CME-Punkte jederzeit und ortsunabhängig ganz einfach online sammeln

In unseren interaktiven webbasierten Lernmodulen informieren Sie anerkannte Experten über unterschiedliche Themen in ihrem medizinischen Fachgebiet. Mit den hochwertigen Fortbildungskursen bietet der CME-Verlag Medcram® die Möglichkeit Online zu Lernen, jederzeit und überall, – vorausgesetzt, Sie haben einen Zugang zum Internet. Bei erfolgreicher Teilnahme, das heißt mind. 7 der 10 Fragen wurden richtig beantwortet, erhalten Ärzte bis zu 4 CME-Punkte. Das bedeutet, bei einer Kursdauer von 45 Minuten können bis zu 2 CME-Punkte, bei einer Kursdauer von 90 Minuten bis zu 4 CME-Punkte bei erfolgreicher Teilnahme erzeilt werden. Die Kurse werden mit Unterstützung unserer Partner aus Industrie und dem Verlagswesen durchgeführt.



Haben Sie weitere Fragen zu den Kursen?
Simone Rodenbücher
Junior Digital Media Managerin
eMail schreiben
Telefon: +49 9134 2290930

Thema: allergische-rhinitis in der CME-ONLINE FORTBILDUNG

Aktuelle Fortbildungen nach dem Thema: allergische-rhinitis sortiert.

PD Dr. Chrysanthi Skevaki
  Ärztlicher Leiter

PD Dr. Chrysanthi Skevaki

Fachärztin für Laboratoriumsmedizin / Fachärztin für Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie Universitätsklinikum Gießen und Marburg GmbH

CME-Veranstalter

Cogitando GmbH

Finanzieller Förderer

Konzept Gesundheit - 300€ - Akkreditierung

Zertifiziert bisDienstag 18 Oktober 2022
Zertifiziert durch Bayerische Landesärztekammer (BLÄK)
CME-Punkte 4 -
Berufsgruppe Arzt
AutorenPD Dr. Chrysanthi Skevaki / Valerie Härtel / Prof. Dr. Harald Renz
CME-Veranstaltungstyp
Qualifizierung durch Lernerfolgskontrolle
CME-Fortbildung für die Fachbereiche
Kosten Kostenfrei
CME-Fortbildungspartner
1/5 - (1 vote)

Bitte melden Sie sich an um das CME zu bewerten.

CME Views: 90

Ø 1 ( 1 votes )

In-vitro-Allergiediagnostik

Klinisch manifeste Allergien, wie allergische Rhinitis, Asthma, atopische Dermatitis und allergische Reaktionen auf Nahrungsmittel, Medikamente, Latex, Insektengift oder andere Allergene, rechtfertigen eine ausführliche Diagnostik. Eine frühe Diagnose und eine erfolgreiche Behandlung sind für Patienten im Kindes- wie im Erwachsenenalter gleichermaßen wichtig. Die diagnostische Beurteilung beginnt mit der Erhebung der Anamnese und der Sammlung von Informationen zu Symptomen, möglichen Allergenexpositionen und assoziierten Risikofaktoren sowie einer eingehenden körperlichen Untersuchung. Allerdings hat diese Vorgehensweise für sich allein genommen leider nur eine Genauigkeit von ≤ 50% [1]. In manchen Fällen ist das ursächliche Allergen aufgrund des kurzen Zeitraums zwischen Exposition und Auftreten von Symptomen leicht festzustellen. Oftmals kommen jedoch mehrere Allergene als Auslöser in Frage. Bei Allergien ist häufig spezifisches Immunglobulin E (sIgE) gegen das ursächliche Allergen im Serum des Patienten nachweisbar (Abb. 1). Die Prävalenz von sIgE-Sensibilisierungen hängt vom Alter des Patienten sowie den klinischen Diagnosen ab. In-vivoHauttests oder In-vitro-Bluttests dienen der Bestätigung einer Sensibilisierung. Bei einer Diskrepanz zwischen diesen Tests und der Anamnese sollten Provokationstestungen durchgeführt werden. Diese können entweder klinisch oder in-vitro erfolgen; bei letzterem Ansatz wird die Mediatorfreisetzung bzw. Expression von Oberflächenantigenen auf den Basophilen nach Inkubation mit dem Allergen bestimmt.

