CME-Punkte jederzeit und ortsunabhängig ganz einfach online sammeln

In unseren interaktiven webbasierten Lernmodulen informieren Sie anerkannte Experten über unterschiedliche Themen in ihrem medizinischen Fachgebiet. Mit den hochwertigen Fortbildungskursen bietet der CME-Verlag Medcram® die Möglichkeit Online zu Lernen, jederzeit und überall, – vorausgesetzt, Sie haben einen Zugang zum Internet. Bei erfolgreicher Teilnahme, das heißt mind. 7 der 10 Fragen wurden richtig beantwortet, erhalten Ärzte bis zu 4 CME-Punkte. Das bedeutet, bei einer Kursdauer von 45 Minuten können bis zu 2 CME-Punkte, bei einer Kursdauer von 90 Minuten bis zu 4 CME-Punkte bei erfolgreicher Teilnahme erzeilt werden. Die Kurse werden mit Unterstützung unserer Partner aus Industrie und dem Verlagswesen durchgeführt.



Haben Sie weitere Fragen zu den Kursen?
Simone Rodenbücher
Junior Digital Media Managerin
eMail schreiben
Telefon: +49 9134 2290930

Thema: allergologie in der CME-ONLINE FORTBILDUNG

Aktuelle Fortbildungen nach dem Thema: allergologie sortiert.

CME-Punkte kostenlos | Zertifizierte Fortbildung für Ärzte Logo Weiterführende Themen:

Allergologie
Allergologie Pro
Brennpunkt-Allergologie

Prof. Dr. med. Natalija Novak
  Ärztlicher Leiter

Prof. Dr. med. Natalija Novak

Experimentelle Allergologie und Immundermatologie Universitätsklinikum Bonn

CME-Veranstalter

Cogitando GmbH

Finanzieller Förderer

ALK-Abelló Arzneimittel - 2690 Euro - Akkreditierung

Zertifiziert bisMontag 25 Juli 2022
Zertifiziert durch Bayerische Landesärztekammer (BLÄK)
CME-Punkte 2 -
Berufsgruppe Arzt
AutorenProf. Dr. med. Natalija Novak / RA Karin Gräfin von Strachwitz-Helmstatt
CME-Veranstaltungstyp CME Video-Fortbildung
Qualifizierung durch Lernerfolgskontrolle
Kosten Kostenfrei
CME-FortbildungspartnerALK-Abelló Arzneimittel GmbH

Bitte melden Sie sich an um das CME zu bewerten.

CME Views: 981

Ø 5 ( 1 votes )

Herausforderung rechtssicheres Verordnen in der Allergologie

Wie können Sie rechtssicher Verordnen in der Allergologie? Die Referentin geht als Rechtsanwältin auf aktuelle Fragestellungen in der ärztlichen Verordnung ein, Themenschwerpunkte sind: Therapieallergene-Verordnung (TAV), Erstattungsfähigkeit nicht zugelassener Therapieallergene, Arzthaftung und ärztliche Therapiefreiheit, Leitlinien-Begriff und Bedeutung für die ärztliche Therapiefreiheit. Welchen Prüfungen die ärztliche Therapiefreiheit unterliegt wird anhand der Vorgaben gemäß § 106 SGB V – Wirtschaftlichkeitsprüfung, den Rahmenvorgaben nach § 84 Abs. 6 SGB V zwischen GKV Spitzenverband und KBV für 2021, den regionalen Arzneimittelvereinbarungen sowie § 48 BMVÄ – Sonstiger Schaden, dargelegt.  Aktuelle Urteile aus der Rechtsprechung zeigen Möglichkeiten und Grenzen auf.

In der Seminar-Reihe „Brennpunkt Allergologie“ erhalten Sie Fortbildungen zu aktuellen Themen rund um die Allergologie.

