Online-Angebot für zertifizierte Fortbildung zum Fachbereich: Neurologie

Neurologie

Live-Kurse,  Konferenzen, Podcasts und Online-Kurse, für Ärzte die an der neurologischen Versorgung beteiligt sind. Die NeurologieKurse konzentriert sich auf neurologische Erkrankungen wie Schlaganfall, Parkinson, Epilepsie, Kopfschmerzen und Alzheimer und verwandte Themen wie Behandlungspläne und -aktualisierungen, besondere Überlegungen bei der Behandlung dieser Patienten. Bei erfolgreicher Teilnahme, das heißt mind. 7 der 10 Fragen wurden richtig beantwortet, erhalten Ärzte bis zu 4 CME-Punkte. Das bedeutet, bei einer Kursdauer von 45 Minuten können bis zu 2 CME-Punkte, bei einer Kursdauer von 90 Minuten bis zu 4 CME-Punkte bei erfolgreicher Teilnahme erzielt werden. Sie können das gesamte Fortbildungsprogramm flexibel von unterwegs oder bequem von zu Hause aus nutzen, zeitlich unbegrenzt und ganz nach Ihren persönlichen Bedürfnissen. Nutzen Sie die einfachen Möglichkeiten jederzeit per PC oder mobilem Endgerät teilzunehmen.

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Simone Rodenbücher
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Thema: neurologie in der CME-ONLINE FORTBILDUNG

Aktuelle Fortbildungen nach dem Thema: neurologie sortiert.

Prim. Priv.-Doz. Dr. Regina Katzenschlager
  Ärztlicher Leiter

Prim. Priv.-Doz. Dr. Regina Katzenschlager

Ärztin für Allgemeinmedizin, Fachärztin für Neurologie und Psychiatrie, Geriatrie (Zusatzgebiet) Donauspital / SMZ-Ost

CME-Veranstalter

Cogitando GmbH

Finanzieller Förderer

Bial Deutschland GmbH - 3415 Euro - Erstellung, Akkreditierung und Hosting

Zertifiziert bisFreitag 31 Dezember 2021
Zertifiziert durch Bayerische Landesärztekammer (BLÄK)
CME-Punkte 2 -
Berufsgruppe Arzt
AutorenPrim. Priv.-Doz. Dr. Regina Katzenschlager
CME-Veranstaltungstyp CME Video-Fortbildung
Qualifizierung durch Lernerfolgskontrolle
CME-Fortbildung für die Fachbereiche
Kosten Kostenfrei
CME-FortbildungspartnerBIAL Deutschland GmbH
4.7/5 - (40 votes)

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CME Views: 2153

Ø 4.68 ( 40 votes )

Parkinson und L-Dopa-Therapie: entbehrlich, gefährlich oder Goldstandard

Die Behandlung mit Levodopa (L-Dopa) oder mit direkt wirkenden Dopaminrezeptoragonisten (DA) stellt die aktuell effektivste medikamentöse Standardtherapie des Idiopathischen Parkinson-Syndroms dar (IPS). Doch aufgrund von Bedenken auf Arzt- und Patientenseite wird die Therapie mit Levodopa häufig zu spät begonnen oder angepasst. L-Dopa wird seit mehr als 40 Jahren verordnet. Eine mögliche Toxizität wurde jedoch diskutiert und Befürchtungen bestanden, ob eine frühzeitige Gabe von Levodopa auftretende Fluktuationen und Dyskinesien hervorrufen oder verstärken könnte. In der Regel ist nach fünf Jahren der Therapie mit dem Auftreten von motorischen Wirkungsfluktuationen zu rechnen. Die Fortbildung geht auf folgende Themen und Fragen ein: Welche Rolle spielt Levodopa im frühen und späten Stadium der Parkinson-Erkrankung? Hemmt oder beschleunigt Levodopa das Fortschreiten der Krankheit? Wie sehen die Langzeitwirkungen und potenziellen Nebenwirkungen aus? Kann eine jahrelange Levodopa-Anwendung durch oxidativen Stress die der Erkrankung zugrundeliegende Neurodegeneration verstärken? Oder hat vielmehr eine früh einsetzende L-Dopa Therapie eine begünstigende Wirkung auf die Symptome des Parkinson-Syndroms? Aktuelle Studien wie die der LEAP-Study (2019) zeigen, dass die bewährte Therapie mit L-Dopa auch langfristig keine nigrostriatale Schädigung hervorruft und sicher ist. Ebenso wenig konnte allerdings ein krankheitsmodifizierender Effekt nachgewiesen werden. Die Suche nach weiteren, neuen Therapien bei Morbus Parkinson ist dringlich: Die Zahl der an Parkinson erkrankten Menschen hat sich gemäß der Global Burden of Disease- Studie seit 1990 mehr als verdoppelt. Das idiopathische Parkinson-Syndrom ist eine chronische, progrediente neurodegenerative Erkrankung, die durch Bewegungsverlangsamung (Bradykinese), Rigor, Tremor und Haltungsinstabilität gekennzeichnet ist. Die Prävalenz liegt bei 100 bis 200 pro 100.000 Einwohnern. GBD 2016 Parkinson’s Disease Collaborators 2016. Lancet Neurol. 2018 Nov;17(11):939-953 Verschuur C.V.M. et al. N Engl J Med 2019; 380: 315-24.