IgE wurde 1967 zum ersten Mal beschrieben und wird von B-Zellen als Reaktion auf spezifische Antigene produziert. IgE zirkuliert im Blut und bindet an hochaffine IgE-Rezeptoren auf der Oberfläche von Immuneffektorzellen (zum Beispiel Mastzellen). Eine anschließende Exposition gegenüber dem fraglichen Allergen führt zu einer Vernetzung der IgE-Rezeptoren, einer Degranulation von Mastzellen und sofortigen Überempfindlichkeitsreaktionen [2]. Diese können in Form von respiratorischen, kutanen, gastrointestinalen, kardiovaskulären oder generalisierten (anaphylaktischen) Anzeichen und Symptomen zu Tage treten [3]. Das Vorhandensein von allergenspezifischem IgE im Blut eines Patienten wird auch als sIgE-Sensibilisierung bezeichnet und kann, muss aber nicht, mit einer klinischen Reaktion gegen das jeweilige Allergen assoziiert sein.

[1] Siles RI, Hsieh FH. Allergy blood testing: A practical guide for clinic
[2] Ansotegui IJ, Melioli G, Canonica GW, Caraballo L, Villa E, Ebisawa M, Passalacqua G, Savi E, In diesem Zusammenhang sind Veränderungen der Tryptase-Konzentration häufig aussagekräftiger als die absoluten Werte In-vitro-Allergiediagnostik 813 Ebo D, Gómez RM, Luengo Sánchez O, Oppenheimer JJ, Jensen-Jarolim E, Fischer DA, Haahtela T, Antila M, Bousquet JJ, Cardona V, Chiang WC, Demoly PM, et al. IgE allergy diagnostics and other relevant tests in allergy, a World Allergy Organization position paper. World Allergy Organ J. 2020; 13: 100080.
[3] Eigenmann PA, Atanaskovic-Markovic M, O’B Hourihane J, Lack G, Lau S, Matricardi PM, et al; European Academy of Allergy and Clinical Immunology Section on Pediatrics; European Academy of Allergy and Clinical ImmunologyClemens von Pirquet Foundation. Testing children for allergies: why, how, who and when: an updated statement of the European Academy of Allergy and Clinical Immunology (EAACI) Section on Pediatrics and the EAACI-Clemens von Pirquet Foundation. Pediatr Allergy Immunol. 2013; 24: 195-209.

Bitte melden Sie sich an, um Zugang zu diesem Inhalt zu erhalten


Prof. Dr. med. Wolfgang Pfützner
  Ärztlicher Leiter

Prof. Dr. med. Wolfgang Pfützner

Leitender Oberarzt der Klinik für Dermatologie und Allergologie Philipps Universität Marburg

CME-Veranstalter

Cogitando GmbH

Finanzieller Förderer

Konzept Gesundheit - 300 Euro - Akkreditierung

Zertifiziert bisSamstag 5 Februar 2022
Zertifiziert durch Bayerische Landesärztekammer (BLÄK)
CME-Punkte 2 -
Berufsgruppe Arzt
AutorenProf. Dr. med. Wolfgang Pfützner / Dr. med. Victoria Mortasawi
CME-Veranstaltungstyp
Qualifizierung durch Lernerfolgskontrolle
CME-Fortbildung für die Fachbereiche
Kosten Kostenfrei
CME-FortbildungspartnerCogitando GmbH
3.8/5 - (22 votes)

Bitte melden Sie sich an um das CME zu bewerten.

CME Views: 1033

Ø 3.77 ( 22 votes )

Diagnostik der Insektengiftallergie unter besonderer Berücksichtigung des Stellenwerts kutaner Testungen

Bis zu 3% der Bevölkerung entwickeln eine Anaphylaxie auf Insektenstiche durch Hymenopteren, zu denen die Bienen, Wespen, Hummeln und Hornissen gehören. Der Diagnostik der Hymenopterengiftallergie kommt eine hohe Bedeutung insbesondere in Hinblick auf die Identifizierung des ursächlichen Insekts und des zugrunde liegenden immunologischen Mechanismus zu. Zur Verfügung stehen hier die IgE-Analytik und Hauttests. Hauttests sind einfach, schnell und relativ kostengünstig durchzuführen und können wertvolle diagnostische Informationen liefern. Zur korrekten Durchführung und Interpretation der Ergebnisse ist entsprechendes allergologisches Wissen erforderlich.

