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  Online-Angebot für zertifizierte Fortbildung zum Fachbereich: Ernährungstherapie

Ernährungstherapie

Ernährungstherapie

Ernährungstherapie fördert die Gesundheit durch personalisierte Ernährung und Unterstützung des Lebensstils. Es ist ein systemischer Ansatz in der Ernährungs- und Lifestyle-Medizin, der die zugrunde liegenden Ursachen von schlechter Gesundheit angeht, anstatt sich auf die Symptome zu konzentrieren. Basierend auf Evidenz umfasst es eine breite Palette von Instrumenten, die verwendet werden, um die Gesundheit eines Patienten zu beurteilen und potenzielle Ernährungsungleichgewichte zu identifizieren, die Symptome verursachen können. Im Fokus steht dabei immer der einzelne Patient. Ein wichtiges Ziel der klinischen Arbeit ist die frühzeitige, gezielte Erfassung und konsequente Behandlung mangelernährter Patienten. Um eine bestehende oder drohende Mangel- oder Mangelernährung zu erkennen. Die Ernährung ist ein wichtiger Bestandteil der Behandlung vieler Krankheiten.

Spannende Kursinhalte für Ärzte und Fachärzte.

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Simone Rodenbücher
Junior Digital Media Managerin
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Thema: ernaehrungstherapie in der CME-ONLINE FORTBILDUNG

Aktuelle Fortbildungen nach dem Thema: ernaehrungstherapie sortiert.

Medcram bietet eine breite Palette zertifizierter medizinischer Fortbildung in Form von interaktiven Lernmodulen an, um medizinisches Fachpersonal dabei zu unterstützen Ihrer Fortbildungspflicht nachzukommen.

LIVE ONLINE TERMIN
Prof. Dr. med. Mario Siebler
  Ärztlicher Leiter

Prof. Dr. med. Mario Siebler

Facharzt für Neurologie, Spezielle Neurologische Intensivmedizin, Verkehrsmedizin MEDICLIN Reha-Fachklinik Rhein/Ruhr

CME-Veranstalter

Cogitando GmbH

Finanzieller Förderer

Nutricia Milupa GmbH - 7600 Euro - Durchführung, Akkreditierung, Hosting, Video

Zertifiziert bisDonnerstag 11 November : 20:00
Zertifiziert durch Bayerische Landesärztekammer (BLÄK)
CME-Punkte 2 -
Berufsgruppe Arzt
AutorenProf. Dr. med. Mario Siebler
CME-Veranstaltungstyp CME Live-Fortbildung
Qualifizierung durch Lernerfolgskontrolle
Kosten Kostenfrei
CME-FortbildungspartnerNutricia Milupa GmbH

Ernährungsmanagement nach Schlaganfall in der Rehabilitation

Ernährung spielt eine wichtige Rolle in der Schlaganfall-Rehabilitation. Ziel ist, dass Betroffene mit möglichst wenigen Beeinträchtigungen in ihr bisheriges Leben und ihr soziales Umfeld zurückkehren.

Schluckstörungen (Dysphagie) sind ein wichtiger Risikofaktor für Mangelernährung nach einem Schlaganfall, aber auch Vigilanzverminderung, kognitive Defizite, Fatigue, Immobilität/Hemiplegie, Xerostomie, Depressionen, schlechte Mundhygiene und Arzneimittel können zu einer negativen Nahrungsaufnahme beitragen. Die jeweils richtige Ernährungstherapie zu erkennen, zu begleiten und im Laufe der Behandlung anzupassen kann eine Herausforderung sein.

Prof. Dr. med. Siebler wird in seinem Vortrag neben diesem theoretischen Wissen Fallbeispiele vorstellen und gemeinsam mit Ihnen diskutieren: Wie hätten Sie entschieden? Praxisnah und interaktiv.