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PD Dr. med. Andreas Jähne
  Ärztlicher Leiter

PD Dr. med. Andreas Jähne

Psychiater und Suchtmediziner, Medizinischer Direktor der Rhein-Jura Klinik, Bad Säckingen Rhein-Jura Klinik, Xenios Management GmbH

CME-Veranstalter

Cogitando GmbH

Finanzieller Förderer

Konzept Gesundheit - 300 Euro - Akkreditierung

Zertifiziert bisDonnerstag 20 Januar 2022
Zertifiziert durch Bayerische Landesärztekammer (BLÄK)
CME-Punkte 4 -
Berufsgruppe Arzt
AutorenPD Dr. med. Andreas Jähne
CME-Veranstaltungstyp CME Interaktiver Kurs
Qualifizierung durch Lernerfolgskontrolle
CME-Fortbildung für die Fachbereiche
Kosten Kostenfrei
CME-Fortbildungspartner
3.6/5 - (5 votes)

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CME Views: 1016

Ø 3.6 ( 5 votes )

Angststörungen – Entstehung, Diagnostik und pharmakologische Behandlungsoptionen

Angst ist ein elementares Gefühl und für unser Leben wichtig, denn es schützt uns davor, in gefährliche Situationen zu kommen. Sowohl unsere Gene wie auch unsere Lebensgeschichte beeinflussen, wie intensiv und wie lange wir reale und vermeintliche Risiken wahrnehmen und verarbeiten. Angsterkrankungen sind die häufigsten psychischen Störungen und verursachen nicht nur Leid und Einschränkungen bei Betroffenen und deren Angehörigen. Sie werden oft nicht erkannt, bleiben lange Zeit unbehandelt und führen oft zu chronischen Verläufen. Viele Patienten erreichen nicht den Facharzt oder Psychotherapeuten und stellen deswegen in der Hausarztpraxis eine besondere Herausforderung dar. Der Vortrag gibt einen Überblick über Modelle zur Entstehung psychischer Erkrankungen, die diagnostische Einschätzung, einen Überblick über die Grundprinzipien therapeutischen Handelns, die auch für Nichtpsychotherapeuten interessant sind. Darüber hinaus werden anhand der neuen Therapieleitlinie neue Entwicklungen bei den Behandlungsoptionen und pharmakologischen Therapien vorgestellt. Die Zuhörer erwartet ein interessanter Überblick über die wichtigsten Entwicklungen in der Behandlung der Angststörung der letzten Jahre. Themen: Diagnostik von Angststörungen – was ist reale und was ist krankhafte Angst; Differentialdiagnostik zwischen isolierten Phobien, Panikstörungen und generalisierter Angststörung; psychiatrische und somatische Komorbidität; Verlauf und Prognose der Angsterkrankungen.Grundprinzipien der Psychotherapie in der (haus-)ärztlichen Praxis. Update Pharmakologische Behandlung.

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Prof. Dr. med. Georg Ebersbach
  Ärztlicher Leiter

Prof. Dr. med. Georg Ebersbach

FA für Neurologie Neurologisches Fachkrankenhaus für Bewegungsstörungen/Parkinson

CME-Veranstalter

Cogitando GmbH

Finanzieller Förderer

Bial Deutschland GmbH - 8940 Euro - Durchführung, Akkreditierung, Hosting, Honorare

Zertifiziert bisFreitag 31 Dezember 2021
Zertifiziert durch Bayerische Landesärztekammer (BLÄK)
CME-Punkte 4 -
Berufsgruppe Arzt
AutorenProf. Dr. med. Georg Ebersbach / Prof. Dr. med. Alexander Storch / Prof. Dr. med. Tobias Warnecke
CME-Veranstaltungstyp CME Interaktiver Kurs
Qualifizierung durch Lernerfolgskontrolle
CME-Fortbildung für die Fachbereiche
Kosten Kostenfrei
CME-FortbildungspartnerBIAL Deutschland GmbH
4.4/5 - (35 votes)

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CME Views: 2219

Ø 4.37 ( 35 votes )

Ein Paradigmenwechsel: Das Management von M. Parkinson

Die Behandlung von Menschen mit Parkinson beinhaltet die Gabe hoch wirksamer Medikamente sowie den Einsatz aktivierender Therapieverfahren bei fast allen Patienten sowie die tiefe Hirnstimulation bei ausgewählten Patienten. Aufgrund der zahlreichen nicht-motorischen Symptome sind häufig auch psychiatrisch-psychotherapeutische sowie internistische Interventionen notwendig. Bei diesem Webinar stellen wir Ihnen aktuelle pharmakologische und nicht-pharmakologische Therapiekonzepte bei der Parkinson-Erkrankung vor. Die für den klinischen Alltag besonders bedeutsamen psychiatrischen Komplikationen der Parkinson-Erkrankung werden gesondert behandelt. Abschließend können Sie Ihr Wissen zu Interaktionen und Nebenwirkungen der medikamentösen Therapie bei M. Parkinson vertiefen. Bei der Auswahl der verschiedenen Substanzklassen wie u.a. MAO-B-Hemmer, COMT-Hemmer, Dopaminagonisten oder Levodopa, sollen die unterschiedlichen Effektstärken im Hinblick auf die Wirkung, die Nebenwirkungen, das Alter des Patienten, Komorbiditäten, psychosoziales Anforderungsprofil berücksichtigt werden. Klinische und Grundlagenforschung zeigen immer mehr, dass der kognitive Abbau und die pharmakorefraktären motorischen Defizite im Langzeitverlauf der Parkinson-Erkrankung durch intensives körperliches Training verlangsamt werden können. • Morbus Parkinson: Medikamentöse und nichtmedikamentöse Therapien (Prof. Dr. med. Georg Ebersbach) • Morbus Parkinson: Management psychiatrischer Komplikationen (Prof. Dr. med. Tobias Warnecke) • Interaktionen und Nebenwirkungen in der Parkinson-Therapie (Prof. Dr. med. Alexander Storch)

