Nahrungsmittelallergie

Eine typische Nahrungsmittelallergie ist IgE-vermittelt, aber mehrere Reaktionen beinhalten unterschiedliche Immunmechanismen. Diese Nahrungsmittelallergien werden als nicht-IgE-vermittelt oder als Mischung aus IgE und nicht-IgE-vermittelt definiert.

Immunantworten werden in drei Kategorien unterteilt: IgE-vermittelt, nicht-IgE-vermittelt und gemischt. IgE-vermittelte Reaktionen werden in der Regel in Sofortreaktionen (die innerhalb von 2 Stunden nach Nahrungsaufnahme auftreten) und Sofortreaktionen sowie Spätreaktionen (sofort einsetzende Symptome gefolgt von langfristigen oder anhaltenden Symptomen) unterteilt. Nicht-IgE-vermittelte Antworten sind klinisch und wissenschaftlich nicht gut definiert und gelten allgemein als T-Zell-vermittelt. Sie treten in der Regel verzögert ein und treten 4 bis 28 Stunden nach der Aufnahme schädlicher Nahrungsmittel auf. Gemischte IgE- und nicht-IgE-vermittelte Reaktionen sind Zustände im Zusammenhang mit einer Nahrungsmittelallergie, an denen IgE- und nicht-IgE-vermittelte Mechanismen beteiligt sind.

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Thema: nahrungsmittelallergie in der CME-ONLINE FORTBILDUNG

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Vorgestellt wird der Fall einer 22-jährigen Patientin, die über seit der Kindheit rezidivierend aufgetretene Episoden schwerer allergischer Reaktionen nicht eindeutiger Genese berichtete. Ein Notfallset bestehend aus einem nicht sedierenden H1-Antihistaminikum, einem flüssigen Kortikosteroid sowie einem Adrenalin-Autoinjektor lag vor. Sie stellte sich nun in der ernährungstherapeutischen Sprechstunde der dermatologisch-allergologischen Praxis mit dem Wunsch nach Verifizierung der in der Kindheit gestellten Diagnose „Nussallergie“ vor. Die molekulare Allergiediagnostik hat den diagnostischen Prozess in der vorgestellten Kasuistik zielführend unterstützt. In der Zusammenschau aus Anamnese und serologischer Diagnostik der Allergenkomponenten wären die oralen Provokationstestungen mit Erdnuss und Haselnuss bei der vorgestellten Patientin entbehrlich gewesen, jedoch hat insbesondere die positiv verlaufene DBPCFC mit Erdnuss maßgeblich zur Verbesserung des Patienten-Empowerments beigetragen.

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Wie werden Nahrungsmittelallergien nach ihrem Sensibilisierungsweg differenziert? Wie häufig sind Nahrungsmittelallergien? Was sind die Risikofaktoren einer Nahrungsmittelallergie? Wie ist die Prognose
einer Nahrungsmittelallergie? Was sind die häufigsten Nahrungsmittelallergien?
Themen der Leitlinie: Epidemiologie und häufigste Auslöser, Prävention, Klinik und Differenzialdiagnostik, Diagnostik, Verlauf und Therapie, Empfehlungen zur Impfung bei Hühnereiallergie, Nahrungsmittel als Berufsallergien. Die Leitlinie aus dem Jahre 2015 wurde von den Kapitelautoren nach Literatursuche in PubMed, Metaanalysen, klinischen Studien und anderen wissenschaftlichen Untersuchungen aktualisiert.

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Die Nahrungsmittelallergie ist eine häufige Erkrankung mit leichten bis schwereren Symptomen. Kinder sind häufiger betroffen. Die Behandlung umfasst die Akuttherapie bei Reaktionen und Allergiekarenz im Langzeitmanagement, die jedoch oftmals die Lebensqualität von Patienten beeinflusst. In der vorliegenden Arbeit werden aktuelle Entwicklungen zum Einsatz der Immuntherapie bei der Nahrungsmittelallergie dargestellt und es wird ausführlich von Studien zum Einsatz von Biologika allgemein bzw. speziell zu anti-IgE bei der Nahrungsmittelallergie berichtet. Derzeit befinden sich zwei Immuntherapieformen (epikutane und orale Immuntherapie) in der klinischen Entwicklung zur Behandlung einer Nahrungsmittelallergie mit guter Verträglichkeit und einer Wirksamkeit im Sinne einer erhöhten oralen Schwellendosis. Aktuelle Studien zum Einsatz von Biologika, hier vor allem anti-IgE zur Behandlung der Nahrungsmittelallergie zeigen vielversprechende Ergebnisse bezüglich Wirksamkeit und Verträglichkeit.

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