Vitamin D Rezeptor

Der Vitamin-D-Rezeptor (VDR wird auch Calcitriol-Rezeptor genannt) ist ein Mitglied der nuklearen Rezeptorfamilie der Transkriptionsfaktoren. Calcitriol (die aktive Form von Vitamin D, 1,25-(OH)2 Vitamin D3) bindet an VDR und bildet dann mit dem Retinoid-X-Rezeptor ein Heterodimer. Das VDR-Heterodimer dringt dann in den Zellkern ein und bindet an das Vitamin-D-Response-Element (VDRE) in der genomischen DNA. Die VDR-Bindung führt zur Expression oder Transrepression vieler spezifischer Genprodukte. VDR ist auch am posttranskriptionellen Mechanismus beteiligt, der durch microRNA gesteuert wird. Beim Menschen wird der Vitamin-D-Rezeptor vom VDR-Gen kodiert, das sich auf Chromosom 12q13.11 befindet.

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Thema: vitamin-d-rezeptor in der CME-ONLINE FORTBILDUNG

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Zertifiziert bisDonnerstag 17 Februar 2022
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AutorenProf. Dr. med. Guido Heine / Prof. Dr. med. Armin Zittermann / Dr. Friederike Thomasius
CME-Veranstaltungstyp CME Video-Fortbildung
Qualifizierung durch Lernerfolgskontrolle
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Vitamin D und und hier vor allem die Unterversorgung hiermit sind immer wieder das Thema wissenschaftlicher und klinischer Debatten. Beispielsweise gibt es gute klinische Evidenz, dass Vitamin D respiratorischen Erkrankungen, wie Atemwegsinfektionen und Lungenentzündungen, vorbeugt. Einige Studien legen nahe, dass Vitamin D eine positive  Wirkung auf das Herz-Kreislauf-System zeigt, das Risiko für Diabetes und einige Krebsarten beeinflussen kann, sowie einen positiven Einfluss auf kognitive Leistung und Demenz im Alter und Multiple Sklerose haben könnte. Im Seminar wird die aktuelle Datenlage dargelegt und diskutiert. Allgemein anerkannt ist, dass das aktive Vitamin D für die Knochenstabilität unerlässlich ist und Mangelzustände zu einer Osteomalazie und Rachitis führen können. Bei Älteren kann eine Supplementation von Vitamin D bzw. ein guter Vitamin D-Status das Risiko für Stürze und Frakturen reduzieren sowie wahrscheinlich das Risiko für Funktionseinbußen des Bewegungsapparates (Kraft, Mobilität, Gleichgewicht) und für vorzeitigen Tod verringern. Im zweiten Teil wird daher auf die Bedeutung von Vitamin D in der Behandlung der Osteoporose detailliert eingegangen.

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Berufsgruppe Arzt
AutorenProf. Dr. med. Guido Heine / Prof. Dr. med. Jörg Reichrath
CME-Veranstaltungstyp CME Video-Fortbildung
Qualifizierung durch Lernerfolgskontrolle
Kosten Kostenfrei
CME-FortbildungspartnerProcter and Gamble Health Germany GmbH

Vitamin D und hier vor allem die Unterversorgung hiermit sind immer wieder das Thema wissenschaftlicher Debatten. Allgemein anerkannt ist, dass das aktive Vitamin D für die Knochenstabilität unerlässlich ist und Mangelzustände zu einer Osteomalazie und Rachitis führen können. Bei Älteren kann eine Supplementation von Vitamin D bzw. ein guter Vitamin D-Status das Risiko für Stürze und Frakturen reduzieren sowie wahrscheinlich das Risiko für Funktionseinbußen des Bewegungsapparates (Kraft, Mobilität, Gleichgewicht) und für vorzeitigen Tod verringern. Aber auch andere Erkrankungen werden mit niedrigen Colecalciferol-Spiegeln assoziiert. Bekannt ist, dass Vitamin D immunmodulatorische Effekte besitzt. Aktuell zeigen erste Daten, dass es einen Zusammenhang zwischen dem Vitamin-D-Status und der Schwere von COVID-19-Krankheitsverläufen geben könnte. Diskutiert wird aber auch, ob dies Ursache oder Folge der Erkrankung sein könnte.
Im Seminar wird erläutert, wie Vitamin D auf das Immunsystem wirkt, welche Rolle es bei der unspezifischen Immunantwort, bei der Regulierung der Entzündungsreaktion über Zytokine und auch in der Verhinderung einer überschiessenden Immunreaktion durch Einfluss auf regulatorische T-Zellen, spielt.
Im zweiten Teil wird auf die Grundlagen des Vitamin-D-Metabolismus eingegangen sowie die Ätiologie, die Folgen und die therapeutischen Konsequenzen des eigentlichen Mangels detailliert dargelegt. 

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