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Prof. Dr. med. Georg Ebersbach
  Ärztlicher Leiter

Prof. Dr. med. Georg Ebersbach

FA für Neurologie Neurologisches Fachkrankenhaus für Bewegungsstörungen/Parkinson

CME-Veranstalter

Cogitando GmbH

Finanzieller Förderer

Bial Deutschland GmbH - 8940 Euro - Durchführung, Akkreditierung, Hosting, Honorare

Zertifiziert bisDonnerstag 3 Februar 2022
Zertifiziert durch Bayerische Landesärztekammer (BLÄK)
CME-Punkte 2 -
Berufsgruppe Arzt
AutorenProf. Dr. med. Georg Ebersbach / em. Univ.-Prof. Dr. Werner Poewe
CME-Veranstaltungstyp CME Interaktiver Kurs
Qualifizierung durch Lernerfolgskontrolle
CME-Fortbildung für die Fachbereiche
Kosten Kostenfrei
CME-FortbildungspartnerBIAL Deutschland GmbH
4/5 - (1 vote)

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Ø 4 ( 1 votes )

Perspektiven für die Therapie des Morbus Parkinson

Wie sieht die Parkinson Therapie der Zukunft aus? Lässt sich die Parkinson Krankheit zukünftig bremsen oder vielleicht sogar umkehren? In den letzten Jahren haben sich – vor allem durch neue Erkenntnisse zur molekularen Pathogenese der Parkinson-Krankheit- zahlreiche neue Angriffspunkte für krankheitsmodifizierende pharmakologische Interventionen ergeben. Im Zentrum steht dabei die gestörte zelluläre Proteostase von α-synuclein mit dem Konzept der ‚Prion-artigen‘ ‚Zell-zu zell‘ Propagation, die zur Zeit mit mehreren Ansätzen die präklinische und klinische Entwicklung ‚neuroprotektiver‘ Parkinson-Therapien bestimmt. Hierzu zählen Interventionen zur verbesserten Clearance von pathologischen Spezies von α-Synuclein durch das endo-lysosomale System, die Reduktion der Produktion durch Anti-Sense-Oligonukleotide (ASO’s) oder die Hemmung der intrazellulären Aggregation von α-Synuclein mit ‚small molecules‘. Am weitesten in die klinische Erprobung vorgedrungen sind derzeit anti-α-Synuclein Immunotherapien. Im Live-Webinar zeichnen Univ.-Prof. Dr. Werner Poewe, em. Direktor der Universitätsklinik für Neurologie, Innsbruck und Mitglied des wissenschaftlichen Beirats der ÖPG, und Prof. Dr. Georg Ebersbach die Entwicklung der Parkinson-Therapie von der Zeit des James Parkinson bis heute in ihren wichtigsten Meilensteinen nach und geben einen Ausblick auf zukünftige Entwicklungen.

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Prof. Dr. med. Martin Holtkamp
  Ärztlicher Leiter

Prof. Dr. med. Martin Holtkamp

Facharzt für Neurologie Ev. Krankenhaus Königin Elisabeth Herzberge

CME-Veranstalter

Cogitando GmbH

Finanzieller Förderer

Bial Deutschland GmbH - 8940 Euro - Durchführung, Akkreditierung, Hosting, Honorare

Zertifiziert bisFreitag 31 Dezember 2021
Zertifiziert durch Bayerische Landesärztekammer (BLÄK)
CME-Punkte 4 -
Berufsgruppe Arzt
AutorenProf. Dr. med. Martin Holtkamp / Dr. med. Rosa Michaelis / Prof. Dr. med. Susanne Knake
CME-Veranstaltungstyp CME Interaktiver Kurs
Qualifizierung durch Lernerfolgskontrolle
CME-Fortbildung für die Fachbereiche
Kosten Kostenfrei
CME-FortbildungspartnerBIAL Deutschland GmbH
4.4/5 - (29 votes)

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Ø 4.38 ( 29 votes )

Das Management von Epilepsie

Das übergeordnete Ziel der Therapie der Epilepsien besteht darin, den Patienten eine gute Lebensqualität zu ermöglichen. Dies soll durch bestmögliche Anfallskontrolle und bestmögliche Verträglichkeit der eingesetzten Antiepileptika erreicht werden. Knapp 70% der Patienten werden mit den ersten beiden Antiepileptika anfallsfrei. Die Wirksamkeit der zur Verfügung stehenden Substanzen ist weitgehend vergleichbar. Die Auswahl erfolgt in der Regel nach der individuellen Verträglichkeit unter Berücksichtigung von Geschlecht, Alter, Komorbidität und Komedikation. Nebenwirkungen von Antiepileptika führen oft dazu, dass die angestrebte Zieldosis nicht erreicht wird und Patienten non-adhärent sind, beides resultiert in suboptimaler Wirksamkeit. Depressionen und Angststörungen sind die häufigsten Komorbiditäten bei Epilepsie, sie werden oft nicht erkannt und haben unbehandelt einen negativen Einfluss auf die Lebensqualität der Patienten.

