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CME-Fortbildung Nahrungsmittelallergien – welche Tests sollte der Gastroenterologe durchführen
CME-Veranstalter

Cogitando GmbH

Finanzieller Förderer

Konzept Gesundheit - 300 Euro - Akkreditierung

Zertifiziert bis Freitag 4 Februar 2022
Zertifiziert durch Bayerische Landesärztekammer (BLÄK)
CME-Punkte 2 CME-Punkten -
Kat I - Tutoriell unterstützte Online-Fortbildung
Berufsgruppe Arzt
AutorenProf. Dr. med. Dr. oec. troph Jürgen Stein / Dr. K. Farrag / Prof. Dr. med. M. Raithel
CME-Veranstaltungstyp
Qualifizierung durch Lernerfolgskontrolle
CME-Fortbildung für die Fachbereiche
Kosten Kostenfrei
CME-FortbildungspartnerCogitando GmbH
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Bianca Schöpf
Junior Digital Media Managerin
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CME Kurs für Ärztinnen und Ärzte.

Ärztlicher Leiter:
Facharzt für Innere Medizin, Gastroenterologie, Proktologie, Internistische Intensivmedizin, Diabetologe DDG Krankenhaus Sachsenhausen

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Referent*in des CME:
Prof. Dr. med. Dr. oec. troph Jürgen Stein Dr. K. Farrag Prof. Dr. med. M. Raithel

Nahrungsmittelallergien – welche Tests sollte der Gastroenterologe durchführen



Nahrungsmittelallergien (NMA), definiert als immunologisch vermittelte, abnormale entzündliche Reaktionen auf Nahrungsmittelproteine, können sich durch lokale und systemische Reaktionen an einem oder mehreren Organsystemen äußern. Die Prävalenz der NMA beträgt in westlichen Ländern bei Erwachsenen 2– 4%. Dagegen klagen bis zu 30 – 40% der Erwachsenen über Nahrungsmittelunverträglichkeiten, die im Wesentlichen durch nichtimmunologische Mechanismen (nichtallergische Hypersensitivität) wie Malassimilation bzw. Intoleranzen hervorgerufen werden. Die Diagnostik einer NMA gründet sich immer auf eine symptomorientierte Ernährungsanamnese und erfordert in der Regel ein interdisziplinäres Vorgehen. Als wissenschaftlicher Goldstandard gilt der doppelblind und placebokontrolliert durchgeführte orale Provokationstest. Sinnvolle Laborparameter sind das Methylhistamin im 12-Stunden-Urin, Eosinophilenmarker im Stuhl oder Serum. Für alle Allergietypen gilt trotz der hinweisenden Labordiagnostik, dass die klinische Relevanz eines Nahrungsmittels als kausales Allergen jeweils überprüft werden sollte.