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Dysphagie

Dysphagie ist eine Schluckstörung, die eine oder mehrere Phasen des Schluckvorgangs (Mund, Rachen, Speiseröhre) betrifft. Schlucken mag einfach erscheinen, ist aber ziemlich kompliziert. Es erfordert Ihr Gehirn, mehrere Nerven und Muskeln, zwei Muskelklappen und eine offene, nicht kontrahierte Speiseröhre oder einen Schluckschlauch, um richtig zu funktionieren. Ihr Schlucktrakt verläuft vom Mund bis zum Magen. Der Schluckvorgang erfolgt in der Regel in drei Stufen. In der ersten Stufe wird Nahrung oder Flüssigkeit durch die Zunge und den Gaumen (Mund) in den Mund aufgenommen. Diese Phase ist die einzige Phase, die wir kontrollieren können. Wenn das Gehirn die Entscheidung trifft, zu schlucken, beginnt die zweite Phase. An dieser Stelle beginnt eine Reihe komplexer Reflexionen. Nahrung wird aus dem Mund in den Rachen (Rachen) geschoben. Zur gleichen Zeit passierten zwei andere Dinge: Das Muskelventil am unteren Ende des Rachens öffnete sich, um den Eintritt von Nahrung in die Speiseröhre zu ermöglichen, und die anderen Muskeln schlossen die Atemwege (Trachea), um das Eindringen von Nahrung in die Atemwege zu verhindern. Die zweite Stufe dauert weniger als eine halbe Sekunde. Wenn Nahrung in die Speiseröhre gelangt, beginnt die dritte Phase. Die Speiseröhre ist etwa 20 cm lang und ist ein Muskelschlauch, der Wellen koordinierter Kontraktion (Peristaltik) erzeugt. Wenn sich die Speiseröhre zusammenzieht, öffnet sich die Muskelklappe am Ende der Speiseröhre und die Nahrung wird in den Magen geschoben. Die dritte Schluckphase dauert sechs bis acht Sekunden

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Thema: dysphagie in der CME-ONLINE FORTBILDUNG

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Dysphagie
Schlaganfall und Dysphagie

Prof. Dr. med. Carsten Buhmann
  Ärztlicher Leiter

Prof. Dr. med. Carsten Buhmann

Facharzt für Neurologie Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE)

CME-Veranstalter

Cogitando GmbH

Finanzieller Förderer

Merz Pharma GmbH - 3.690 Euro - Akkreditierung, Videoproduktion

Zertifiziert bisMittwoch 15 Juni 2022
Zertifiziert durch Bayerische Landesärztekammer (BLÄK)
CME-Punkte 2 -
Berufsgruppe Arzt
AutorenProf. Dr. med. Carsten Buhmann / Prof. Dr. med. Steffen Berweck / PD Dr. med. Manuel Dafotakis
CME-Veranstaltungstyp CME Interaktiver Kurs
Qualifizierung durch Lernerfolgskontrolle
CME-Fortbildung für die Fachbereiche
Kosten Kostenfrei
CME-FortbildungspartnerMerz Pharmaceuticals GmbH
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Botulinum Neurotoxin Typ A frei von Komplexproteinen zur Behandlung von Bewegungsstörungen und Sialorrhoe

Bis zu 80% der Parkinson-Patienten leiden unter einem unkontrollierten Speichelfluss („Drooling“), der sie psychisch stark belastet. Der Leidensdruck durch die unangenehme und stigmatisierende chronische Sialorrhoe ist hoch und die Lebensqualität erheblich  beeinträchtigt. Als klinische Folgen können u.a. Mundwinkel-Rhagaden, Mundgeruch und auch Aspirationspneumonien auftreten, Letztere mit 20% eine häufige Todesursache beim Morbus Parkinson. Dessen ungeachtet muss die chronische Sialorrhoe – schon in frühen Krankheitsstadien auftretend und im fortgeschrittenen Stadium unter den drei am häufigsten genannten Beschwerden – als unterdiagnostiziert und unterbehandelt gelten: In einer Patientenumfrage litten 58% der befragten Parkinson-Kranken unter einer Sialorrhoe, 80% wurden dagegen nicht ärztlich behandelt.

Laut aktueller Leitlinie Hypersalivation gilt die funktionelle Schlucktherapie als Basisbehandlung, bei Parkinson-Patienten ist in aller Regel eine medikamentöse Intervention notwendig, u.a. mit Anticholinergika wie Glycopyrrolat. Als eine effektive und sichere Option zur andauernden Speichelreduktion in einem breiten Alters- und Krankheitsspektrum hat sich – nach Optimierung der dopaminergen Therapie – die Injektion von BoNT A in die Speicheldrüsen bewährt.

In allen Fällen, in denen keine schwere Dysphagie vorliegt, lässt sich die chronische Sialorrhoe mit IncobotulinumtoxinA, dem einzigen Komplexprotein-freie Botulinum Neurotoxin A (BoNT A) wirksam verringern.

Die Fortbildung gliedert sich in drei Vorträge:

1. Chronische Sialorrhoe bei Parkinson-Patienten – Leidensdruck und Therapie |Prof. Dr. med. Carsten Buhmann, Hamburg
2. Wirksamkeit und Sicherheit der Behandlung der chronischen Sialorrhoe bei Kindern und Jugendlichen mit IncobotulinumtoxinA zur Reduktion der Speichelflussrate und Verbesserung der Symptomatik (SIPEXI-Studie) | Prof. Dr. Steffen Berweck, Schön Klinik Vogtareuth
3. Botulinum Neurotoxin Typ A bei spastischen Bewegungsstörungen, PD Dr. Manuel Dafotakis | Uniklinik RWTH Aachen

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