• Epilepsie: medikamentöse und nichtmedikamentöse Therapien (Prof. Dr. med. Martin Holtkamp)
• Epilepsie: Management psychiatrischer Komplikationen (Dr. med. Rosa Michaelis)
• Interaktionen und Nebenwirkungen in der Epilepsie-Therapie (Prof. Dr. med. Susanne Knake)

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Prof. Dr. med. Karla Eggert
  Ärztlicher Leiter

Prof. Dr. med. Karla Eggert

Fachärztin für Neurologie Klinik und Poliklinik für Neurologie

CME-Veranstalter

Cogitando GmbH

Finanzieller Förderer

Bial Deutschland GmbH - 8940 Euro - Durchführung, Akkreditierung, Hosting, Honorare

Zertifiziert bisMittwoch 9 Februar 2022
Zertifiziert durch Bayerische Landesärztekammer (BLÄK)
CME-Punkte 4 -
Berufsgruppe Arzt
AutorenProf. Dr. med. Karla Eggert / Dr. med. Florian Weißinger / Dr. med. Matthias Lindenau / Dr. med. Martina Müngersdorf
CME-Veranstaltungstyp CME Interaktiver Kurs
Qualifizierung durch Lernerfolgskontrolle
CME-Fortbildung für die Fachbereiche
Kosten Kostenfrei
CME-FortbildungspartnerBIAL Deutschland GmbH
4.5/5 - (2 votes)

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Ø 4.5 ( 2 votes )

Workshop Epilepsie und Parkinson – Über Kognition und Fluktuationen

Im Workshop werden spezielle Aspekte der neurologischen Erkrankungen Epilepsie und Parkinson aufgegriffen und in zahlreichen Fallbeschreibungen mit den Teilnehmern interaktiv und intensiv diskutiert. Depressionen und Angststörungen sind die häufigsten Komorbiditäten bei Epilepsie, sie werden oft nicht erkannt und haben unbehandelt einen negativen Einfluss auf die Lebensqualität der Patienten. Das idiopathische Parkinson-Syndrom ist eine neurodegenerative Erkrankung, die durch Bewegungsverlangsamung (Bradykinese), Rigor, Tremor und Haltungsinstabilität gekennzeichnet ist. In der Behandlung der Parkinsonkrankheit steht oft die Therapie der motorischen Symptome im Vordergrund. Doch auch die nicht motorischen Symptome werden von Patienten häufig als besonders belastend empfunden. Themen des Workshops: • Epilepsietherapie: Stimmung und Kognition • Parkinson: Fluktuationen und Begleitsymptomatik Referenten: Prof. Dr. med. Karla Eggert, Dr. med. Florian Weissinger, Dr. med. Matthias Lindenau, Dr. med. Martina Müngersdorf

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  Ärztlicher Leiter

PD Dr. med. Swantje Matthies

Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie Universitätsklinikum Freiburg

CME-Veranstalter

Cogitando GmbH

Finanzieller Förderer

Konzept Gesundheit - 300 Euro - Akkreditierung

Zertifiziert bisFreitag 11 Februar 2022
Zertifiziert durch Bayerische Landesärztekammer (BLÄK)
CME-Punkte 4 -
Berufsgruppe Arzt
AutorenPD Dr. med. Swantje Matthies
CME-Veranstaltungstyp CME Video-Fortbildung
Qualifizierung durch Lernerfolgskontrolle
CME-Fortbildung für die Fachbereiche
Kosten Kostenfrei
CME-Fortbildungspartner
3.2/5 - (4 votes)

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Ø 3.25 ( 4 votes )

ADHS im Erwachsenenalter – unterschätzt oder überdiagnostiziert?

Wo stehen wir in der aktuellen Diskussion um ADHS im Erwachsenenalter? PD Dr. Swantje Matthies nimmt Bezug auf historische Beschreibungen und stellt den gesellschaftlichen Diskurs auf eine wissenschaftliche Basis. Im Webinar werden die klinischen Grundlagen der Diagnostik und die pharmakologischen sowie psychotherapeutischen Behandlungsmöglichkeiten bei ADHS im Erwachsenenalter vorgestellt. Dabei soll sowohl das klassische Verständnis der ADHS als Entwicklungsstörung vertieft werden als auch die Kenntnis der Behandlungsoptionen auf Basis der Empfehlungen der aktuellen Leitlinien vermittelt werden, damit Behandlungsentscheidungen zusammen mit den Patienten auf Basis geteilter Informationen getroffen werden können.

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Prof. Dr. med. Michael Linden
  Ärztlicher Leiter

Prof. Dr. med. Michael Linden

Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie Charité Universitätsmedizin Berlin

CME-Veranstalter

Cogitando GmbH

Finanzieller Förderer

Epikur Software & IT-Service - 700 Euro - Akkreditierung

Zertifiziert bisDienstag 31 Mai 2022
Zertifiziert durch Bayerische Landesärztekammer (BLÄK)
CME-Punkte 2 -
Berufsgruppe Arzt
AutorenProf. Dr. med. Michael Linden
CME-Veranstaltungstyp CME Video-Fortbildung
Qualifizierung durch Lernerfolgskontrolle
CME-Fortbildung für die Fachbereiche
Kosten Kostenfrei
CME-Fortbildungspartner
4.3/5 - (7 votes)

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Ø 4.29 ( 7 votes )

