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CME-Fortbildung Die Riesenzellarteriitis (RZA) – Teil II Ultraschalldiagnostik
CME-Veranstalter

Cogitando GmbH

Finanzieller Förderer

Roche Pharma AG - 2400 Euro - Akkreditierung

Zertifiziert bisFreitag 31 Dezember 2021
Zertifiziert durch Bayerische Landesärztekammer (BLÄK)
CME-Punkte 2 CME-Punkten
Berufsgruppe Arzt
AutorenProf. Dr. med. Wolfgang Schmidt
CME-Veranstaltungstyp CME Video-Fortbildung
Qualifizierung durch Lernerfolgskontrolle
CME-Fortbildung für die Fachbereiche
Kosten Kostenfrei
CME-FortbildungspartnerRoche Pharma AG

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Simone Rodenbücher
Junior Digital Media Managerin
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Die Riesenzellarteriitis (RZA) – Teil II Ultraschalldiagnostik

Um einerseits das Risiko irreversibler Folgeschäden zu minimieren, andererseits eine Übertherapie zu vermeiden, ist die schnelle Sicherung der Diagnose einer Riesenzellarteriitis (RZA), einer Vaskulitis, wichtig. Zur Abklärung eines klinischen Verdachts eignet sich die Sonographie als Methode der ersten Wahl unter den bildgebenden Untersuchungsverfahren. Bei Verdacht auf Riesenzellarteriitis sollte umgehend ein Spezialist, in der Regel ein Rheumatologe, kontaktiert werden, um die Diagnose zu sichern oder auszuschließen. Es konnte gezeigt werden, dass durch das Angebot einer „Fast Track Clinic“ die Häufigkeit von Erblindungen deutlich reduziert wurde. Bei einer „Fast Track Clinic“ handelt es sich um eine spezialisierte Einrichtung, die in weniger als 24 Stunden nach Kontaktaufnahme eine klinische Untersuchung durch einen Rheumatologen sowie eine Diagnosebestätigung oder einen Diagnoseausschluss mittels Sonographie ermöglicht. Sonographisch lassen sich Entzündungen der Arterienwand nachweisen. Routinemäßig werden die Temporalarterien und Axillararterien untersucht. Nahezu alle anderen Arterien können ebenfalls sonographiert werden. Dies gilt insbesondere für die Arteria carotis, subclavia, vertebralis, facialis und occipitalis sowie die Beinarterien. Charakteristisch für die Entzündung bei Riesenzellarteriitis ist eine meist zirkuläre, nicht komprimierbare, echoarme Wandschwellung der betroffenen Arterie (Halo-Zeichen), die durch das entzündliche Infiltrat und das begleitende Ödem verursacht wird. Weitere bildgebende Verfahren wie die Magnetresonanz-Tomographie (MRT;), die Computer-Tomographie (CT) und die Positronen-Emissions-Tomographie (PET) können eingesetzt werden, wenn der Sonographiebefund nicht eindeutig ist und keine Temporalarterienbiopsie gewünscht wird, oder der Histologiebefund nicht eindeutig ist. Die Biopsie der A. temporalis galt früher als diagnostischer Goldstandard. Da die Sonographie sogar sensitiver ist bei hoher Spezifität, kann bei entsprechendem Befund (Halozeichen) und typischer Klinik auf eine Biopsie der A. temporalis verzichtet werden.

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