Online-Fortbildungen - Neues für Ihre Praxis

Monatliche Veröffentlichung von Tutorial-Videos mit erfahrenen Referenten zu wechselnden Fachthemen. Diese leiten ein neues Thema ein und bereiten Sie auf weitere Inhalte vor. Vervollständigen Sie kostenlos Ihre medizinischen Weiterbildungsanforderungen mit unserem Online-Fortbildungsangebot.


Kursauswahl nach:

CME ist die Abkürzung für Continuing Medical Education und besteht aus Bildungsaktivitäten, die dazu dienen, das Wissen, die Fähigkeiten sowie die beruflichen Leistungen und Beziehungen, die ein Arzt nutzt, um Dienstleistungen für Patienten, die Öffentlichkeit oder den Beruf zu erbringen, aufrechtzuerhalten, zu entwickeln oder zu erweitern. Seit der Antike von Hippokrates haben Ärzte versprochen, ihre Kenntnisse und Fähigkeiten auf dem neuesten Stand zu halten. Die Wichtigkeit der medizinischen Weiterbildung (CME) und der beruflichen Weiterbildung (CPD) ist für Ärzte selbstverständlich. Da der Fortschritt in der Medizin immer schneller wird, ist die Notwendigkeit, sein Wissen auf den neuesten Stand zu bringen, noch größer.

Sowohl die Fortschritte in der modernen Medizin als auch die sich in diesem Rahmen von medizinischen Forschungsergebnissen und ihrer Bedeutung für die klinische Praxis verändernden medizinischen Arbeitsgrundlagen erfordern von den Ärztinnen und Ärzte die Bereitschaft zur ständigen Fort- und Weiterbildung. Bei Online-Fortbildung der Kategorie D und eLearning der Kategorie I können sie sogar ohne organisatorischen Aufwand und Stress vom heimischen Schreibtisch teilnehmen, und den aktiven Austausch mit dem Referenten und anderen Teilnehmern nutzen. Die medizinische Fortbildung bildet somit einen wichtigen Grundstein in der fachlichen und ökonomischen Existenzsicherung von Ärztinnen und Ärzten

Kontinuierliche Fortbildung (CME)


CME-Online Fortbildung

Was bedeutet “CME” eigentlich?

Der Begriff Continuing Medical Education stammt ursprünglich aus dem Anglo-Amerikanischen und meint in übertragener Bedeutung eine Pflicht zur kontinuierlichen berufsbegleitenden CME Fortbildung für alle tätigen Ärzte.

Rechtliche Rahmenbedingungen der Fortbildung

Für die Bundesärztekammer gehöre es zum normalen Selbstverständnis für die ärztlichen Tätigkeitkeiten seine medizinischen Kenntnisse und Fähigkeiten zu festigen und auszubauen. Die gesetzliche Verpflichtung zur ärztlichen Fortbildung wird von dem GKV-Modernisierungsgesetz geregelt, dies legt im fünften Sozialgesetzbuch mit dem § 95d den Grundstein für die ärztliche Fortbildungspflicht im vertragsärztlichen Bereich. Die Fortbildungspflicht für Fachärzten im Krankenhaus wird hingegen vom § 136b Abs. 1 Nr. 1 SGB-V geregelt. Diese Verpflichtungen finden sich jedoch auch in den Fortbildungssatzungen der Landesärztekammern wieder. So werden hirdurch alle in Deutschland tätigen Ärztinnen und Ärzte dazu verpflichtet, sich in dem Umfange beruflich fortzubilden, wie es zur Erhaltung und Erweiterung der zu ihrer Berufsausübung der Fachkenntnisse notwendig ist. Darüber hinaus sollen auch die Team- und Kommunikationsfähigkeiten sowie die medizinisches Weiterentwicklung des Arztes geschult werden. Die Fortbildungen müssenneutral das heißt ohne wirtschafliches Intressse sein.

Nachweis der Online CME-Fortbildung

Das Fortbildungszertifikat dient dem Nachweis der Erfüllung der Fortbildungspflicht. Das für Ärzte erforderliche Fortbildungszertifikat, wird von den Landesärztekammern erstellt nachdem der Nachweis vom Erwerb von mindestens 250 Fortbildungspunkten in einem Zeitraum von fünf Jahren erbracht wurde.

Fortbildungspunkte können Sie durch die Teilnahme an Fortbildungen verschiedener Kategorien erwerben.

  • Kategorie B: mehrtägige Kongresse
  • Kategorie C: Fortbildung mit konzeptionell vorgesehener Beteiligung jedes Teilnehmers
  • Kategorie D: interaktive Fortbildung (Online-Fortbildung)
  • Kategorie E: Selbststudium
  • Kategorie F: Wissenschaftliche Veröffentlichungen und Vorträge
  • Kategorie G: Hospitation
  • Kategorie H: Qualifikationsmaßnahmen, curriculare Fortbildungen und Ähnliches
  • Kategorie I und K: eLearning und blended eLearning
  • Wichtig zu wissen ist, dass in besonderen Fällen, in denen die Ärztin oder der Arzt die Berufsausübung bei Mutterschutz, Elternzeit, Pflegezeit oder wegen einer länger als drei Monate andauernden Erkrankung, nicht ausüben konnten, sich der Zeitraum entsprechend verlängert.

    Wichtig Die Ärztekammer stellt – nach Nachweis der Fortbildungspunkte - i.d.R. ein Zertifikat auf Antrag aus. Der Arzt muss das Zertifikat dann fristgerecht bei Kassenärztlichen Vereinigung einreichen.


Nichteinhaltung der Fortbildungsverpflichtung

Nach § 95d Abs. 3 SGB V können Fortbildungsmaßnahmen noch binnen zwei Jahren nach Ablauf der Fortbildungsfrist nachgeholt werden, jedoch finden diese erworben Fortbildungspunkte keine Anrechnung auf den neu beginnenden fünf Jahreszeitraum. Ebenfalls kann in den ersten Jahr nach Ablauf der Frist das Honorar bereits um 10% gekürzt werden. Bereits im nächsten Quartal erfolgt dann die Kürzung sogar um 25%. Sollte der Nachweis auch innerhalb einer zweijährigen Nachholfrist nicht erbracht werden, ist mit dem Entzug also dem endgültigen Verlust der Zulassung als Vertragsarzt zu rechnen, nebst den vielfältigen Verweisen und Geldbußen.

Gilt die Fortbildungsverpflichtung auch für Teilzeitbeschäftigte?

Ja, auch Teilzeitbeschäftigte müssen der Fortbildungsverpflichtung in gleichem Maße nachkommen.