Female Genital Mutilation/Cutting (FGM/C – Bedeutung in der klinischen Versorgung
Female Genital Mutilation/Cutting (FGM/C) stellt auch im medizinischen Alltag in Deutschland eine zunehmend relevante Herausforderung dar. Durch Migration aus Prävalenzländern betreuen Ärztinnen und Ärzte verschiedener Fachrichtungen immer häufiger betroffene Frauen sowie betroffene oder gefährdete Mädchen. Umso wichtiger sind fundierte Kenntnisse zu kulturellen Hintergründen, gesundheitliche Folgen, Diagnostik, rechtlichen Rahmenbedingungen und angemessener Versorgung.
In diesem Videokurs vermittelt Frau Dr. Isabel Runge, Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe, Leiterin des Freiburger Zentrums für Frauen mit Genitalbeschneidung an der Universitätsfrauenklinik Freiburg, praxisnahes Wissen zur medizinischen Betreuung von Patientinnen mit FGM/C.
Themenschwerpunkte des Kurses sind die Definition und Typisierung nach der Weltgesundheitsorganisation (WHO), akute und chronische gesundheitliche Folgen, geburtshilfliche Besonderheiten, konservative und operative Therapiemöglichkeiten sowie die psychosoziale Begleitung Betroffener. Darüber hinaus werden kultursensible Gesprächsführung, Präventionsstrategien und die rechtliche Situation in Deutschland beleuchtet.
Der Kurs richtet sich insbesondere an Fachärztinnen und Fachärzte für Gynäkologie und Geburtshilfe, Allgemeinmedizin, Pädiatrie, Dermatologie sowie weitere Berufsgruppen im Gesundheitswesen, die Patientinnen mit FGM/C kompetent und empathisch begleiten möchten.
Nutzen Sie diese Fortbildung, um Ihre Handlungssicherheit im Umgang mit einem sensiblen und wichtigen Thema zu stärken.
Die Bundesärztekammer und die BLÄK (Bayerische Landesärztekammer) fordern zu mehr Transparenz bei der Förderung von Ãrztlichen Fortbildungen bzw. CME auf. Alle Fortbildungsveranstalter sind gehalten, potenzielle Teilnehmer von Fortbildungen darüber zu informieren, in welchem Umfang und zu welchen Bedingungen eine Fortbildung, z.B. durch die die pharmazeutische Industrie, finanziell unterstützt wird.
Dieser Verpflichtung kommen wir nach und informieren Sie hier über mögliche Interessenkonflikte der Autoren sowie die Höhe der Förderung der beteiligten Sponsoren.
Darlegung potentieller Interessenkonflikte Dr. Isabel Runge: Honorar der Firma Kaymogyn
Medcram ist für die technische Umsetzung und Zertifizierung der CME bei der BLÄK (Bayerische Landesärztekammer) und für die Veröffentlichung und Betreuung während der Laufzeit verantwortlich.
Mit freundlicher Unterstützung durch Kaymogyn GmbH - 3950 Euro - Akkreditierung, Videoerstellung