Bitte melden Sie sich an, um Zugang zu diesem Inhalt zu erhalten


Univ.-Prof. Dr. Dr. Johannes Ring
  Ärztlicher Leiter

Univ.-Prof. Dr. Dr. Johannes Ring

Dermatologie und Allergologie Klinikum rechts der Isar, Technische Universtität München

CME-Veranstalter

Cogitando GmbH

Finanzieller Förderer

Konzept Gesundheit - 300€ - Akkreditierung

Zertifiziert bisMittwoch 25 Mai 2022
Zertifiziert durch Bayerische Landesärztekammer (BLÄK)
CME-Punkte 8 -
Berufsgruppe Arzt
AutorenUniv.-Prof. Dr. Dr. Johannes Ring / Prof. Dr. med. Thomas Werfel / et al.
CME-Veranstaltungstyp
Qualifizierung durch Lernerfolgskontrolle
Kosten Kostenfrei
CME-Fortbildungspartner

Bitte melden Sie sich an um das CME zu bewerten.

CME Views: 673

Ø 4.3 ( 20 votes )

Leitlinie zu Akuttherapie und Management der Anaphylaxie – Update 2021

Unter Anaphylaxie versteht man eine akute systemische Reaktion mit Symptomen einer allergischen Sofortreaktion, die den ganzen Organismus erfassen kann und potenziell lebensbedrohlich ist.
Auch wenn Anaphylaxie in ihrer Symptomatik hoch akut abläuft, liegt dem Ereignis eine chronische Erkrankung zugrunde, da es durch die zugrundeliegende Fehlsteuerung des Immunsystems jederzeit erneut zu Reaktionen kommen kann, was teilweise gravierende Auswirkungen psychischer und organisatorischer Art auf den Alltag von Betroffenen hat.

Anaphylaktische Reaktionen gehören zu den schwersten und potenziell lebensbedrohlichen, dramatischen Ereignissen in der Allergologie. Die Akutbehandlung wird auf der Grundlage von internationalen Leitlinien und Empfehlungen von Lehrbüchern durchgeführt. Die vorliegende Leitlinie aktualisiert frühere Versionen von 1994, 2007 und 2014 und berücksichtigt internationale Leitlinien.

S2k-Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Allergologie und klinische Immunologie (DGAKI), des Ärzteverbands Deutscher Allergologen (AeDA), der Gesellschaft für Pädiatrische Allergologie und Umweltmedizin (GPA), der Deutschen Akademie für Allergologie und Umweltmedizin (DAAU), des Berufsverbands der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ), der Gesellschaft für Neonatologie und Pädiatrische Intensivmedizin (GNPI), der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft (DDG), der Österreichischen Gesellschaft für Allergologie und Immunologie (ÖGAI), der Schweizerischen Gesellschaft für Allergologie und Immunologie (SGAI), der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin (DGAI), der Deutschen Gesellschaft für Pharmakologie (DGP), der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP), der Patientenorganisation Deutscher Allergie- und Asthmabund (DAAB) und der Arbeitsgemeinschaft Anaphylaxie – Training und Edukation (AGATE)

Der Artikel enthält vollständige Leitlinien für die Akutbehandlung und das Management der Anaphylaxie. Das Update 2021 richtet sich an alle Angehörigen der Gesundheitsberufe und andere Angehörige der Gesundheitsberufe, die an der Akutbehandlung, Diagnose und Beratung von Patienten mit Anaphylaxie beteiligt sind.