Nach dem Stichereignis einer Biene oder Wespe kommt es in den meisten Fällen zu keinerlei klinisch relevanten Symptomen. Bei bis zu 25% kann sich allerdings eine gesteigerte örtliche Reaktion zeigen (lokale Schwellung > 10 cm Durchmesser, über 24 Stunden anhaltend). Circa 3,5% der Bevölkerung entwickeln eine systemische allergische Reaktion vom Soforttyp [1]. Ausgelöst wird diese durch Bindung des Bienen- oder Wespengifts an IgE-Antikörper auf Mastzellen, was zur Degranulation mit Freisetzung von Histamin und weiteren Mediatoren führt. Histamin wirkt unter anderem vasodilatierend und erhöht die Gefäßpermeabilität, wodurch es zu typischen Symptomen wie Urtikaria, Angioödem, Juckreiz, Dyspnoe und Kreislaufdepression kommt [2].

Die Diagnostik einer Hymenopterengift (HG)-Allergie kann selbst den erfahrenen Allergologen vor eine Herausforderung stellen. Ursächlich hierfür sind die zumeist nicht eindeutige anamnestische Identifikation des allergieauslösenden Insekts [3], die weit verbreitete (bei circa 25 – 40% der Erwachsenen und bis zu 50% der Kinder), in der Regel klinisch nicht relevante HG-Sensibilisierung [1] sowie kreuzreaktive Doppelsensibilisierungen [4, 5] auf der einen Seite, der allmähliche Verlust HG-spezifischer IgE-Antikörper im Serum bei fehlendem erneuten Stichereignis auf der anderen Seite [6]. Die vorliegende Arbeit soll daher einen Überblick über die diagnostischen Möglichkeiten bei der Abklärung einer HG-Allergie geben und den Stellenwert der jeweiligen Verfahren evaluieren, wobei ein besonderer Fokus auf die kutanen Testungen gelegt wird.

[1] Jakob T, Rafei-Shamsabadi D, Spillner E, Müller S. Diagnostics in Hymenoptera venom allergy: current concepts and developments with special focus on molecular allergy diagnostics. Allergo J Int. 2017; 26: 93-105. 
[2] Przybilla B, Ruëff F, Walker A, Räwer H-C, Aberer W, Bauer CP, Berdel D, Biedermann T, Brockow K, Forster J, Fuchs T, Hamelmann E, Jakob T, Jarisch R, Merk HF, Müller U, Ott H, Sitter W, Urbanek R, Wedi B. Diagnose und Therapie der Bienen- und Wespengiftallergie. Allergo J. 2011; 20: 318-339.
[3] Baker TW, Forester JP, Johnson ML, Stolfi A, Stahl MC. The HIT study: Hymenoptera identification test – how accurate are people at identifying stinging insects? Ann Allergy Asthma Immunol. 2014; 113: 267-270.
[4] Egner W, Ward C, Brown DL, Ewan PW. The frequency and clinical significance of specific IgE to both wasp (Vespula) and honey-bee (Apis) venoms in the same patient. Clin Exp Allergy. 1998; 28: 26-34.
[5] Hemmer W. Kreuzreaktionen zwischen den Giften von Hymenopteren unterschiedlicher Familien, Gattungen und Arten. Hautarzt. 2014; 65: 775- 779.

Bitte melden Sie sich an, um Zugang zu diesem Inhalt zu erhalten


Prof. Dr. med. Jürgen Bünger
  Ärztlicher Leiter

Prof. Dr. med. Jürgen Bünger

FA für Arbeitsmedizin Institut der Ruhr-Universität Bochum (IPA)

CME-Veranstalter

Cogitando GmbH

Finanzieller Förderer

Konzept Gesundheit - 300 Euro - Akkreditierung

Zertifiziert bisMittwoch 2 Februar 2022
Zertifiziert durch Bayerische Landesärztekammer (BLÄK)
CME-Punkte 2 -
Berufsgruppe Arzt
AutorenProf. Dr. med. Jürgen Bünger / PD Dr. rer. nat. Götz A. Westphal
CME-Veranstaltungstyp
Qualifizierung durch Lernerfolgskontrolle
CME-Fortbildung für die Fachbereiche
Kosten Kostenfrei
CME-FortbildungspartnerCogitando GmbH
4.5/5 - (2 votes)