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Prof. Dr. med. Hartwig Mensing
  Ärztlicher Leiter

Prof. Dr. med. Hartwig Mensing

Facharzt für Haut- und Geschlechtskrankheiten Dermatologisches Ambulatorium Hamburg-Alstertal

CME-Veranstalter

Cogitando GmbH

Finanzieller Förderer

Konzept Gesundheit - 300€ - Akkreditierung

Zertifiziert bisDienstag 2 August 2022
Zertifiziert durch Bayerische Landesärztekammer (BLÄK)
CME-Punkte 2 -
Berufsgruppe Arzt
AutorenProf. Dr. med. Hartwig Mensing / Dr. rer. nat. Anja Waßmann-Otto
CME-Veranstaltungstyp
Qualifizierung durch Lernerfolgskontrolle
Kosten Kostenfrei
CME-Fortbildungspartner

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Ø 4 ( 1 votes )

Molekulare Allergiediagnostik bei primärer Erdnussallergie

Vorgestellt wird der Fall einer 22-jährigen Patientin, die über seit der Kindheit rezidivierend aufgetretene Episoden schwerer allergischer Reaktionen nicht eindeutiger Genese berichtete. Ein Notfallset bestehend aus einem nicht sedierenden H1-Antihistaminikum, einem flüssigen Kortikosteroid sowie einem Adrenalin-Autoinjektor lag vor. Sie stellte sich nun in der ernährungstherapeutischen Sprechstunde der dermatologisch-allergologischen Praxis mit dem Wunsch nach Verifizierung der in der Kindheit gestellten Diagnose „Nussallergie“ vor.

Die molekulare Allergiediagnostik hat den diagnostischen Prozess in der vorgestellten Kasuistik zielführend unterstützt. In der Zusammenschau aus Anamnese und serologischer Diagnostik der Allergenkomponenten wären die oralen Provokationstestungen mit Erdnuss und Haselnuss bei der vorgestellten Patientin entbehrlich gewesen, jedoch hat insbesondere die positiv verlaufene DBPCFC mit Erdnuss maßgeblich zur Verbesserung des Patienten-Empowerments beigetragen.

Mittels molekularer Allergiediagnostik konnte eine Polysensibilisierung gegen die Erdnussspeicherproteine Ara h 2 (CAPKlasse 3), Ara h 1 (CAP-Klasse 4) und Ara h 3 (CAP-Klasse 3) detektiert werden. Während die Sensibilisierung gegen das PR-10 Allergen Ara h 8 nur geringgradig positiv war, konnten keine spezifischen IgEAntikörper gegen das Lipid-Transfer-Protein Ara h 9 nachgewiesen werden. Die Sensibilisierung gegen Ara h 8 ist konsistent mit der vorbekannten Birkenpollensensibilisierung. Das 2S Albumin Ara h 2 gilt als potentestes Erdnussallergen, wobei eine Polysensibilisierung gegen Ara h 2 und Ara h 1 und/oder Ara h 3 den stärksten Prädiktor für schwerere Reaktionen durch Erdnuss darstellt [1, 2, 3, 4, 5]. Die bestehende Polysensibilisierung gegen die Erdnussspeicherproteine korreliert bei der vorgestellten Patientin mit der imposanten anaphylaktischen Reaktion Grad III, die sie unter der titrierten oralen Provokationstestung mit Erdnuss entwickelte. Die differenzierte komponentenbasierte Diagnostik hätte in Zusammenschau mit der Anamnese die orale Provokationstestung mit Erdnuss sicherlich entbehrlich gemacht, diese fand aber wie beschrieben auf ausdrücklichen Wunsch der Patientin statt.

 

[1] Ballmer-Weber BK, Lidholm J, Fernández-Rivas M, Seneviratne S, Hanschmann KM, Vogel L, Bures P, Fritsche P, Summers C, Knulst AC, Le TM, Reig I, Papadopoulos NG, Sinaniotis A, Belohlavkova S, Popov T, Kralimarkova T, de Blay F, Purohit A, Clausen M, et al. IgE recognition patterns in peanut allergy are age dependent: perspectives of the EuroPrevall study. Allergy. 2015; 70: 391-407.
[2] Bublin M, Kostadinova M, Radauer C, Hafner C, Szépfalusi Z, Varga EM, Maleki SJ, HoffmannSommergruber K, Breiteneder H. IgE cross-reactivity between the major peanut allergen Ara h 2 and the nonhomologous allergens Ara h 1 and Ara h 3. J Allergy Clin Immunol. 2013; 132: 118- 124
[3] Flinterman AE, Knol EF, Lencer DA, Bardina L, den Hartog Jager CF, Lin J, Pasmans SG, Bruijnzeel-Koomen CA, Sampson HA, van Hoffen E, Shreffler WG. Peanut epitopes for IgE and IgG4 in peanut-sensitized children in relation to severity of peanut allergy. J Allergy Clin Immunol. 2008; 121: 737-743.e10
[4] Peeters KA, Koppelman SJ, van Hoffen E, van der Tas CW, den Hartog Jager CF, Penninks AH, Hefle SL, Bruijnzeel-Koomen CA, Knol EF, Knulst AC. Does skin prick test reactivity to purified allergens correlate with clinical severity of peanut allergy? Clin Exp Allergy. 2007; 37: 108-115
[5] Astier C, Morisset M, Roitel O, Codreanu F, Jacquenet S, Franck P, Ogier V, Petit N, Proust B, Moneret-Vautrin DA, Burks AW, Bihain B, Sampson HA, Kanny G. Predictive value of skin prick tests using recombinant allergens for diagnosis of peanut allergy. J Allergy Clin Immunol. 2006; 118: 250-256.