Nebenwirkungen in der Psychotherapie

Freud ging davon aus, dass Psychotherapie keine relevanten Nebenwirkungen haben kann. Inzwischen gibt es eine umfangreiche wissenschaftliche Forschung zu diesem Thema, die zeigt, dass Psychotherapie häufig mit Nebenwirkungen einhergeht, die auch relevant und überdauernd sein können (Linden & Strauss, 2018). Nebenwirkungen sind definiert als (a) unerwünschte Ereignisse, die sowohl die unmittelbare Krankheitssymptomatik wie auch Änderungen in den Lebensbedingungen der Patienten betreffen können, (b) bei denen ein kausaler Bezug zur Therapie besteht, (d) und bei denen die Therapie nach den geltenden Fachregeln korrekt durchgeführt wurde (Linden 2013). Da Nebenwirkungen in der Psychotherapie ein häufiges Phänomen sind, müssen sich Therapeuten mit diesem Thema auskennen. Themen: • Nomenklatur und Begriffsdefinition Unerwünschte Ereignisse, Nebenwirkungen, Therapiefehler, Misserfolge • Problematik im Erkennen von Nebenwirkungen • Profil, Häufigkeit und Schwere von Nebenwirkungen • Nebenwirkungsmanagement

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Prof. Dr. med. Mathias Mäurer
  Ärztlicher Leiter

Prof. Dr. med. Mathias Mäurer

Facharzt für Neurologie, Spezielle neurologische Intensivmedizin, Geriatrie Klinikum Würzburg Mitte gGmbH, Standort Juliusspital

CME-Veranstalter

Cogitando GmbH

Finanzieller Förderer

Almirall Hermal GmbH - 2740 Euro - Akkreditierung und Hosting

Zertifiziert bisFreitag 31 Dezember 2021
Zertifiziert durch Bayerische Landesärztekammer (BLÄK)
CME-Punkte 4 -
Berufsgruppe Arzt
AutorenProf. Dr. med. Mathias Mäurer
CME-Veranstaltungstyp CME Video-Fortbildung
Qualifizierung durch Lernerfolgskontrolle
CME-Fortbildung für die Fachbereiche
Kosten Kostenfrei
CME-FortbildungspartnerAlmirall Hermal GmbH
3.9/5 - (55 votes)

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Ø 3.85 ( 55 votes )

Cannabis und Cannabinoide in der Neurologie: Fokus Multiple Sklerose

Die möglichen Einsatzgebiete von Cannabis bei neurologischen Erkrankungen sind vielfältig, doch nur für wenige Indikationen liegt eine ausreichende Studienlage vor.
Cannabis enthält verschiedene Wirkstoffe, die Cannabinoide, die unter anderem eine muskelentspannende und schmerzlindernde Wirkung haben und mittlerweile bei bestimmten Erkrankungen auch als Medikament verschrieben werden können. Zu den Indikationen, bei denen medizinisches Cannabis zugelassen ist, gehören auch mittelschwere bis schwere spastische Lähmungen und Krämpfe bei Multipler Sklerose (MS). Cannabis wirkt hier schmerzlindernd und entspannend. Patienten mit Multipler Sklerose (MS), die unter einer mittelschweren bis schweren Spastik leiden, können daher von einer Therapie mit medizinischem Cannabis profitieren.
Themen: Einsatz von Cannabis/ Cannabinoiden bei neurologischen Erkrankungen, insbesondere Spastik bei MS, Wissenschaftliche Daten/Studienlage, Dosierung/Verträglichkeit.
Hintergrund:
In Deutschland können Patienten mit einer schwerwiegenden Erkrankung Cannabisblüten und -extrakte sowie synthetische Cannabinoide zu Lasten der Krankenkassen verordnet werden. Die Zulassung von medizinischem Cannabis beinhaltet keine Festlegung auf eine Indikation und ist somit auch für Patienten mit neurologischen Erkrankungen, Schmerzpatienten, onkologischen Patienten und anderen internistischen Krankheiten relevant.

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Prof. Dr. med. Wolfgang Schmidt
  Ärztlicher Leiter

Prof. Dr. med. Wolfgang Schmidt

FA Innere Medizin, Rheumatologie Immanuel Krankenhaus Berlin – Standort Berlin-Buch

CME-Veranstalter

Cogitando GmbH

Finanzieller Förderer

Roche Pharma AG - 2400 Euro - Akkreditierung

Zertifiziert bisFreitag 31 Dezember 2021
Zertifiziert durch Bayerische Landesärztekammer (BLÄK)
CME-Punkte 2 -
Berufsgruppe Arzt
AutorenProf. Dr. med. Wolfgang Schmidt
CME-Veranstaltungstyp CME Video-Fortbildung
Qualifizierung durch Lernerfolgskontrolle
CME-Fortbildung für die Fachbereiche
Kosten Kostenfrei
CME-FortbildungspartnerRoche Pharma AG
4.7/5 - (106 votes)

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Ø 4.69 ( 106 votes )

Die Riesenzellarteriitis (RZA) – Teil I Pathophysiologie und Diagnostik

Die Riesenzellarteriitis (RZA), eine Vaskulitis, ist eine chronisch-entzündliche Systemerkrankung, die zu einem beidseitigen Sehverlust und zu Schlaganfällen führen kann. Sie ist die häufigste primäre systemische Vaskulitis bei Patienten über dem 50. Lebensjahr. Jeder 150. Mensch muss damit rechnen, irgendwann eine Riesenzellarteriitis zu bekommen. Bei der Riesenzellarteriitis handelt es sich um einen medizinischen Notfall, der schnelles Handeln erfordert. Die typischen Symptome und Alarmzeichen der Riesenzellarteriitis („Red Flags“) sind neu aufgetretene, beidseitige Kopfschmerzen, Kauschmerzen, Überempfindlichkeit der Kopfhaut, Sehstörungen, Allgemeinsymptome (zum Beispiel Fieber, Gewichtsverlust) und Schmerzen im Schulter- und Beckenbereich. Die Polymyalgia rheumatica (PMR) und Riesenzellarteriitis (RZA) sind miteinander verwandte immunvermittelte entzündliche Erkrankungen. Die Diagnostik umfasst neben Anamnese und Befund Laboruntersuchungen (Blutsenkungsgeschwindigkeit, C-reaktives Protein) sowie bildgebende Untersuchungsverfahren oder eine Biopsie der Arteria temporalis. Es muss bei begründetem Verdacht umgehend eine Behandlung mit Glukokortikoiden (GC) eingeleitet werden. Unbehandelt kann die Riesenzellarteriitis zu einer Beteiligung der Aorta und ihrer Seitenäste mit verschiedenen Komplikationen führen. Eine verzögerte Diagnose und Therapie kann daher schwerwiegende Folgen haben, z.B. einen irreversiblen Visusverlust bis hin zu potentiell lebensbedrohlichen Komplikationen wie Schlaganfällen oder einem Aortenaneurysma.