Alle Autoren: J. Ring, K. Beyer, T. Biedermann, A. Bircher, M. Fischer, T. Fuchs, A. Heller, F. Hoffmann, I. Huttegger, T. Jakob, L. Klimek, M.V. Kopp, C. Kugler, L. Lange, O. Pfaar, E. Rietschel, F. Rueff, S. Schnadt, R. Seifert, B. Stöcker, R. Treudler, C. Vogelberg, T. Werfel, M. Worm, H. Sitter und K Brockow

 

Bitte melden Sie sich an, um Zugang zu diesem Inhalt zu erhalten


Prof. Dr. med. Wolfgang Pfützner
  Ärztlicher Leiter

Prof. Dr. med. Wolfgang Pfützner

Leitender Oberarzt der Klinik für Dermatologie und Allergologie Philipps Universität Marburg

CME-Veranstalter

Cogitando GmbH

Finanzieller Förderer

Konzept Gesundheit - 300 Euro - Akkreditierung

Zertifiziert bisSamstag 5 Februar 2022
Zertifiziert durch Bayerische Landesärztekammer (BLÄK)
CME-Punkte 2 -
Berufsgruppe Arzt
AutorenProf. Dr. med. Wolfgang Pfützner / Dr. med. Victoria Mortasawi
CME-Veranstaltungstyp
Qualifizierung durch Lernerfolgskontrolle
Kosten Kostenfrei
CME-FortbildungspartnerCogitando GmbH

Bitte melden Sie sich an um das CME zu bewerten.

CME Views: 931

Ø 3.77 ( 22 votes )

Diagnostik der Insektengiftallergie unter besonderer Berücksichtigung des Stellenwerts kutaner Testungen

Bis zu 3% der Bevölkerung entwickeln eine Anaphylaxie auf Insektenstiche durch Hymenopteren, zu denen die Bienen, Wespen, Hummeln und Hornissen gehören. Der Diagnostik der Hymenopterengiftallergie kommt eine hohe Bedeutung insbesondere in Hinblick auf die Identifizierung des ursächlichen Insekts und des zugrunde liegenden immunologischen Mechanismus zu. Zur Verfügung stehen hier die IgE-Analytik und Hauttests. Hauttests sind einfach, schnell und relativ kostengünstig durchzuführen und können wertvolle diagnostische Informationen liefern. Zur korrekten Durchführung und Interpretation der Ergebnisse ist entsprechendes allergologisches Wissen erforderlich.

Nach dem Stichereignis einer Biene oder Wespe kommt es in den meisten Fällen zu keinerlei klinisch relevanten Symptomen. Bei bis zu 25% kann sich allerdings eine gesteigerte örtliche Reaktion zeigen (lokale Schwellung > 10 cm Durchmesser, über 24 Stunden anhaltend). Circa 3,5% der Bevölkerung entwickeln eine systemische allergische Reaktion vom Soforttyp [1]. Ausgelöst wird diese durch Bindung des Bienen- oder Wespengifts an IgE-Antikörper auf Mastzellen, was zur Degranulation mit Freisetzung von Histamin und weiteren Mediatoren führt. Histamin wirkt unter anderem vasodilatierend und erhöht die Gefäßpermeabilität, wodurch es zu typischen Symptomen wie Urtikaria, Angioödem, Juckreiz, Dyspnoe und Kreislaufdepression kommt [2].

Die Diagnostik einer Hymenopterengift (HG)-Allergie kann selbst den erfahrenen Allergologen vor eine Herausforderung stellen. Ursächlich hierfür sind die zumeist nicht eindeutige anamnestische Identifikation des allergieauslösenden Insekts [3], die weit verbreitete (bei circa 25 – 40% der Erwachsenen und bis zu 50% der Kinder), in der Regel klinisch nicht relevante HG-Sensibilisierung [1] sowie kreuzreaktive Doppelsensibilisierungen [4, 5] auf der einen Seite, der allmähliche Verlust HG-spezifischer IgE-Antikörper im Serum bei fehlendem erneuten Stichereignis auf der anderen Seite [6]. Die vorliegende Arbeit soll daher einen Überblick über die diagnostischen Möglichkeiten bei der Abklärung einer HG-Allergie geben und den Stellenwert der jeweiligen Verfahren evaluieren, wobei ein besonderer Fokus auf die kutanen Testungen gelegt wird.

