Parkinsonismus ist ein klinisches Syndrom, das durch Tremor, Bradykinesie, Rigidität und Haltungsinstabilität gekennzeichnet ist. Es ist bei der Parkinson-Krankheit (PD), nach der es benannt ist, Demenz mit Lewy-Körpern (DLB), Parkinson-Demenz (PDD) und vielen anderen Erkrankungen zu finden. Eine Vielzahl von Ursachen kann zu diesen Symptomen führen, darunter neurodegenerative Erkrankungen, Medikamente, Toxine, Stoffwechselerkrankungen und andere neurologische Erkrankungen als die Parkinson-Krankheit.Die Parkinson-Krankheit beinhaltet ein Ungleichgewicht zwischen Dopamin und Acetylcholin, zwei Chemikalien, die an der Übertragung von Signalen vom Gehirn beteiligt sind. Das Ungleichgewicht kann zu unwillkürlichen Bewegungen, verminderter Bewegung, Steifheit und abnormalem Gehen und Körperhaltung führen.In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts entwickelte sich der Parkinsonismus häufig bei Patienten mit einer von Economo-Enzephalitis in der Vorgeschichte. Diese Art von Infektion, die als Enzephalitis lethargica bezeichnet wird, tritt derzeit nicht auf. Daher ist diese Art von Parkinson selten.Die „Parkinson-Syndrome“ umfassen eine Reihe von nosologischen Einheiten, die aufgrund ihrer gemeinsamen klinischen Merkmale zusammengefasst, aber aufgrund ihrer unterschiedlichen Pathologien getrennt werden. Insgesamt sind die Berücksichtigung der klinischen Symptome, der Art des Ausbruchs der Krankheit und der Art des Fortschreitens der Krankheit wichtig, um eine rechtzeitige und endgültige Diagnose zu stellen..

Thema: parkinson-syndrom in CME-ONLINE FORTBILDUNG

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2 CME-Punkte zertifiziert bei
Bayerische Landesärztekammer (BLÄK)


Prof. Dr. med. Carsten Buhmann

Facharzt für Neurologie Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE)

Gültig bis: 15-06-2022
Veranstaltungs-Typ: CME Interaktiver Kurs

Bis zu 80% der Parkinson-Patienten leiden unter einem unkontrollierten Speichelfluss („Drooling“), der sie psychisch stark belastet. Der Leidensdruck durch die unangenehme und stigmatisierende chronische Sialorrhoe ist hoch und die Lebensqualität erheblich  beeinträchtigt. Als klinische Folgen können u.a. Mundwinkel-Rhagaden, Mundgeruch und auch Aspirationspneumonien auftreten, Letztere mit 20% eine häufige Todesursache beim Morbus Parkinson. Dessen ungeachtet muss die chronische Sialorrhoe – schon in frühen Krankheitsstadien auftretend und im fortgeschrittenen Stadium unter den drei am häufigsten genannten Beschwerden – als unterdiagnostiziert und unterbehandelt gelten: In einer Patientenumfrage litten 58% der befragten Parkinson-Kranken unter einer Sialorrhoe, 80% wurden dagegen nicht ärztlich behandelt. Laut aktueller Leitlinie Hypersalivation gilt die funktionelle Schlucktherapie als Basisbehandlung, bei Parkinson-Patienten ist in aller Regel eine medikamentöse Intervention notwendig, u.a. mit Anticholinergika wie Glycopyrrolat. Als eine effektive und sichere Option zur andauernden Speichelreduktion in einem breiten Alters- und Krankheitsspektrum hat sich – nach Optimierung der dopaminergen Therapie – die Injektion von BoNT A in die Speicheldrüsen bewährt. In allen Fällen, in denen keine schwere Dysphagie vorliegt, lässt sich die chronische Sialorrhoe mit IncobotulinumtoxinA, dem einzigen Komplexprotein-freie Botulinum Neurotoxin A (BoNT A) wirksam verringern. Die Fortbildung gliedert sich in drei Vorträge: 1. Chronische Sialorrhoe bei Parkinson-Patienten – Leidensdruck und Therapie |Prof. Dr. med. Carsten Buhmann, Hamburg
2. Wirksamkeit und Sicherheit der Behandlung der chronischen Sialorrhoe bei Kindern und Jugendlichen mit IncobotulinumtoxinA zur Reduktion der Speichelflussrate und Verbesserung der Symptomatik (SIPEXI-Studie) | Prof. Dr. Steffen Berweck, Schön Klinik Vogtareuth
3. Botulinum Neurotoxin Typ A bei spastischen Bewegungsstörungen, PD Dr. Manuel Dafotakis | Uniklinik RWTH Aachen

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