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CME-Fortbildung Die Riesenzellarteriitis (RZA) – Teil III Therapie
CME-Veranstalter

Cogitando GmbH

Finanzieller Förderer

Roche Pharma AG - 2400 Euro - Akkreditierung

Zertifiziert bis Freitag 31 Dezember 2021
Zertifiziert durch Bayerische Landesärztekammer (BLÄK)
CME-Punkte 2 CME-Punkten -
Kat I - Tutoriell unterstützte Online-Fortbildung
Berufsgruppe Arzt
AutorenProf. Dr. med. Wolfgang Schmidt
CME-Veranstaltungstyp CME Video-Fortbildung
Qualifizierung durch Lernerfolgskontrolle
CME-Fortbildung für die Fachbereiche
Kosten Kostenfrei
CME-FortbildungspartnerRoche Pharma AG

CME

Die Bundesärztekammer und die Bayerische Landesärztekammer fordern zu mehr Transparenz bei der Förderung von ärztlichen Fortbildungen bzw. CME auf. Alle Fortbildungsveranstalter sind gehalten, potenzielle Teilnehmer von Fortbildungen darüber zu informieren, in welchem Umfang und zu welchen Bedingungen eine Fortbildung, z.B. durch die die pharmazeutische Industrie, finanziell unterstützt wird.

Dieser Verpflichtung kommen wir nach und informieren Sie hier über die Höhe der Förderung der beteiligten Sponsoren sowie über mögliche Interessenkonflikte der Autoren.

Diese Fortbildung bzw. CME erhielt für den aktuellen Zertifizierungszeitraum von 12 Monaten eine finanzielle Förderung von:


Roche Pharma AG - 2400 Euro - Akkreditierung

Referent

Bei der Erstellung dieser von der Bayerischen Landesärztekammer zertifizierten Fortbildung bzw. CME bestanden folgende Interessenkonflikte im Sinne der Empfehlungen des International Committee of Medical Journal Editors (www.icmje.org).

Relevant ist der Zeitraum der letzten zwei Jahre vor Einreichen der Fortbildung bzw. CME durch Cogitando bei der Bayerischen Landesärztekammer. Diese Angaben erfolgen selbstverantwortlich durch die Autoren.


Ärztlicher Leiter und Referent - Mögliche Interessenskonflikte durch Honorare für Studien, Vorträge oder Beratungen - Prof. Dr. med. w. Schmidt: Abbvie, Berlin-Chemie, BMS, Celgene, GSK, Lilly, Novartis, Roche, Sanofi, Sobi, Janssen, Medac, Merck, UCB


CME Video-Fortbildung für Ärztinnen und Ärzte.

Ärztlicher Leiter:
FA Innere Medizin, Rheumatologie Immanuel Krankenhaus Berlin – Standort Berlin-Buch

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Referent*in des CME:
Prof. Dr. med. Wolfgang Schmidt

Die Riesenzellarteriitis (RZA) – Teil III Therapie



Die Riesenzellarteriitis (RZA), eine Vaskulitis, ist eine chronisch-entzündliche Systemerkrankung, die zu einem beidseitigen Sehverlust und zu Schlaganfällen führen kann. Sie ist die häufigste primäre systemische Vaskulitis bei Patienten über dem 50. Lebensjahr. Jeder 150. Mensch muss damit rechnen, irgendwann eine Riesenzellarteriitis zu bekommen. Bei der Riesenzellarteriitis handelt es sich um einen medizinischen Notfall, der schnelles Handeln erfordert. Die typischen Symptome und Alarmzeichen der Riesenzellarteriitis („Red Flags“) sind neu aufgetretene, beidseitige Kopfschmerzen, Kauschmerzen, Überempfindlichkeit der Kopfhaut, Sehstörungen, Allgemeinsymptome (zum Beispiel Fieber, Gewichtsverlust) und Schmerzen im Schulter- und Beckenbereich. Die Polymyalgia rheumatica (PMR) und Riesenzellarteriitis (RZA) sind miteinander verwandte immunvermittelte entzündliche Erkrankungen. Die Diagnostik umfasst neben Anamnese und Befund Laboruntersuchungen (Blutsenkungsgeschwindigkeit, C-reaktives Protein) sowie bildgebende Untersuchungsverfahren oder eine Biopsie der Arteria temporalis. Es muss bei begründetem Verdacht umgehend eine Behandlung mit Glukokortikoiden (GC) eingeleitet werden. Unbehandelt kann die Riesenzellarteriitis zu einer Beteiligung der Aorta und ihrer Seitenäste mit verschiedenen Komplikationen führen. Eine verzögerte Diagnose und Therapie kann daher schwerwiegende Folgen haben, z.B. einen irreversiblen Visusverlust bis hin zu potentiell lebensbedrohlichen Komplikationen wie Schlaganfällen oder einem Aortenaneurysma.