Die Ernährung neurologisch

schwer behinderter Kinder und Jugendlicher

  Autoren/Autorinnen: PD Dr. med. Anjona Schmidt-Choudhury


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Etwa 25 bis 68 Prozent der schwer neurologisch erkrankten Kinder sind mangelernährt. Die Überwachung des Ernährungszustandes von Kindern mit schweren neurologischen Erkrankungen, z.B. mit Zerebralparese, sollte daher ein integraler Bestandteil der Betreuung sein. Eine der häufigsten schweren körperlichen Beeinträchtigungen bei Kindern ist die Zerebralparese. Zu den vielfältigen Ursachen, warum diese Kinder oft nicht ausreichend mit Energie versorgt werden, gehören die Unfähigkeit des Kindes, Hunger, Durst und Nahrungspräferenzen auszudrücken, Fütterungsstörungen und motorische orale Beeinträchtigungen. So sind die Patienten z.B. oft nicht in der Lage, den Mund zu schließen oder es kann kein Bolus aus fester Nahrung im Mund gebildet werden. Außerdem kann die Initiation des Schluckreflexes verzögert sein, was die Aspirationsgefahr erhöht. Folgen der Mangelernährung können u.a. eine erhöhte Morbidität und Mortalität sein, aber auch häufige Arztbesuche und Krankenhausaufenthalte sowie eine verminderte Teilhabe an häuslichen und schulischen Aktivitäten.

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Simone Rodenbücher

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PD Dr. med. Anjona Schmidt-Choudhury

Ärztlicher Leiter

PD Dr. med. Anjona Schmidt-Choudhury

Gastroenterologie Klinik für Kinder- und Jugendmedizin der Ruhr-Universität Bochum

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