[1] Jakob T, Rafei-Shamsabadi D, Spillner E, Müller S. Diagnostics in Hymenoptera venom allergy: current concepts and developments with special focus on molecular allergy diagnostics. Allergo J Int. 2017; 26: 93-105. 
[2] Przybilla B, Ruëff F, Walker A, Räwer H-C, Aberer W, Bauer CP, Berdel D, Biedermann T, Brockow K, Forster J, Fuchs T, Hamelmann E, Jakob T, Jarisch R, Merk HF, Müller U, Ott H, Sitter W, Urbanek R, Wedi B. Diagnose und Therapie der Bienen- und Wespengiftallergie. Allergo J. 2011; 20: 318-339.
[3] Baker TW, Forester JP, Johnson ML, Stolfi A, Stahl MC. The HIT study: Hymenoptera identification test – how accurate are people at identifying stinging insects? Ann Allergy Asthma Immunol. 2014; 113: 267-270.
[4] Egner W, Ward C, Brown DL, Ewan PW. The frequency and clinical significance of specific IgE to both wasp (Vespula) and honey-bee (Apis) venoms in the same patient. Clin Exp Allergy. 1998; 28: 26-34.
[5] Hemmer W. Kreuzreaktionen zwischen den Giften von Hymenopteren unterschiedlicher Familien, Gattungen und Arten. Hautarzt. 2014; 65: 775- 779.

Bitte melden Sie sich an, um Zugang zu diesem Inhalt zu erhalten


Prof. Dr. med. Jürgen Bünger
  Ärztlicher Leiter

Prof. Dr. med. Jürgen Bünger

FA für Arbeitsmedizin Institut der Ruhr-Universität Bochum (IPA)

CME-Veranstalter

Cogitando GmbH

Finanzieller Förderer

Konzept Gesundheit - 300 Euro - Akkreditierung

Zertifiziert bisMittwoch 2 Februar 2022
Zertifiziert durch Bayerische Landesärztekammer (BLÄK)
CME-Punkte 2 -
Berufsgruppe Arzt
AutorenProf. Dr. med. Jürgen Bünger / PD Dr. rer. nat. Götz A. Westphal
CME-Veranstaltungstyp
Qualifizierung durch Lernerfolgskontrolle
Kosten Kostenfrei
CME-FortbildungspartnerCogitando GmbH

Übersicht Faktoren und Wirkungsmechanismen beruflicher Kontaktallergien

Die Kontaktallergie ist eine entzündliche Hauterkrankung, die durch Kontakt mit allergenhaltigen Produkten und Arbeitsstoffen entsteht. Die Erkrankung wird durch Gewebsschädigung oder eine Reizwirkung begünstigt, die für das Immunsystem als Gefahrensignal wirken. Die grundlegenden Pathomechanismen werden besprochen und epidemiologische Studien vorgestellt, die als Zielsetzung hatten, die Kenntnisse dieser Pathomechanismen am Menschen zu vertiefen. Diese Studien untersuchen genetische Prädispositionsfaktoren des Fremdstoffmetabolismus, die eine Bildung von Proteinaddukten mit antigener Wirkung beeinflussen können, sowie Polymorphismen in Genen, die für entzündliche Botenstoffe codieren. Entgiftende Enzyme des Fremdstoffmetabolismus könnten protektiv gegen bestimmte Allergene wirken. Zudem könnten Varianten von Genen entzündlicher Botenstoffe eine besondere Entzündungsbereitschaft bedingen. Mit vertieften Kenntnissen wäre es möglich, Präventionsstrategien zu optimieren.