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Prof. Dr. med. Michael Drey
  Ärztlicher Leiter

Prof. Dr. med. Michael Drey

FA f. Innere Medizin, Geriatrie, Ernährungsmedizin Klinikum der Universität München

CME-Veranstalter

Cogitando GmbH

Finanzieller Förderer

Nutricia Milupa GmbH - 2400 Euro - Akkreditierung und Hosting

Zertifiziert bisMittwoch 1 Juni 2022
Zertifiziert durch Bayerische Landesärztekammer (BLÄK)
CME-Punkte 2 -
Berufsgruppe Arzt
AutorenProf. Dr. med. Michael Drey
CME-Veranstaltungstyp CME Interaktiver Kurs
Qualifizierung durch Lernerfolgskontrolle
Kosten Kostenfrei
CME-FortbildungspartnerNutricia Milupa GmbH

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Ø 3.99 ( 70 votes )

Sarkopenie – eine neue Herausforderung in der Geriatrie

Die Sarkopenie ist neben der Osteoporose eine Erkrankung des Alters, eine geriatrische Erkrankung, die das muskoskeletale System betrifft und mit dem Verlust der Funktionalität und Mobilität einhergeht. Besonders stark sind geriatrische Patienten betroffen, die wegen eines Sturzes eine Fraktur erleiden und deshalb häufig an Selbständigkeit verlieren.

Die Sarkopenie ist durch einen Verlust von Muskelmasse und Muskelkraft bzw. Muskelfunktion definiert. Sarkopenie weist bei älteren Patienten eine hohe Prävalenz auf und ist oft mit weiteren Komorbiditäten und einem schlechten Outcome assoziiert.

Seit 2018 ist die Sarkopenie in der deutschen Version des ICD-10-GM kodierbar (M62.50). Die Diagnostik beruht zum einen auf einer Messung der Muskelmasse entweder mittels bioelektrischer Impedanzanalyse (BIA) oder besser mittels der Knochendichtemessung (DXA) zur Bestimmung der Körperzusammensetzung. Zum anderen ist eine Messung der Handkraft bzw. der Ganggeschwindigkeit zur Bestimmung der muskulären Funktion nötig. Zur Selektion in der Primärversorgung, in der hausärztlichen Praxis, besteht die Möglichkeit mittels eines Sarkopeniefragebogens (SARC-F) gefährdete geriatrische Patienten zu identifizieren. Diese können dann der o.g. weiterführenden Diagnostik zugeführt werden. Gegenwärtig besteht die Therapie bei Muskelatrophie aus Kraft- und Balancetraining sowie einer Ernährungsberatung mit dem Ziel einer proteinreichen Ernährung (u.a. Leucin). Spezielle orale Nahrungssupplemente können in bestimmten Situationen hilfreich sein. Eine medikamentöse Behandlung der Sarkopenie ist noch nicht verfügbar. Einige Substanzen sind jedoch in der klinischen Prüfung. Am vielversprechendsten gegen Muskelschwund scheint die Gruppe der Myostatinantagonisten zu sein.

Im Vortrag wird auf die Diagnostik der Sarkopenie und die therapeutischen Möglichkeiten wie oben beschrieben eingegangen.

