NAFLD

Die nichtalkoholische Fettlebererkrankung (NAFLD) umfasst eine Reihe von Erkrankungen, die mit der Lipidablagerung in Leberzellen zusammenhängen. Sie reicht von der einfachen Steatose (Fettleber) über die nichtalkoholische Steatohepatitis (NASH), Fettveränderungen mit Entzündung und Leberzellschädigung bzw. Fibrose bis hin zur schwersten fortgeschrittenen Fibrose und Zirrhose. Obwohl Steatose eine gutartige Erkrankung ist, kann NASH zu einer Fibrose fortschreiten und zu einer Lebererkrankung im Endstadium führen. NAFLD steht in engem Zusammenhang mit Fettleibigkeit und Insulinresistenz und wird derzeit von vielen als Leberkomponente des metabolischen Syndroms angesehen. Die NASH-Zirrhose ist heute nach der alkoholischen Zirrhose die zweithäufigste Indikation für eine Lebertransplantation in den Vereinigten Staaten und macht 21% der Lebertransplantationen aus.

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Thema: nafld in der CME-ONLINE FORTBILDUNG

Aktuelle Fortbildungen nach dem Thema: nafld sortiert.


LIVE ONLINE TERMIN
Prof. Dr. med. Andreas Geier
  Ärztlicher Leiter

Prof. Dr. med. Andreas Geier

Leitung Hepatologie Universitätsklinikum Würzburg

CME-Veranstalter

Cogitando GmbH

Finanzieller Förderer

Bioenergy Healthcare GmbH - 9300 Euro - Durchführung, Hosting, Honorare

Zertifiziert bisDienstag 12 Oktober : 20:30
Zertifiziert durch Bayerische Landesärztekammer (BLÄK)
CME-Punkte 3 -
Berufsgruppe Arzt
AutorenProf. Dr. med. Andreas Geier / Prof. Dr. rer. med. Rima Obeid
CME-Veranstaltungstyp CME Live-Fortbildung
Qualifizierung durch Lernerfolgskontrolle
Kosten Kostenfrei
CME-FortbildungspartnerCogitando GmbH

Die nichtalkoholische Fettleber (NAFLD) ist eine zunehmend diagnostizierte Erkrankung, von der 10 bis 24 % der Allgemeinbevölkerung betroffen sind. Diese ist eng mit dem Auftreten von Fettleibigkeit und Insulinresistenz verbunden und kann zu Typ-2-Diabetes führen. Unter Diabetikern wird bei 50 bis 76 % der Patienten eine Fettleber diagnostiziert. Langfristig entwickelt etwa ein Fünftel der Patienten mit entzündlichen Veränderungen eine Leberzirrhose mit bekannten lebensbedrohlichen Komplikationen. Bisher gibt es keine Medikamente mit Langzeitwirkung gegen die Fettlebererkrankung. Prof. A. Geier, Leiter des Schwerpunktes Hepatologie der Universitätsklinik in Würzburg, erläutert im Webseminar Ursachen, Diagnostik und Verlauf der Nicht-alkoholischen Fettlebererkrankung und stellt aktuelle Therapiemöglichkeiten vor. Entsprechend der Krankheitsursachen basiert die Fettlebertherapie auf einer Ernährungsumstellung mit dem Ziel der Gewichtsreduktion und einer Optimierung der Diabetesbehandlung. Darüber hinaus existiert derzeit kein eindeutiger Standard in der medikamentösen Therapie der nicht-alkoholischen Fettlebererkrankung. Die Suche nach effektiven Alternativbehandlungen der Fettlebererkrankung geht daher weiter. Prof. R. Obeid, Leiterin Labormedizin, Universitätsklinikum des Saarlandes, Homburg, untersucht verschiedene Mikronährstoffe und Vitamine, die in den Fokus aktueller Untersuchungen gerückt sind. Interessant sind vor allem Mikronährstoffe, die den oxidativen Stress senken und entzündlichen Vorgängen entgegenwirken. Cholin als essentieller Nährstoff wirkt Fetteinlagerungen in den Leberzellen entgegen, ein Cholinmangel führt umgekehrt zur Fettleber, da Fettsäuren nicht abgegeben werden können. Omega3-Fettsäuren wirken Entzündungen entgegen. Aufgrund günstiger Effekte auf den Stoffwechsel allgemein sowie fibrose- und entzündungshemmender Eigenschaften speziell in der Leber ist auch Vitamin D ein erfolgversprechender Therapieansatz für Patienten mit Fettleber, Typ 2 Diabetes und metabolischem Syndrom. Im Live-Webseminar besteht die Möglichkeit Fragen zu stellen und mt den Referenten zu diskutieren.

