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CME-Fortbildung Allergisches Kontaktekzem – Ausgewählte Literatur aus 2019/2020
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Konzept Gesundheit - 300 Euro - Akkreditierung

Zertifiziert bisSamstag 15 Oktober 2022
Zertifiziert durch Bayerische Landesärztekammer (BLÄK)
CME-Punkte 4 CME-Punkten
Berufsgruppe Arzt
AutorenProf. Dr. med. Thomas Werfel / Prof. Dr. med. Wolfgang Uter
CME-Veranstaltungstyp ePaper / PDF Fortbildung
Qualifizierung durch Lernerfolgskontrolle
CME-Fortbildung für die Fachbereiche
Kosten Kostenfrei
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Prof. Dr. med. Thomas Werfel
Ärztlicher Leiter:
Facharzt für Dermatologie Medizinische Hochschule Hannover (MHH)

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Allergisches Kontaktekzem – Ausgewählte Literatur aus 2019/2020

In dem hier vorgelegten Übersichtsartikelwerden werden ausgewählte Publikationen aus dem Zeitraum 2019 – 2020, die aus Sicht der Autoren von besonderem klinischen Interesse sein könnten, zusammengefasst. Die Auswahl erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
Anders als in klassischen Übersichtsarbeiten wird auch kein einleitender, umfassender Überblick des Krankheitsbildes gegeben, sondern es werden die Arbeiten sozusagen „in medias res“ mit ihren Hauptergebnissen vorgestellt und möglichst praxisnah kommentiert. Unter anderem werden „Highlights“ aus Studien zu Kontaktallergenen aus der Standardreihe sowie aus Spezialblöcken zur Epikutantestung, zu Kontaktallergien mit besonderen Lokalisationen und klinischen Manifestationen und zu Aspekten in der Berufsdermatologie vorgestellt.
Die Publikationsserie soll im nächsten Jahr mit Highlights der Literatur aus 2020 – 2021 fortgesetzt werden.

Zur Epikutantestung Leitliniengerechte Diagnostik, Interferenzen von Medikamenten inklusive Dupilumab In einer aktuellen Übersicht wurde mit Bezug auf die S3 Leitlinie zur Epikutantestung (AWMF-Register Nr. 013-018 [1], die bereits 2019 publiziert wurde, die Diagnostik der Kontaktallergie in der Praxis zusammengefasst [2]. Hiernach sollen möglichst immer die Standardreihe, ggf. gezielt Spezialreihen und Testpräparate, die aus patienteneigenen Kontaktsubstanzen hergestellt werden, getestet werden. Es wird in der Arbeit auch mit Bezug auf die Leitlinie auf Interferenzen von Begleitmedikationen hingewiesen, die Zum Zeitpunkt der Erstellung der Leitlinie gab es noch keine publizierte Studie zu möglichen Interferenzen zwischen der Behandlung mit Dupilumab und Epikutantestreaktionen. Dieses ist durchaus von klinischem Interesse, da bei atopischer Dermatitis (AD) eine zusätzliche, manchmal nicht sicher abgrenzbare, allergische Kontaktdermatitis bestehen kann. In einer retrospektiven Auswertung von 48 Patienten mit AD, die mit Dupilumab behandelt wurden, wurden die Ergebnisse von Epikutantestungen, die vor und unter der Therapie mit dem Biologikum durchgeführt wurden, mit der Prävalenz einer klinisch relevanten allergischen Kontaktdermatitis in dieser Patientengruppe verglichen [3]. Unter der Behandlung mit Dupilumab war der Anteil an positiven Testreaktionen im Vergleich zu den erzielten Ergebnissen vor Beginn der Behandlung um ca. 10% (13/125) reduziert. 32 von 35 (91%) mittels Epikutantest unter Dupilumab positiv getestete Patienten hatten auch klinisch eine zusätzlich zur AD manifeste allergische Kontaktdermatitis. Durch Meidung der unter Dupilumab identifizierten Kontaktallergene erlebten 92% der Patienten eine klinische Verbesserung.

 

[1] Mahler V, Nast A, Bauer A, Becker D, Brasch J, Breuer K, Dickel H, Drexler H, Elsner P, Geier J, John SM, Kreft B, Köllner A, Merk H, Ott H, Pleschka S, Portisch M, Spornraft-Ragaller P, Weisshaar E, Werfel T, et al. S3 guidelines: Epicutaneous patch testing with contact allergens and drugs – Short version, Part 1. J Dtsch Dermatol Ges. 2019; 17: 1076-1093.
[2] Dickel H, Mahler V. Leitliniengerechte Diagnostik der Kontaktallergie in der Praxis. Hautarzt. 2020; 71: 182-189.
[3] Raffi J, Suresh R, Botto N, Murase JE. The impact of dupilumab on patch testing and the prevalence of comorbid allergic contact dermatitis in recalcitrant atopic dermatitis: A retrospective chart review. J Am Acad Dermatol. 2020; 82: 132-138

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