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Prof. Dr. med. Wolfgang Schmidt
  Ärztlicher Leiter

Prof. Dr. med. Wolfgang Schmidt

FA Innere Medizin, Rheumatologie Immanuel Krankenhaus Berlin – Standort Berlin-Buch

CME-Veranstalter

Cogitando GmbH

Finanzieller Förderer

Roche Pharma AG - 2400 Euro - Akkreditierung

Zertifiziert bisFreitag 31 Dezember 2021
Zertifiziert durch Bayerische Landesärztekammer (BLÄK)
CME-Punkte 2 -
Berufsgruppe Arzt
AutorenProf. Dr. med. Wolfgang Schmidt
CME-Veranstaltungstyp CME Video-Fortbildung
Qualifizierung durch Lernerfolgskontrolle
CME-Fortbildung für die Fachbereiche
Kosten Kostenfrei
CME-FortbildungspartnerRoche Pharma AG
4.3/5 - (90 votes)

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Ø 4.34 ( 90 votes )

Die Riesenzellarteriitis (RZA) – Teil II Ultraschalldiagnostik

Um einerseits das Risiko irreversibler Folgeschäden zu minimieren, andererseits eine Übertherapie zu vermeiden, ist die schnelle Sicherung der Diagnose einer Riesenzellarteriitis (RZA), einer Vaskulitis, wichtig. Zur Abklärung eines klinischen Verdachts eignet sich die Sonographie als Methode der ersten Wahl unter den bildgebenden Untersuchungsverfahren. Bei Verdacht auf Riesenzellarteriitis sollte umgehend ein Spezialist, in der Regel ein Rheumatologe, kontaktiert werden, um die Diagnose zu sichern oder auszuschließen. Es konnte gezeigt werden, dass durch das Angebot einer „Fast Track Clinic“ die Häufigkeit von Erblindungen deutlich reduziert wurde. Bei einer „Fast Track Clinic“ handelt es sich um eine spezialisierte Einrichtung, die in weniger als 24 Stunden nach Kontaktaufnahme eine klinische Untersuchung durch einen Rheumatologen sowie eine Diagnosebestätigung oder einen Diagnoseausschluss mittels Sonographie ermöglicht. Sonographisch lassen sich Entzündungen der Arterienwand nachweisen. Routinemäßig werden die Temporalarterien und Axillararterien untersucht. Nahezu alle anderen Arterien können ebenfalls sonographiert werden. Dies gilt insbesondere für die Arteria carotis, subclavia, vertebralis, facialis und occipitalis sowie die Beinarterien. Charakteristisch für die Entzündung bei Riesenzellarteriitis ist eine meist zirkuläre, nicht komprimierbare, echoarme Wandschwellung der betroffenen Arterie (Halo-Zeichen), die durch das entzündliche Infiltrat und das begleitende Ödem verursacht wird. Weitere bildgebende Verfahren wie die Magnetresonanz-Tomographie (MRT;), die Computer-Tomographie (CT) und die Positronen-Emissions-Tomographie (PET) können eingesetzt werden, wenn der Sonographiebefund nicht eindeutig ist und keine Temporalarterienbiopsie gewünscht wird, oder der Histologiebefund nicht eindeutig ist. Die Biopsie der A. temporalis galt früher als diagnostischer Goldstandard. Da die Sonographie sogar sensitiver ist bei hoher Spezifität, kann bei entsprechendem Befund (Halozeichen) und typischer Klinik auf eine Biopsie der A. temporalis verzichtet werden.

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Prof. Dr. med. Wolfgang Schmidt
  Ärztlicher Leiter

Prof. Dr. med. Wolfgang Schmidt

FA Innere Medizin, Rheumatologie Immanuel Krankenhaus Berlin – Standort Berlin-Buch

CME-Veranstalter

Cogitando GmbH

Finanzieller Förderer

Roche Pharma AG - 2400 Euro - Akkreditierung

Zertifiziert bisFreitag 31 Dezember 2021
Zertifiziert durch Bayerische Landesärztekammer (BLÄK)
CME-Punkte 2 -
Berufsgruppe Arzt
AutorenProf. Dr. med. Wolfgang Schmidt
CME-Veranstaltungstyp CME Video-Fortbildung
Qualifizierung durch Lernerfolgskontrolle
CME-Fortbildung für die Fachbereiche
Kosten Kostenfrei
CME-FortbildungspartnerRoche Pharma AG
4.2/5 - (95 votes)

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Ø 4.18 ( 95 votes )

