Kurse des Referenten

keine weiteren Fortbildungen von PD Dr. med. Miriam Goebel-Stengel / Dr. oec. troph. Maike Groeneveld derzeit vorhanden.

Anmelden und teilnehmen
CME-Fortbildung Reizdarmsyndrom: Behandlungsoptionen ganzheitlich betrachtet
CME-Veranstalter

Cogitando GmbH

Finanzieller Förderer

Yakult Deutschland GmbH - 10800 Euro - Durchführung, Akkreditierung, Hosting, Videoproduktion

Zertifiziert bis Donnerstag 9 Juni 2022
Zertifiziert durch Bayerische Landesärztekammer (BLÄK)
CME-Punkte 2 CME-Punkten -
Berufsgruppe Arzt
AutorenPD Dr. med. Miriam Goebel-Stengel / Dr. oec. troph. Maike Groeneveld
CME-Veranstaltungstyp CME Interaktiver Kurs
Qualifizierung durch Lernerfolgskontrolle
CME-Fortbildung für die Fachbereiche
Kosten Kostenfrei
CME-FortbildungspartnerYakult Deutschland GmbH
Haben Sie eine Frage zu diesem CME-Kurs?
Simone Rodenbücher
Junior Digital Media Managerin
eMail schreiben

CME Interaktiver Kurs für Ärztinnen und Ärzte.

Ärztlicher Leiter:
Ltd. Oberärztin für Innere Medizin und Gastroenterologie HELIOS Klinikum Rottweil

+ CME WEITEREMPFEHLEN

Referent*in des CME:
PD Dr. med. Miriam Goebel-Stengel Dr. oec. troph. Maike Groeneveld

Reizdarmsyndrom: Behandlungsoptionen ganzheitlich betrachtet



Erkrankungen der Verdauungsorgane haben eine hohe Relevanz im Gesundheitssystem und können für betroffene Patienten sehr belastend sein. Das Weißbuch Gastroenterologie berichtet über 2,5 Mio. Behandlungen pro Jahr und 61.000 Todesfälle durch Erkrankungen der Verdauungsorgane. Viele Präventionsmöglichkeiten bleiben laut Weißbuch ungenutzt. Insbesondere das Reizdarmsyndrom verzeichnet hohe Zuwachsraten.

Diagnose und Therapie des Reizdarmsyndroms sind eine große Herausforderung, zumal der Leidensdruck der Patienten häufig sehr hoch ist. Das Spektrum der möglichen Ursachen reicht von Lebensstil, Ernährung, Mikrobiom bis hin zur Psyche. In der Diagnostik ist die Abgrenzung zu anderen Erkrankungen mit einem ähnlichen Symptomspektrum unverzichtbar. Alle Therapiemöglichkeiten sind symptomorientiert und nicht kausal, die Wirkung dabei individuell und kaum vorhersehbar. Als eine mögliche Therapieform wird die FODMAP-Diät empfohlen, die aber einige Fallstricke und Risiken birgt. Spannend ist auch die Rolle der Mikrobiota, die sich unter Umständen durch bestimmte Lebensmittel und Bakterienpräparate beeinflussen lässt.

Diese Schulung richtet sich an interessierte Kolleginnen und Kollegen aller Fachrichtungen, speziell aus dem Bereich der Ernährungsmedizin, Allgemeinmedizin, Inneren Medizin und Gastroenterologie und an Ernährungsfachkräfte. Schritt für Schritt werden Therapiemöglichkeiten und Behandlungsablauf aus der Sicht einer Gastroenterologin und einer Ernährungstherapeutin erläutert.