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CME-Fortbildung Medcram-Lernmodul | Pulmonale Hypertonie aus pneumologischer und kardiologischer Sicht
CME-Veranstalter

Cogitando GmbH

Finanzieller Förderer

nicht unterstützt

Zertifiziert bis nicht mehr zertifiert
CME-Punkte Keine CME-Punktevergabe
Berufsgruppe Arzt
AutorenProf. Dr. med. Dirk Skowasch / PD Dr. med. Carmen Pizarro
CME-Veranstaltungstyp CME Kurs
Qualifizierung Lernmodul , keine
Kosten Kostenfrei
CME Fortbildungs Partner -

Medcram-Lernmodul | Pulmonale Hypertonie aus pneumologischer und kardiologischer Sicht


Im Gegensatz zur pulmonal arteriellen Hypertonie (PAH) ist die pulmonale Hypertonie (PH) infolge von Lungenerkrankungen (PH-Lunge) oder Linksherzerkrankungen (PH-LHD) häufig. Aktuell wurde der Begriff der „atypischen“ PAH für diejenigen PAH Patienten eingeführt, die im Vergleich zu den in klinischen Studien eingeschlossenen PAH-Patienten älter sind und mehr kardiale und pulmonale Komorbiditäten aufweisen. Bei der PH-Lunge besteht hämodynamisch eine präkapilläre PH; die Begriffe PHCOPD, PH-IPF und PH-CPFE kennzeichnen die entsprechenden Lungengrundkrankheiten. Dem gegenüber ist bei der PH-LHD eine postkapilläre PH nachweisbar; ursächlich kann jede Linksherzerkrankung sein. Therapeutisch steht bei beiden PH-Konstellationen vor allem die Optimierung der jeweiligen Grunderkrankung im Vordergrund. Der Einsatz gezielter PAH-Medikamente wird von den Leitlinien prinzipiell nicht empfohlen, jedoch können im Einzelfall bei Patienten mit definierter, schwerer PH-Komponente individuelle Therapieentscheidungen an PH-Expertenzentren sinnvoll sein.