Übersicht Faktoren und Wirkungsmechanismen beruflicher Kontaktallergien

Die Kontaktallergie ist eine entzündliche Hauterkrankung, die durch Kontakt mit allergenhaltigen Produkten und Arbeitsstoffen entsteht. Die Erkrankung wird durch Gewebsschädigung oder eine Reizwirkung begünstigt, die für das Immunsystem als Gefahrensignal wirken. Die grundlegenden Pathomechanismen werden besprochen und epidemiologische Studien vorgestellt, die als Zielsetzung hatten, die Kenntnisse dieser Pathomechanismen am Menschen zu vertiefen. Diese Studien untersuchen genetische Prädispositionsfaktoren des Fremdstoffmetabolismus, die eine Bildung von Proteinaddukten mit antigener Wirkung beeinflussen können, sowie Polymorphismen in Genen, die für entzündliche Botenstoffe codieren. Entgiftende Enzyme des Fremdstoffmetabolismus könnten protektiv gegen bestimmte Allergene wirken. Zudem könnten Varianten von Genen entzündlicher Botenstoffe eine besondere Entzündungsbereitschaft bedingen. Mit vertieften Kenntnissen wäre es möglich, Präventionsstrategien zu optimieren.

Bitte melden Sie sich an, um Zugang zu diesem Inhalt zu erhalten


Prof. Dr. med. Eckard Hamelmann
  Ärztlicher Leiter

Prof. Dr. med. Eckard Hamelmann

FA Kinder- und Jugendmedizin, Pädiatrische Pneumologie, Allergologie und Infektiologie; Immunologe Evangelisches Klinikum Bethel

CME-Veranstalter

Cogitando GmbH

Finanzieller Förderer

ALK-Abello Arzneimittel GmbH - 7.700 Euro - Akkreditierung, Durchführung, Hosting

Zertifiziert bisFreitag 31 Dezember 2021
Zertifiziert durch Bayerische Landesärztekammer (BLÄK)
CME-Punkte 4 -
Berufsgruppe Arzt
AutorenProf. Dr. med. Eckard Hamelmann / Prof. Dr. med. Karl-Christian Bergmann
CME-Veranstaltungstyp CME Video-Fortbildung
Qualifizierung durch Lernerfolgskontrolle
CME-Fortbildung für die Fachbereiche
Kosten Kostenfrei
CME-FortbildungspartnerALK-Abelló Arzneimittel GmbH
5/5 - (14 votes)

Bitte melden Sie sich an um das CME zu bewerten.

CME Views: 1502

Ø 5 ( 14 votes )

Hausstaubmilbenallergie: Die verkannte Krankheit

Die Nase tropft, der Hals kratzt und der Kopf schmerzt – seitdem das nasskalte Wetter begonnen hat, kämpfen Millionen von Deutschen mit diesen Beschwerden. Nicht immer muss dahinter eine Erkältung stecken. Auch eine Hausstaubmilbenallergie ruft Symptome wie diese hervor. Doch wie erkennen Betroffene, woran sie genau leiden? Herr Professor Karl-Christian Bergmann wird auf die Herausforderungen bei der Diagnose und Behandlung von Hausstaubmilbenallergikern eingehen. Hausstaubmilben gehören weltweit zu den häufigsten Auslösern von allergischen Beschwerden. In Industrieländern wie Deutschland sind fast 20 % von einer Hausstaubmilbenallergie betroffen. Sie entwickelt sich meist im Kindes- und Jugendalter und hält oft ein Leben lang an. Im schlimmsten Fall führt sie zum Etagenwechsel mit Atemnot und allergischem Asthma. Herr Prof. Eckhard Hamelmann wird auf die Epidemiologie der Hausstaubmilbenallergie sowie deren Auswirkungen auf Jugendliche näher beleuchten.

Bitte melden Sie sich an, um Zugang zu diesem Inhalt zu erhalten


Beliebte CME-Fortbildungen zum Erwerb von CME-Punkten. Medcram.de ist eine Initiative der Cogitando GmbH zur Unterstützung und Förderung von internetbasierter Fortbildungen im Rahmen der Fortbildungsverpflichtung für Ärztinnen und Ärzte und Apotheker und deren Mitarbeiter. Praxisorientierte und neutrale videogestützte Folienvorträge mit renommierten Referenten und aktuellen Updates wissenschaftlicher Erkenntnisse, neue Leitlinien geben einen Überblick zu Therapiemöglichkeiten bei Patienten in der Praxis. Interaktive eTutorials, Audio-Podcasts bequem auf dem Smartphone nutzen. Alle Kursinhalte wurden auf Grundlage aktuell gültiger Leitlinien erstellt, sind unabhängig, aktuell und kostenlos! Testen Sie Ihr Wissen und sammeln Sie Fortbildungspunkte bei aktuellen CME-Kursen!