Die Riesenzellarteriitis (RZA) – Teil III Therapie

Die Riesenzellarteriitis (RZA), eine Vaskulitis, ist eine chronisch-entzündliche Systemerkrankung, die zu einem beidseitigen Sehverlust und zu Schlaganfällen führen kann. Sie ist die häufigste primäre systemische Vaskulitis bei Patienten über dem 50. Lebensjahr. Jeder 150. Mensch muss damit rechnen, irgendwann eine Riesenzellarteriitis zu bekommen. Bei der Riesenzellarteriitis handelt es sich um einen medizinischen Notfall, der schnelles Handeln erfordert. Die typischen Symptome und Alarmzeichen der Riesenzellarteriitis („Red Flags“) sind neu aufgetretene, beidseitige Kopfschmerzen, Kauschmerzen, Überempfindlichkeit der Kopfhaut, Sehstörungen, Allgemeinsymptome (zum Beispiel Fieber, Gewichtsverlust) und Schmerzen im Schulter- und Beckenbereich. Die Polymyalgia rheumatica (PMR) und Riesenzellarteriitis (RZA) sind miteinander verwandte immunvermittelte entzündliche Erkrankungen. Die Diagnostik umfasst neben Anamnese und Befund Laboruntersuchungen (Blutsenkungsgeschwindigkeit, C-reaktives Protein) sowie bildgebende Untersuchungsverfahren oder eine Biopsie der Arteria temporalis. Es muss bei begründetem Verdacht umgehend eine Behandlung mit Glukokortikoiden (GC) eingeleitet werden. Unbehandelt kann die Riesenzellarteriitis zu einer Beteiligung der Aorta und ihrer Seitenäste mit verschiedenen Komplikationen führen. Eine verzögerte Diagnose und Therapie kann daher schwerwiegende Folgen haben, z.B. einen irreversiblen Visusverlust bis hin zu potentiell lebensbedrohlichen Komplikationen wie Schlaganfällen oder einem Aortenaneurysma.

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Prof. Dr. W. Jost
  Ärztlicher Leiter

Prof. Dr. W. Jost

Facharzt für Neurologie und Spezielle Schmerztherapie Parkinson-Klinik Ortenau Neurologisches Krankenhaus

CME-Veranstalter

Cogitando GmbH

Finanzieller Förderer

Bial Deutschland GmbH - 1500 Euro - Akkreditierung

Zertifiziert bisMittwoch 2 Februar 2022
Zertifiziert durch Bayerische Landesärztekammer (BLÄK)
CME-Punkte 4 -
Berufsgruppe Arzt
AutorenProf. Dr. W. Jost / PD Dr. Tobias Wächter / Prof. Dr. Richard Dodel / Prof. Dr. Karla Eggert
CME-Veranstaltungstyp CME Video-Fortbildung
Qualifizierung durch Lernerfolgskontrolle
CME-Fortbildung für die Fachbereiche
Kosten Kostenfrei
CME-FortbildungspartnerBIAL Deutschland GmbH
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Ø 4.04 ( 25 votes )

Moderne Parkinsontherapie – Management von motorischen- und nichtmotorischen Fluktuationen

In der Behandlung der Parkinsonkrankheit steht oft die Therapie der motorischen Symptome im Vordergrund. Doch auch die nicht motorischen Symptome werden von Patienten häufig als besonders belastend empfunden. Die Fortbildung stellt die derzeitigen therapeutischen Möglichkeiten in drei Vorträgen vor.

Im Verlauf der Parkinson-Therapie, die als Hauptsäule die Gabe dopaminerg wirksamer Substanzen umfasst, kommt es in der Regel nach etwa fünf Jahren zum Auftreten von motorischen Wirkungsfluktuationen. Diese sind u.a. verursacht durch nachlassende Medikamentenwirkung, „wearing off“ und L-Dopa-induzierte Dyskinesien. Wirkungsfluktuationen beeinträchtigen die Lebensqualität von Patienten mit Parkinson stark. Eine signifikante Reduktion der Fluktuationen kann in der Regel durch eine Optimierung aller zur Verfügung stehenden Medikamentenklassen, wie Dopaminagonisten, COMT-Inhibitoren und MAO-B-Inhibitoren, erreicht werden. Catechol-O-Methyltransferase-Inhibitoren (COMT-Inhibitoren), wie z.B. Opicapon, hemmen den Abbau von L-DOPA zu 3-O-Methyldopa und eignen sich daher zur Behandlung von motorischen Fluktuationen, wie z. B. End-of-Dose-Hypokinesien. Eine letzte Option stellen Pumpentherapie oder auch die eine tiefe Hirnstimulation dar. Neben den motorischen Symptomen haben nicht-motorische Symptome einen erheblichen Einfluss auf die Lebensqualität.

Im fortgeschrittenen Parkinson-Stadium werden Patienten häufig durch neuropsychiatrische Störungen wie Depression, Angst, Apathie, Fatigue oder Demenz belastet. Desweiteren können Schlafstörungen wie Ein-/Durchschlafstörungen, REM Schlaf Verhaltensstörung und Restless Legs Syndrom, gastrointestinale Störungen wie Dysphagie und Obstipation sowie sensorische Symptome, die sich in Schmerz und Riech- oder Sehstörungen äußern, auftreten. Zusätzlich belastend sind medikamentös induzierte nicht-motorische Symptome, die sich in Halluzinationen, illusionärer Verkennung, dopaminergem Dysregulationssyndrom, Punding, Impulskontrollstörung oder auch exzessiver Tagesmüdigkeit und Ödemen äußern können. Bereits im Anfangsstadium werden die motorischen Störungen teils von Angst, Depression, Fatigue und Schmerz begleitet. In der Behandlung des Parkinson ist daher ein besonderes Augenmerk auf die individuellen Bedürfnisse und Möglichkeiten des Patienten und seines direkten Umfeldes einzugehen. Eine signifikante Besserung kann durch Medikamentenumstellung, Dosisanpassungen sowie durch nicht-medikamentöse Therapien, wie Physiotherapie, Ergotherapie und Logopädie erzielt werden. Zum Beispiel zeigt die körpergewichtsbezogene L-Dopa-Dosis einen hochsignifikanten Einfluss auf das Auftreten von Dyskinesien. Auch eine optimierte Tagesplanung und eine Adaptation des Umfeldes kann zur Linderung der Symptome beitragen.