Bitte melden Sie sich an, um Zugang zu diesem Inhalt zu erhalten


Prof. Dr. med. Eckard Hamelmann
  Ärztlicher Leiter

Prof. Dr. med. Eckard Hamelmann

FA Kinder- und Jugendmedizin, Pädiatrische Pneumologie, Allergologie und Infektiologie; Immunologe Evangelisches Klinikum Bethel

CME-Veranstalter

Cogitando GmbH

Finanzieller Förderer

ALK-Abello Arzneimittel GmbH - 7.700 Euro - Akkreditierung, Durchführung, Hosting

Zertifiziert bisFreitag 31 Dezember 2021
Zertifiziert durch Bayerische Landesärztekammer (BLÄK)
CME-Punkte 4 -
Berufsgruppe Arzt
AutorenProf. Dr. med. Eckard Hamelmann / Prof. Dr. med. Karl-Christian Bergmann
CME-Veranstaltungstyp CME Video-Fortbildung
Qualifizierung durch Lernerfolgskontrolle
Kosten Kostenfrei
CME-FortbildungspartnerALK-Abelló Arzneimittel GmbH

Bitte melden Sie sich an um das CME zu bewerten.

CME Views: 1394

Ø 5 ( 14 votes )

Hausstaubmilbenallergie: Die verkannte Krankheit

Die Nase tropft, der Hals kratzt und der Kopf schmerzt – seitdem das nasskalte Wetter begonnen hat, kämpfen Millionen von Deutschen mit diesen Beschwerden. Nicht immer muss dahinter eine Erkältung stecken. Auch eine Hausstaubmilbenallergie ruft Symptome wie diese hervor. Doch wie erkennen Betroffene, woran sie genau leiden? Herr Professor Karl-Christian Bergmann wird auf die Herausforderungen bei der Diagnose und Behandlung von Hausstaubmilbenallergikern eingehen. Hausstaubmilben gehören weltweit zu den häufigsten Auslösern von allergischen Beschwerden. In Industrieländern wie Deutschland sind fast 20 % von einer Hausstaubmilbenallergie betroffen. Sie entwickelt sich meist im Kindes- und Jugendalter und hält oft ein Leben lang an. Im schlimmsten Fall führt sie zum Etagenwechsel mit Atemnot und allergischem Asthma. Herr Prof. Eckhard Hamelmann wird auf die Epidemiologie der Hausstaubmilbenallergie sowie deren Auswirkungen auf Jugendliche näher beleuchten.

Bitte melden Sie sich an, um Zugang zu diesem Inhalt zu erhalten


Prof. Dr. med. Thomas Werfel
  Ärztlicher Leiter

Prof. Dr. med. Thomas Werfel

Facharzt für Dermatologie Medizinische Hochschule Hannover (MHH)

CME-Veranstalter

Cogitando GmbH

Finanzieller Förderer

Konzept Gesundheit - 300 Euro - Akkreditierung

Zertifiziert bisSamstag 5 Februar 2022
Zertifiziert durch Bayerische Landesärztekammer (BLÄK)
CME-Punkte 2 -
Berufsgruppe Arzt
AutorenProf. Dr. med. Thomas Werfel / Dr. med. Paula Kage / Prof. Dr. med. Regina Treudler
CME-Veranstaltungstyp
Qualifizierung durch Lernerfolgskontrolle
Kosten Kostenfrei
CME-FortbildungspartnerCogitando GmbH

Bitte melden Sie sich an um das CME zu bewerten.

CME Views: 1046

Ø 3.82 ( 11 votes )

Atopische Dermatitis und psychosoziale Komorbiditäten – Was gibt’s Neues?

Die atopische Dermatitis (AD) ist eine chronisch-entzündliche Erkrankung, bei der in den letzten Jahren eine Reihe an assoziierten psychosozialen Erkrankungen in den Fokus der Forschung gerückt sind. Dieser Artikel soll eine Übersicht zu den aktuellen Daten geben. Hierzu erfolgten eine systematische Literaturrecherche in PubMed für den Zeitraum vom 01.01.2018 bis 01.03.2020. Bei Patienten mit AD wird über ein gehäuftes Auftreten von Depression, Angststörung und Aufmerksamkeitsdefizits-/Hyperaktivitätsstörung berichtet. Weniger gut untersucht ist der Zusammenhang zwischen AD und Erkrankungen wie Schizophrenie, Essstörung und Zwangsstörung. Bezüglich der psychosozialen Komorbiditäten gibt es einen hohen Forschungsbedarf, gerade auch im Hinblick auf die Entstehung dieser Komorbiditäten und  den  Einfluss  von  neuen  Therapien  auf diese.