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Prof. Dr. med. Jens Büntzel
  Ärztlicher Leiter

Prof. Dr. med. Jens Büntzel

Chefarzt der Klinik für HNO-Erkrankungen, Kopf-Hals-Chirurgie Südharz Klinikum Nordhausen gGmbH

CME-Veranstalter

Cogitando GmbH

Finanzieller Förderer

Nutricia Milupa GmbH - 7600 Euro - Honorar, Durchführung, Akkreditierung, Hosting

Zertifiziert bisFreitag 25 Februar 2022
Zertifiziert durch Bayerische Landesärztekammer (BLÄK)
CME-Punkte 2 -
Berufsgruppe Arzt
AutorenProf. Dr. med. Jens Büntzel / Frank Denecke
CME-Veranstaltungstyp CME Interaktiver Kurs
Qualifizierung durch Lernerfolgskontrolle
Kosten Kostenfrei
CME-FortbildungspartnerNutricia Milupa GmbH

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Ø 4.5 ( 2 votes )

Ernährung bei Kopf-Hals-Tumorpatient*innen: Ernährung als Therapieform – aus Patientensicht

Kopf-Hals-Tumor-Patient*innen sind auf Grund ihrer Erkrankung teilweise ein Leben lang in ihrer Ernährung eingeschränkt. Die daraus resultierende Mangelernährung hat erheblichen Einfluss auf die Prognose dieser Patient*innen – und dennoch wird diesem Thema in der täglichen Praxis nicht die Aufmerksamkeit geschenkt, die sie benötigt. „Eigentlich muss jedem Erkrankten direkt ein Ernährungstherapeut zur Seite gestellt werden – und ein anderer Betroffener, z.B. aus einer Selbsthilfegruppe!“ Diese Erfahrung hat Frank Denecke gemacht, der vor sieben Jahren selbst an Kehlkopfkrebs erkrankte und als Psychoonkologe am Selbsthilfe-Kompetenzzentrum für Kopf-Hals-Tumore am DIAKO in Bremen Patienten berät und begleitet. In seinem Vortrag möchte er vor allem auf die große Lücke zwischen der idealen Patientenbetreuung und der noch vorherrschenden Realität hinweisen – aber auch mögliche Lösungswege in der Zusammenarbeit von Ärzten, Ernährungstherapeuten und Selbsthilfegruppen aufzeigen. Denn eines betont er immer wieder: „Für uns alle muss der Patient mit seinen Bedürfnissen im Mittelpunkt stehen!“

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Prof. Dr. med. Jens Büntzel
  Ärztlicher Leiter

Prof. Dr. med. Jens Büntzel

Chefarzt der Klinik für HNO-Erkrankungen, Kopf-Hals-Chirurgie Südharz Klinikum Nordhausen gGmbH

CME-Veranstalter

Cogitando GmbH

Finanzieller Förderer

Nutricia Milupa GmbH - 7600 Euro - Honorar, Durchführung, Akkreditierung, Hosting

Zertifiziert bisDienstag 8 März 2022
Zertifiziert durch Bayerische Landesärztekammer (BLÄK)
CME-Punkte 2 -
Berufsgruppe Arzt
AutorenProf. Dr. med. Jens Büntzel
CME-Veranstaltungstyp CME Interaktiver Kurs
Qualifizierung durch Lernerfolgskontrolle
Kosten Kostenfrei
CME-FortbildungspartnerNutricia Milupa GmbH

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CME Views: 831

Ø 4 ( 2 votes )

Ernährung bei Kopf-Hals-Tumorpatient*innen: Bedeutung der Ernährungstherapie aus medizinischer Sicht

Abhängig von der Art und Lage eines Kopf-Hals-Tumors, der Operation, sowie Radio-Chemotherapie sind Betroffene ein Leben lang in ihrer Ernährung eingeschränkt. Schluckstörungen mit Gewichtsverlust führen bereits vor der Diagnosestellung zu einer Mangelernährung, welche sich im Verlauf der aggressiven Therapie verschlimmert. Dies hat weitreichende Auswirkungen auf den Behandlungserfolg: erhöhtes Risiko für Aspiration und Aspirationspneumonien sowie Kachexie, reduzierter Therapietoleranz bis hin einer schlechten Prognose und sinkender Überlebensraten. Es ist daher notwendig, diese Patienten bereits bei der Diagnosestellung, im Rahmen einer Prähabilitation, ernährungsmedizinisch zu unterstützen und diese Unterstützung langfristig, nach der Therapie im ambulanten Setting fortzuführen. Prof. Dr. med Büntzel wird in seinem Vortrag die Grundlagen der Ernährung erläutern, die Bedeutung eines guten Ernährungszustandes auf die Prognose von Kopf-Hals-Tumorpatient*innen sowie Möglichkeiten der Ernährungstherapie vorstellen.