  Diese Fortbildung ist für Sie kostenlos

PD Dr. med. Anton Gillessen
  Ärztlicher Leiter

PD Dr. med. Anton Gillessen

FA Innere Medizin, Gastroentereologie und Intensivmedizin Herz-Jesu-Krankenhaus Münster-Hiltrup

CME-Veranstalter

Cogitando GmbH

Finanzieller Förderer

Merz Pharmaceuticals GmbH - 9830 Euro - Erstellung, Akkreditierung, Hosting, Honorare

Zertifiziert bisSamstag 1 Januar 2022
Zertifiziert durch Bayerische Landesärztekammer (BLÄK)
CME-Punkte 4 -
Berufsgruppe Arzt
AutorenPD Dr. med. Anton Gillessen / Prof. Dr. med. Andreas Geier / Prof. Dr. med. Jörg Petersen
CME-Veranstaltungstyp CME Interaktiver Kurs
Qualifizierung durch Lernerfolgskontrolle
Kosten Kostenfrei
CME-FortbildungspartnerMerz Pharmaceuticals GmbH

Welche besonderen Aspekte gibt es bei Lebererkrankungen in Zeiten von COVID-19 zu beachten? Die verschiedenen Veränderungen der Leber, die im Zusammenspiel zwischen Adipositas, Typ 2 Diabetes und Fettleber auftreten können, werden als Nicht-alkoholische Fettleber-Erkrankungen (NAFLD) zusammengefasst. Dazu gehören unter anderem die einfache Steatose (non-alcoholic fatty liver, NAFL) und die Steatohepatitis (NASH) bis hin zur kryptogenen Leberzirrhose. Die häufigste Form der Fettleber ist weltweit die nicht-alkoholische Fettleber (NAFL), die als eine erhöhte Fettinfiltration in der Leber bei Personen, die keinen oder wenig Alkohol trinken, definiert wird. In Deutschland ist jeder vierte Bundesbürger über 40 bereits betroffen und bereits jedes dritte übergewichtige Kind leidet an dieser Krankheit – Tendenz steigend: Schätzungen gehen davon aus, dass im Jahr 2025 etwa 55 Millionen US-Amerikaner und Europäer an einer nicht-alkoholischen Leberentzündung leiden. Die Hepatische Enzephalopathie (HE) ist eine ernsthafte Komplikation bei Lebererkrankungen und gilt als wichtiger Hinweis auf eine zugrundeliegende Lebererkrankung. Das Auftreten einer Hepatischen Enzephalopathie, einer metabolisch bedingten Funktionsstörung des Zentralnervensystems, erhöht das Mortalitätsrisiko bei Leberzirrhose um bis zu 85%. Durch eine gestörte Entgiftungsleistung der Leber kommt es zu erhöhten Blutammoniak-Konzentrationen, einer vermehrten Akkumulation von Ammoniak im Gehirn und in der Folge zur Störung des Stoffwechsels und der Funktionen des Gehirns. Ein zentraler Ansatzpunkt der HE-Therapie ist die Reduktion des Blutammoniakspiegels. Als evidenzbasierte Therapie kommt hier neben Laktulose vor allem L-Ornithin-L-Aspartat (LOLA) zum Einsatz. Themen und Vorträge:

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CME-Portal Medcram.de

Beliebte CME-Fortbildung zum Erwerb von CME-Punkten. Medcram.de ist eine Initiative der Cogitando GmbH zur Unterstützung und Förderung von internetbasierter CME-Fortbildung im Rahmen der Fortbildungsverpflichtung für Ärzte und Apotheker und deren Mitarbeiter. Praxisorientierte und neutrale videogestützte Folienvorträge mit renommierten Referenten und aktuellen Updates wissenschaftlicher Erkenntnisse, neue Leitlinien geben einen Überblick zu Therapiemöglichkeiten bei Patienten in der Praxis. Interaktive eTutorials, Audio-Podcasts bequem auf dem Smartphone nutzen. Alle Kursinhalte wurden auf Grundlage aktuell gültiger Leitlinien erstellt, sind unabhängig, aktuell und kostenlos! Testen Sie Ihr Wissen und sammeln Sie Fortbildungspunkte bei aktuellen CME-Kursen!