Patienten mit AD hatten in weltweiten Studien im Vergleich zu Nichtbetroffenen mit 9,3 – 44,3% eine deutlich erhöhte Prävalenz an Depressionen [2, 11, 12, 17, 18, 19, 22, 28, 30, 46, 47, 48], wobei das Risiko 1,14- bis 2,86-fach erhöht war [11, 12, 13, 29, 33]. Patienten mit AD hatten auch signifikant häufiger Angststörungen [18] (Prävalenz 3,31 – 26,2% [2, 12, 28], 1,74- bis 3-fach erhöhtes Risiko [12, 29, 45]). Wenn Depression und Angststörung gemeinsam erfasst wurden, zeigten sich ebenfalls erhöhte Prävalenzen von 40 – 50,2% [37, 39, 40, 41, 42] mit einem 1,11- bis 2,34-fach erhöhten Risiko für ein Auftreten [5, 37, 40]. Viele Studien zeigten eine positive Korrelation der Schwere der AD mit der Schwere psychischer Erkrankungen sowie mit der Einnahme von Antidepressiva und Anxiolytika.

 

[11] Cheng BT, Silverberg JI. Depression and psychological distress in US adults with atopic dermatitis. Ann Allergy Asthma Immunol. 2019; 123:
179-185.
[12] Chiesa Fuxench ZC, Block JK, Boguniewicz M, Boyle J, Fonacier L, Gelfand JM, Grayson MH, Margolis DJ, Mitchell L, Silverberg JI, Schwartz
L, Simpson EL, Ong PY. Atopic dermatitis in america study: a cross-sectional study examining the prevalence and disease burden of atopic dermatitis in the US adult population. J Invest Dermatol.
2019; 139: 583-590.
[13] Choi HM, Kim D, Lee W, Kim H. Estimating causal associations of atopic dermatitis with depression using the propensity score method: an analysis
of Korea Community Health Survey data, 2010-2013. Epidemiol Health. 2018; 40: e2018059 McKenzie C, Silverberg JI. Association of family structure with atopic dermatitis in US children. J
Am Acad Dermatol. 2018; 79: 638-644.e4 
[33] Schonmann Y, Mansfield KE, Hayes JF, Abuabara K, Roberts A, Smeeth L, Langan SM. Atopic eczema in adulthood and risk of depression and anxiety: a population-based cohort study. J Allergy Clin Immunol Pract. 2020; 8: 248-257.e16

Bitte melden Sie sich an, um Zugang zu diesem Inhalt zu erhalten


Beliebte CME-Fortbildungen zum Erwerb von CME-Punkten. Medcram.de ist eine Initiative der Cogitando GmbH zur Unterstützung und Förderung von internetbasierter Fortbildungen im Rahmen der Fortbildungsverpflichtung für Ärztinnen und Ärzte und Apotheker und deren Mitarbeiter. Praxisorientierte und neutrale videogestützte Folienvorträge mit renommierten Referenten und aktuellen Updates wissenschaftlicher Erkenntnisse, neue Leitlinien geben einen Überblick zu Therapiemöglichkeiten bei Patienten in der Praxis. Interaktive eTutorials, Audio-Podcasts bequem auf dem Smartphone nutzen. Alle Kursinhalte wurden auf Grundlage aktuell gültiger Leitlinien erstellt, sind unabhängig, aktuell und kostenlos! Testen Sie Ihr Wissen und sammeln Sie Fortbildungspunkte bei aktuellen CME-Kursen!