Therapie von Motorfluktuationen bei Parkinson – Herausforderungen und neue Substanzen
L-Dopa ist auch fast 60 Jahre nach der Erstbeschreibung durch Birkmayer und Hornykiewicz das wirksamste Medikament in der Parkinson-Therapie. In der Regel wird jedoch das therapeutische Fenster im Laufe der Erkrankung immer enger, was zum Auftreten von Motorfluktuationen führt, einem schnellen Wechsel zwischen Über- und Unterdosierung, On- und Off-Phasen. Treten zum Zeitpunkt der maximalen Wirksamkeit von Levodopa verstärkt Dyskinesien auf, so kommt es zu Dystonien während der Anflutungs- und/oder Abflutungsphase. Durch eine Optimierung aller zur Verfügung stehenden Medikamentenklassen, wie Dopaminagonisten, COMT-Inhibitoren und MAO-B-Inhibitoren kann dieses Problem im Verlauf der Erkrankung gebessert werden.
Werden COMT-Hemmer mit L-Dopa kombiniert, so verlängern diese die Wirkungsdauer von L-Dopa und verringern Motorfluktuationen oder Dyskinesien, ohne dass die Dosis des L-Dopa erhöht werden muss. Opicapon zählt zu den COMT-Hemmern der dritten Generation und muss nur einmal täglich verabreicht werden.
Die CME-Fortbildung geht auf folgende Aspekte der Therapie ein:
• Update zum Einsatz von L-Dopa im Verlauf der Parkinson-Erkrankung
• Behandlung von Wirkungsfluktuationen mit den COMT-Hemmern Entacapon, Tolcapon und Opicapon
• Aktuelle Therapie von Motorfluktuationen durch optimierten Einsatz von DA, COMT-Inhibitoren und MAO-B-Inhibitoren
• Update zu symptomatischen Therapieoptionen, u.a. Amantadin retard, Istradefyllin, L-Dopa Retard, sowie neuen Ansätzen mit krankheitsmodifizierenden Optionen wie Immuntherapie, Small Molecules oder Anti Sense-Therapie.
Das idiopathische Parkinson-Syndrom ist eine neurodegenerative Erkrankung, die durch Bewegungsverlangsamung (Bradykinese), Rigor, Tremor und Haltungsinstabilität gekennzeichnet ist.
Die Bundesärztekammer und die BLÄK (Bayerische Landesärztekammer) fordern zu mehr Transparenz bei der Förderung von Ãrztlichen Fortbildungen bzw. CME auf. Alle Fortbildungsveranstalter sind gehalten, potenzielle Teilnehmer von Fortbildungen darüber zu informieren, in welchem Umfang und zu welchen Bedingungen eine Fortbildung, z.B. durch die die pharmazeutische Industrie, finanziell unterstützt wird.
Dieser Verpflichtung kommen wir nach und informieren Sie hier über mögliche Interessenkonflikte der Autoren sowie die Höhe der Förderung der beteiligten Sponsoren.
Ärztlicher Leiter Prim. Priv.-Doz. Dr. Regina Katzenschlager - Mögliche Interessenskonflikte durch Honorare für Studien, Vorträge oder Beratungen: Abbvie, Acorda, AOP Pharma, Bial, Britannia, Ever Pharma, Grünenthal, Licher, Stada, UCB, Zambon.
Referenten - Mögliche Interessenskonflikte durch Honorare für Studien, Vorträge oder Beratungen: Prof. Dr. med. Guy Arnold : AbbVie, Bial, BMS, Grünenthal, Lilly, Novartis, Pfizer, Teva, Zambon; Prof. Dr. med. Daniela Berg:
AbbVie, BIAL, Biogen, GE, Lundbeck, Roche, UCB Pharma GmbH, Zambon, TEVA Pharma GmbH, Novartis Pharma GmbH, Janssen Pharmaceutica N.V.; Prof. Dr. Dr. med. Wolfgang Oertel: Abbvie, Adamas, Bial, Desitin, Novartis, Roche, UCB; Aktienbesitz: BiogenIdec, Fresenius, Medigene, Merck Darmstadt, Morphosys, Roche
Medcram ist für die technische Umsetzung und Zertifizierung der CME bei der BLÄK (Bayerische Landesärztekammer) und für die Veröffentlichung und Betreuung während der Laufzeit verantwortlich.
Bial Deutschland GmbH - 6400 Euro - Erstellung, Akkreditierung und Hosting