. Für alle Allergietypen gilt trotz der hinweisenden Labordiagnostik, dass die klinische Relevanz eines Nahrungsmittels als kausales Allergen jeweils überprüft werden sollte.

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