Jun.-Prof. Dr. Marie-Christine Simon

Ernährungswissenschaften
Rheinische Friedrich-Wilhelms-University Bonn


  Kontakt:
Rheinische Friedrich-Wilhelms-University Bonn Institute of Nutrition and Food research Nutrition and Microbiome Katzenburgweg 7 53115 Bonn

	   	   

Marie-Christine Simon ist Juniorprofessorin für Ernährung und Mikrobiom am Institut für Ernährungs- und Lebensmittelwissenschaften der Universität Bonn. Sie leitet die Nachwuchsgruppe des vom BMBF geförderten Kompetenzclusters Diet Body Brain und verfügt über mehrjährige Erfahrung in der ernährungsbezogenen Mikrobiomforschung.

Bereits während ihrer Promotion, am Deutschen Diabetes Zentrum, Düsseldorf, führte Marie-Christine Simon humane Interventionsstudien durch und untersuchte z.B. den Einfluss von Probiotika auf die Insulinresistenz, die Inkretineffekt und den Inflammationsstatus bei übergewichtigen und schlanken Probanden. Somit verfügt sie über sehr umfangreiche Kenntnisse zu diabetesbedingten Stoffwechsel- und Immunveränderungen und bringt ihr wissenschaftliches Verständnis aus ihrem Studium der Ernährungswissenschaften mit ein. Darüber hinaus ist sie als Clinical Research Associate und als registrierte Ernährungstherapeutin zertifiziert. Dies und ihr breites Fachwissen in der klinischen Forschung qualifizieren sie in hohem Maße, um professionelle Ernährungsinterventionsstudien durchzuführen.

Sie hat einen starken wissenschaftlichen Hintergrund in der Mikrobiomforschung, welchen sie während ihrer Postdoc-Zeit im Labor von Prof. Fredrik Bäckhed, Wallenberg Laboratory der Universität Göteborg, Schweden erworben hat. Ihr übergeordnetes Ziel ist es ein besseres Verständnis der mechanistischen Beteiligung des Mikrobioms in der Physiologie und Pathophysiologie des Menschen zu erlangen und deckt dabei Schlüsselaspekte der Ernährung, Immunologie und des Stoffwechsels ab. Auch das Thema Frauengesundheit, genaugenommen die metabolischen Veränderungen währende des physiologischen Zyklus, sind ein Forschungsthema in ihrer Arbeitsgruppe. 

Alles eine Frage der Hormone: Neue Einblicke in Menstruationszyklus, Darmmikrobiotia und Diabetes
Diese Fortbildung ist mit 2 CME-Punkte zertifiziert
Mit 2 CME-Punkten zertifiziert bei der BLÄK (Bayerische Landesärztekammer) für die Fachgruppe Arzt
Diese Fortbildung ist für Sie kostenfrei

Zwischen Hormonen im Menstruationszyklus, Darmmikrobiota und Diabetes, gibt es eine komplexe Verbindung, die durch verschiedene Mechanismen beeinflusst wird. Schwankungen in Hormonen wie Östrogen und Progesteron beeinflussen nicht nur die Fortpflanzungsorgane, sondern haben auch Auswirkungen auf den Stoffwechsel, die Insulinempfindlichkeit und den Glukosestoffwechsel.

Facharzt für Innere Medizin, Endokrinologie, Osteologe DVO - MVZ Medicover Köln


Das Verständnis der Wechselwirkungen zwischen den schwankenden Hormonkonzentrationen während des Menstruationszyklus, der Darmmikrobiota und dem Glukosestoffwechsel beim Menschen ist angesichts der zunehmenden Prävalenz von Diabetes und der daraus resultierenden Notwendigkeit, die Präventionsmaßnahmen zu erweitern, von großer Bedeutung.

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