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Thema: saeuglinge in CME-ONLINE FORTBILDUNG

Aktuelle Fortbildungen nach dem Thema: saeuglinge sortiert.



2 CME-Punkte zertifiziert bei
Bayerische Landesärztekammer (BLÄK)


Prof. Dr. med. Yvan Vandenplas

Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin Vrije Universiteit Brussel

Gültig bis: 15-04-2022
Veranstaltungs-Typ: CME Video-Fortbildung

Wiederkehrendes Aufstoßen/Spucken (Regurgitation) und ggf. Erbrechen stellen in der pädiatrischen Praxis häufig ein Problem dar. In dieser Fortbildung werden evidenzbasierte Empfehlungen zur Behandlung von Säuglingen mit Regurgitation vorgestellt. Während ein Gastroösophagealer Reflux (GÖR, englisch GER) gekennzeichnet ist durch das unwillkürliche Zurückfließen von Mageninhalt in die Speiseröhre, meint Regurgitation das weitere Herausfließen der Nahrung über die Speiseröhre hinaus in Rachen und Mund. Dies wird als Aufstoßen oder Spucken bezeichnet. Sogenannte Spuck- oder Speikinder sind unter Säuglingen häufig: rekurrierende Regurgitation oder Spucken kommt bei zwei Drittel aller 4 Monate alten Säuglinge vor; im Alter von 12 Monaten sind nur noch 5% aller Kinder betroffen. In den ersten Lebensmonaten kommt es aufgrund des nur kleinen Fassungsvermögens von Magen und Speiseröhre sowie des noch unreifen unteren oesophagealen Sphincters, der „Refluxbarriere“, zum Regurgitieren. Ohne weitere assoziierte Symptome ist die Regurgitation im Säuglingsalter ein physiologisches Phänomen ohne Krankheitswert, welches im Lauf des ersten Lebensjahres normalerweise verschwindet. Bei wiederkehrender Regurgitation mit/ohne Erbrechen sollte gemäß der Leitlinien der US-amerikanischen und der europäischen Gesellschaft für pädiatrische Gastroenterologie, Hepatologie und Ernährung (NASPHGHAN/ESPGHAN) eine gründliche Anamnese durchgeführt werden, um einen GÖR auszuschließen. Nahrungsverweigerung, Gewichtsverlust oder Gedeihstörung, vermehrtes Schreien sowie ein ständig reizbarer Säugling deuten möglicherweise auf andere gastrointestinale, neurologische, metabolische, endokrinologische, renale oder kardiale Störungen hin. Macht das Kind nach eingehender Anamnese, abgesehen vom häufigen Spucken, einen gesunden Eindruck und weist auch keine Warnsymptome auf, kann die Diagnose einer „unkomplizierten rezidivierenden Regurgitation“ gestellt werden, es liegt ein sogenannter „Happy Spitter“ vor. Die praktische Empfehlung ist in diesem Fall, das Stillen fortzusetzen, Überfütterung zu vermeiden und – bei Säuglingsnahrung – eventuell eine spezielle, dickflüssigere, sog. AR-Formulanahrung, zu füttern. Ziel dieses Vortrags ist es, ein leitliniengerechtes und dabei praktikables, diagnostisches und therapeutisches Schema für Fachpersonen vorzustellen, welche Säuglinge mit Regurgitation betreuen. Themen: Definition Regurgitation, Prävalenz im Säuglings- und Kindesalter, typische Symptome, Anamnese, Warnhinweise, die einer Abklärung bedürfen, Differentialdiagnostik bei Säuglingen und Kindern mit Spucken/Erbrechen (u.a. bei Verdacht auf Kuhmilchproteinallergie), Symptome eines komplizierten GÖRs, Therapieoptionen, aktuelle Datenlage zum Einsatz von Andickungsmitteln und AR- Säuglingsnahrung, Vorstellen der aktuellen Leitlinien der NASPGHAN/ESPGHAN und praktische Empfehlungen zur Umsetzung.

  Diese Fortbildung ist für Sie kostenlos

2 CME-Punkte zertifiziert bei
Bayerische Landesärztekammer (BLÄK)


Prof. Dr. Harald Renz

FA f. Laboratoriumsmedizin, Klinische Chemie und Allergologie Universitätsklinikum Marburg

Gültig bis: 02-02-2022
Veranstaltungs-Typ: CME Video-Fortbildung

Die intensive Erforschung der Mikrobiota im letzten Jahrzehnt hat vielfach gezeigt, dass „Dysbiosen“ vielfältig an der Entstehung vieler chronischer Erkrankungen beteiligt sind. Dazu gehören zum Beispiel Allergien, allergisches Asthma, chronisch obstruktive Erkrankungen und entzündliche Darmerkrankungen. Das Darm-Mikrobiom der Mutter hat großen Einfluss auf das Mikrobiom des Neugeborenen. Stillen ist die beste Möglichkeit, das sich gerade formierende Mikrobiom des Säuglings zu fördern. Eine „Dysbiose“ kann schon vor der manifesten Erkrankung bestehen bzw. stellt einen Risikofaktor für die Erkrankung dar. Gestaltet man die Umwelt- und Lebensbedingungen im Sinne einer erwünschten Mikrobiota möglichst effizient, kann beispielsweise ein Allergierisiko günstigstenfalls vermindert werden. Dies zeigen präklinische Studien. Muttermilch sorgt für eine gesunde Entwicklung des Darm- und Immunsystems sowie für eine bifidodominierte Darm-Mikrobiota. Sie enthält mehr als 1.000 Arten an unterschiedlichen prebiotischen kurz- und langkettigen Oligosachariden, auch Human Milk Oligosaccharides (HMO) genannt, sowie kleine Mengen an bioaktiven Stoffwechselprodukten, wie beispielsweise Enzyme oder kurzkettige Fettsäuren. Sie bewirken z.B. eine Veränderung des pH-Wertes und können dadurch antimikrobiell, antientzündlich und immunmodulierend wirken. Positive lokale und systemische Wirkungen dieser Postbiotika sind in der neuen Forschungsliteratur beschrieben. Daher untersuchen aktuelle Studien zu Formula-Nahrungen mit Postbiotika deren positiven Einfluss auf die Säuglingsgesundheit.

  Diese Fortbildung ist für Sie kostenlos

Medcram.de

Beliebte CME-Fortbildung zum Erwerb von CME-Punkten. Medcram.de ist eine Initiative der Cogitando GmbH zur Unterstützung und Förderung von internetbasierter CME-Fortbildung im Rahmen der Fortbildungsverpflichtung für Ärzte und Apotheker und deren Mitarbeiter. Praxisorientierte und neutrale videogestützte Folienvorträge mit renommierten Referenten und aktuellen Updates wissenschaftlicher Erkenntnisse, neue Leitlinien und ihre Bedeutung für die Praxis. Interaktive eTutorials, Audio-Podcasts bequem auf dem Smartphone nutzen. Alle Kursinhalte wurden auf Grundlage aktuell gültiger Leitlinien erstellt, sind unabhängig, aktuell und kostenlos! Testen Sie Ihr Wissen und sammeln Sie Fortbildungspunkte bei aktuellen CME-Kursen!