Die Parkinson-Erkrankung ist überwiegend eine Erkrankung des Alters: Das durchschnittliche Erkrankungsalter liegt bei etwa 60 Jahren, nur jeder Zehnte ist unter 50 Jahre alt. Die hohe Komorbidität bei Parkinson-Erkrankten – fast 50% weisen mindestens 5 oder mehr Komorbiditäten wie Diabetes, vaskuläre Risikofaktoren, Arthrose und Osteoporose sowie neuropsychiatrische Störungen auf – stellen eine zusätzliche Herausforderung in der Therapie dar. Der geriatrische Patient bedarf daher einer besonderen Behandlung auf Basis individuell festzulegender Therapieziele. Das idiopathische Parkinson-Syndrom ist eine neurodegenerative Erkrankung, die durch Bewegungsverlangsamung (Bradykinese), Rigor, Tremor und Haltungsinstabilität gekennzeichnet ist. Die Prävalenz liegt bei 100 bis 200 pro 100.000 Einwohnern. Bis heute steht keine kurative Therapie der Parkinson-Krankheit zur Verfügung. Therapeutische Ziele sind: 1. Verbesserung der Lebensqualität, 2. je nach Krankheitsphase die Besserung der motorischen, autonomen, kognitiven und psychiatrischen Symptome und 3. Vermeidung sekundärer internistischer und orthopädischer Komplikationen und Nebenwirkungen der dopaminergen Therapie.

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Prim. Priv.-Doz. Dr. Regina Katzenschlager
  Ärztlicher Leiter

Prim. Priv.-Doz. Dr. Regina Katzenschlager

Ärztin für Allgemeinmedizin, Fachärztin für Neurologie und Psychiatrie, Geriatrie (Zusatzgebiet) Donauspital / SMZ-Ost

CME-Veranstalter

Cogitando GmbH

Finanzieller Förderer

Bial Deutschland GmbH - 6400 Euro - Erstellung, Akkreditierung und Hosting

Zertifiziert bisMittwoch 2 Februar 2022
Zertifiziert durch Bayerische Landesärztekammer (BLÄK)
CME-Punkte 4 -
Berufsgruppe Arzt
AutorenPrim. Priv.-Doz. Dr. Regina Katzenschlager / Prof. Dr. Guy Arnold / Prof. Dr. Daniela Berg / Prof. Dr. med. Dr. h.c. Wolfgang H. Oertel
CME-Veranstaltungstyp CME Video-Fortbildung
Qualifizierung durch Lernerfolgskontrolle
CME-Fortbildung für die Fachbereiche
Kosten Kostenfrei
CME-FortbildungspartnerBIAL Deutschland GmbH
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Therapie von Motorfluktuationen bei Parkinson – Herausforderungen und neue Substanzen

L-Dopa ist auch fast 60 Jahre nach der Erstbeschreibung durch Birkmayer und Hornykiewicz das wirksamste Medikament in der Parkinson-Therapie. In der Regel wird jedoch das therapeutische Fenster im Laufe der Erkrankung immer enger, was zum Auftreten von Motorfluktuationen führt, einem schnellen Wechsel zwischen Über- und Unterdosierung, On- und Off-Phasen. Treten zum Zeitpunkt der maximalen Wirksamkeit von Levodopa verstärkt Dyskinesien auf, so kommt es zu Dystonien während der Anflutungs- und/oder Abflutungsphase. Durch eine Optimierung aller zur Verfügung stehenden Medikamentenklassen, wie Dopaminagonisten, COMT-Inhibitoren und MAO-B-Inhibitoren kann dieses Problem im Verlauf der Erkrankung gebessert werden. Werden COMT-Hemmer mit L-Dopa kombiniert, so verlängern diese die Wirkungsdauer von L-Dopa und verringern Motorfluktuationen oder Dyskinesien, ohne dass die Dosis des L-Dopa erhöht werden muss. Opicapon zählt zu den COMT-Hemmern der dritten Generation und muss nur einmal täglich verabreicht werden. Die CME-Fortbildung geht auf folgende Aspekte der Therapie ein: • Update zum Einsatz von L-Dopa im Verlauf der Parkinson-Erkrankung • Behandlung von Wirkungsfluktuationen mit den COMT-Hemmern Entacapon, Tolcapon und Opicapon • Aktuelle Therapie von Motorfluktuationen durch optimierten Einsatz von DA, COMT-Inhibitoren und MAO-B-Inhibitoren • Update zu symptomatischen Therapieoptionen, u.a. Amantadin retard, Istradefyllin, L-Dopa Retard, sowie neuen Ansätzen mit krankheitsmodifizierenden Optionen wie Immuntherapie, Small Molecules oder Anti Sense-Therapie. Das idiopathische Parkinson-Syndrom ist eine neurodegenerative Erkrankung, die durch Bewegungsverlangsamung (Bradykinese), Rigor, Tremor und Haltungsinstabilität gekennzeichnet ist.

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