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Dr. med. Florian Balkau
  Ärztlicher Leiter

Dr. med. Florian Balkau

Facharzt für Innere Medizin - Ernährungsmedizin (DAEM/DGEM) Hausarztpraxis Balkau

CME-Veranstalter

Cogitando GmbH

Finanzieller Förderer

OVIVA AG - 6100 Euro - Akkreditierung, Durchführung, Hosting

Zertifiziert bisMittwoch 9 März 2022
Zertifiziert durch Bayerische Landesärztekammer (BLÄK)
CME-Punkte 2 -
Berufsgruppe Arzt
AutorenDr. med. Florian Balkau / Prof. Dr. med. Dipl. Theol. Matthias Volkenandt / Veronika Albers
CME-Veranstaltungstyp CME Interaktiver Kurs
Qualifizierung durch Lernerfolgskontrolle
Kosten Kostenfrei
CME-FortbildungspartnerOviva AG

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Ø 5 ( 2 votes )

Adipositas: Therapieoptionen und Patientenmotivation zur (digitalen) Ernährungstherapie

In Deutschland sind circa ein Viertel der Erwachsenen adipös. Die steigende Prävalenz von Adipositas bedeutet einen Anstieg an Folgeerkrankungen und während der Pandemie ein erhöhtes Risiko für die Entwicklung eines schweren Krankheitsverlaufs mit SARS-CoV-2. Wie wird Adipositas zur Zeit in Deutschland behandelt? Welche Möglichkeiten bietet die Digitalisierung für die Ernährungstherapie bei Adipositas?
Dr. Balkau (Facharzt für Innere Medizin – Ernährungsmedizin) stellt in diesem Webinar die Therapieoptionen bei Adipositas vor. In der anschließenden Diskussion mit Prof. Dr. Volkenandt (Facharzt für Dermatologie und Dipl. Theol.) werden Beispiele einer erfolgreichen Ansprache und Motivation von PatientInnen zur Ernährungstherapie erörtert. Den leitliniengerechten Ablauf einer Ernährungstherapie präsentiert Fr. Albers (Dipl.-Ökotrophologin/ Ernährungsberaterin VFED) und fokussiert dabei auf aktuelle und zukünftige Optionen der digitalen Ernährungstherapie.

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PD Dr. med. Anjona Schmidt-Choudhury
  Ärztlicher Leiter

PD Dr. med. Anjona Schmidt-Choudhury

Gastroenterologie Klinik für Kinder- und Jugendmedizin der Ruhr-Universität Bochum

CME-Veranstalter

Cogitando GmbH

Finanzieller Förderer

Nutricia Milupa GmbH - 2.150 Euro - Erstellung, Akkreditierung und Hosting

Zertifiziert bisFreitag 31 Dezember 2021
Zertifiziert durch Bayerische Landesärztekammer (BLÄK)
CME-Punkte 2 -
Berufsgruppe Arzt
AutorenPD Dr. med. Anjona Schmidt-Choudhury
CME-Veranstaltungstyp CME Video-Fortbildung
Qualifizierung durch Lernerfolgskontrolle
Kosten Kostenfrei
CME-FortbildungspartnerNutricia Milupa GmbH

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Ø 4.34 ( 103 votes )

Ernährung neurologisch schwer behinderter Kinder und Jugendlicher

Etwa 25 bis 68 Prozent der schwer neurologisch erkrankten Kinder sind mangelernährt. Die Überwachung des Ernährungszustandes von Kindern mit schweren neurologischen Erkrankungen, z.B. mit Zerebralparese, sollte daher ein integraler Bestandteil der Betreuung sein. Eine der häufigsten schweren körperlichen Beeinträchtigungen bei Kindern ist die Zerebralparese. Zu den vielfältigen Ursachen, warum diese Kinder oft nicht ausreichend mit Energie versorgt werden, gehören die Unfähigkeit des Kindes, Hunger, Durst und Nahrungspräferenzen auszudrücken, Fütterungsstörungen und motorische orale Beeinträchtigungen. So sind die Patienten z.B. oft nicht in der Lage, den Mund zu schließen oder es kann kein Bolus aus fester Nahrung im Mund gebildet werden. Außerdem kann die Initiation des Schluckreflexes verzögert sein, was die Aspirationsgefahr erhöht. Folgen der Mangelernährung können u.a. eine erhöhte Morbidität und Mortalität sein, aber auch häufige Arztbesuche und Krankenhausaufenthalte sowie eine verminderte Teilhabe an häuslichen und schulischen Aktivitäten.

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Dr. med. Christian Schäfer
  Ärztlicher Leiter

Dr. med. Christian Schäfer

Facharzt für Innere Medizin und Gastroenterologie Robert-Bosch-Krankenhaus

CME-Veranstalter

Cogitando GmbH

Finanzieller Förderer

Konzept Gesundheit - 300 Euro - Akkreditierung

Zertifiziert bisSamstag 5 Februar 2022
Zertifiziert durch Bayerische Landesärztekammer (BLÄK)
CME-Punkte 4 -
Berufsgruppe Arzt
AutorenDr. med. Christian Schäfer / Prof. Dr. med. Eduard F. Stange
CME-Veranstaltungstyp
Qualifizierung durch Lernerfolgskontrolle
Kosten Kostenfrei
CME-FortbildungspartnerCogitando GmbH

Trilogie der chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED)

Der Ausgangspunkt der Pathogenese der CED, die Barrierestörung, ist bisher nicht therapierbar. Ansätze mit günstiger Veränderung des Mikrobioms, beispielsweise durch Probiotika oder Stuhltransfer, können bei manchen Patienten den Krankheitsverlauf bessern, aber nicht die Erkrankung heilen. Dies gilt prinzipiell auch für alle aktuellen Therapien mit Immunsuppressiva, monoklonalen Antikörpern oder JAK-Inhibitoren. Die langfristigen klinischen Effekte sind im Vergleich zum „Hype“ und den Kosten dieser Substanzen eher bescheiden, auch wenn einzelne ansonsten therapierefraktäre Patienten durchaus profitieren. Die Fortbildung erläutert die Mechanismen der Pathogenese sowie der medikamentösen Therapie im Rahmen eines ganzheitlichen Konzeptes.

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Prof. Dr. med. Ulrich Kampa
  Ärztlicher Leiter

Prof. Dr. med. Ulrich Kampa

Facharzt für Anästhesiologie Evangelisches Krankenhaus Hattingen

CME-Veranstalter

Cogitando GmbH

Finanzieller Förderer

Nutricia Milupa GmbH - 6750 Euro - Honorar, Durchführung, Akkreditierung, Hosting

Zertifiziert bisFreitag 31 Dezember 2021
Zertifiziert durch Bayerische Landesärztekammer (BLÄK)
CME-Punkte 4 -
Berufsgruppe Arzt
AutorenProf. Dr. med. Ulrich Kampa
CME-Veranstaltungstyp CME Interaktiver Kurs
Qualifizierung durch Lernerfolgskontrolle
Kosten Kostenfrei
CME-FortbildungspartnerNutricia Milupa GmbH

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CME Views: 3776

Ø 4.37 ( 63 votes )

COVID-19: Stress-Stoffwechsel und Ernährungstherapie bei Intensivpatienten

Patienten mit schwerem Verlauf der Corona-Erkrankung sind oft beatmungspflichtig, geriatrisch und müssen intensivmedizinisch therapiert werden. Kennzeichnend für den Stress-Stoffwechsel von kritisch kranken Patienten ist ein Ablauf in Phasen, in Abhängigkeit vom Schweregrad der Homöostasestörung. Während in der frühes Akutphase die Vermeidung einer Hyperalimentation im Vordergrund steht, ist das Ziel der folgenden, oft wochen- und monatelang dauernden Postakutphase, die leeren Energiereserven wieder zu füllen, die Eiweißlücke zu schließen und eine Mangelernährung zu vermeiden. Die richtige Ernährungstherapie spielt bei diesen Patienten nicht nur eine entscheidende Rolle bei Überleben, sondern insbesondere auch für deren Rehabilitation und Langzeitprognose. Im Vortrag wird der Stress-Stoffwechsel besprochen, die Bedeutung des Monitorings sowie der Sondenernährung und ein praxisnaher Algorithmus zur bedarfsadaptierten Ernährungstherapie des kritisch kranken Intensivpatienten, wobei auf die Besonderheiten des Ernährungsmanagement von Patienten mit COVID-19 eingegangen wird.

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Prof. Dr. Harald Renz
  Ärztlicher Leiter

Prof. Dr. Harald Renz

FA f. Laboratoriumsmedizin, Klinische Chemie und Allergologie Universitätsklinikum Marburg

CME-Veranstalter

Cogitando GmbH

Finanzieller Förderer

Nutricia Milupa GmbH - 2100 Euro - Akkreditierung und Hosting

Zertifiziert bisMittwoch 2 Februar 2022
Zertifiziert durch Bayerische Landesärztekammer (BLÄK)
CME-Punkte 2 -
Berufsgruppe Arzt
AutorenProf. Dr. Harald Renz / Dr. med. Axel Enninger / Dr. med. Martin Claßen / Dr. med. Stephan Buderus
CME-Veranstaltungstyp CME Video-Fortbildung
Qualifizierung durch Lernerfolgskontrolle
Kosten Kostenfrei
CME-FortbildungspartnerNutricia Milupa GmbH

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CME Views: 2369

Ø 4.13 ( 8 votes )

Die Macht des Darm-Mikrobioms – Aktuelles zu Immuntoleranz und Postbiotika

Die intensive Erforschung der Mikrobiota im letzten Jahrzehnt hat vielfach gezeigt, dass „Dysbiosen“ vielfältig an der Entstehung vieler chronischer Erkrankungen beteiligt sind. Dazu gehören zum Beispiel Allergien, allergisches Asthma, chronisch obstruktive Erkrankungen und entzündliche Darmerkrankungen. Das Darm-Mikrobiom der Mutter hat großen Einfluss auf das Mikrobiom des Neugeborenen. Stillen ist die beste Möglichkeit, das sich gerade formierende Mikrobiom des Säuglings zu fördern. Eine „Dysbiose“ kann schon vor der manifesten Erkrankung bestehen bzw. stellt einen Risikofaktor für die Erkrankung dar. Gestaltet man die Umwelt- und Lebensbedingungen im Sinne einer erwünschten Mikrobiota möglichst effizient, kann beispielsweise ein Allergierisiko günstigstenfalls vermindert werden. Dies zeigen präklinische Studien. Muttermilch sorgt für eine gesunde Entwicklung des Darm- und Immunsystems sowie für eine bifidodominierte Darm-Mikrobiota. Sie enthält mehr als 1.000 Arten an unterschiedlichen prebiotischen kurz- und langkettigen Oligosachariden, auch Human Milk Oligosaccharides (HMO) genannt, sowie kleine Mengen an bioaktiven Stoffwechselprodukten, wie beispielsweise Enzyme oder kurzkettige Fettsäuren. Sie bewirken z.B. eine Veränderung des pH-Wertes und können dadurch antimikrobiell, antientzündlich und immunmodulierend wirken. Positive lokale und systemische Wirkungen dieser Postbiotika sind in der neuen Forschungsliteratur beschrieben. Daher untersuchen aktuelle Studien zu Formula-Nahrungen mit Postbiotika deren positiven Einfluss auf die Säuglingsgesundheit.

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Beliebte CME-Fortbildungen zum Erwerb von CME-Punkten. Medcram.de ist eine Initiative der Cogitando GmbH zur Unterstützung und Förderung von internetbasierter Fortbildungen im Rahmen der Fortbildungsverpflichtung für Ärztinnen und Ärzte und Apotheker und deren Mitarbeiter. Praxisorientierte und neutrale videogestützte Folienvorträge mit renommierten Referenten und aktuellen Updates wissenschaftlicher Erkenntnisse, neue Leitlinien geben einen Überblick zu Therapiemöglichkeiten bei Patienten in der Praxis. Interaktive eTutorials, Audio-Podcasts bequem auf dem Smartphone nutzen. Alle Kursinhalte wurden auf Grundlage aktuell gültiger Leitlinien erstellt, sind unabhängig, aktuell und kostenlos! Testen Sie Ihr Wissen und sammeln Sie Fortbildungspunkte bei aktuellen CME-Kursen!