Moderne AIT: Gräser-Polyallergie und Update zur Katzenhaarallergie
In diesem Webinar stehen zwei praxisrelevante Aspekte der Allergenimmuntherapie (AIT) im Mittelpunkt:
„Gräser-Polyallergie – Was macht eine AIT wirklich wirksam?“
Gräserpollenallergien zählen zu den häufigsten saisonalen allergischen Erkrankungen in Europa und sind häufig durch eine Sensibilisierung gegenüber mehreren Gräserarten geprägt. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, inwieweit eine Allergenimmuntherapie mit einer einzelnen Gräserspezies das individuelle Sensibilisierungsspektrum adäquat abbilden kann.
In seinem Vortrag beleuchtet Herr Professor Becker die wissenschaftliche Grundlage für den Einsatz von Gräsermischungen in der AIT und ordnet diese in den Kontext der Gräser-Polyallergie ein. Zudem wird diskutiert, welchen Einfluss dieser Ansatz auf die Wirksamkeit der Therapie und die Induktion immunologischer Toleranz haben kann. Ergänzend werden klinische Daten sowie praktische Implikationen für die Therapie von Patienten mit Gräserpollenallergien vorgestellt.
„Katzenhaarallergie: Zwischen emotionaler Bindung und Asthmarisiko – Diagnostik und AIT im Fokus“
Die Katzenhaarallergie stellt in der allergologischen Praxis eine besondere Herausforderung dar – nicht zuletzt aufgrund der hohen emotionalen Bindung der Patienten an ihre Haustiere und der ubiquitären Verbreitung der Allergene. Frau Dr. Marie-Luise Polk beleuchtet in diesem Webinar den gesamten klinischen Pfad: vom ersten Verdacht bis zur langfristigen Therapie.
Ein zentraler Schwerpunkt liegt auf der Einschätzung des Risikos für die Entwicklung eines allergischen Asthmas und der Notwendigkeit einer frühzeitigen Intervention. Dr. Polk zeigt auf, wie eine differenzierte Diagnostik die Basis für eine sichere Therapieentscheidung bildet. Abschließend gibt Dr. Polk einen Überblick über die aktuellen Therapieoptionen. Auf Basis neuester Studien wird erläutert, warum die Allergenimmuntherapie (AIT) der einzige kausale Ansatz ist, um die Lebensqualität der Patienten nachhaltig zu sichern und den Krankheitsmarsch zu stoppen.
Die Bundesärztekammer und die BLÄK (Bayerische Landesärztekammer) fordern zu mehr Transparenz bei der Förderung von Ãrztlichen Fortbildungen bzw. CME auf. Alle Fortbildungsveranstalter sind gehalten, potenzielle Teilnehmer von Fortbildungen darüber zu informieren, in welchem Umfang und zu welchen Bedingungen eine Fortbildung, z.B. durch die die pharmazeutische Industrie, finanziell unterstützt wird.
Dieser Verpflichtung kommen wir nach und informieren Sie hier über mögliche Interessenkonflikte der Autoren sowie die Höhe der Förderung der beteiligten Sponsoren.
Medcram ist für die technische Umsetzung und Zertifizierung der CME bei der BLÄK (Bayerische Landesärztekammer) und für die Veröffentlichung und Betreuung während der Laufzeit verantwortlich.
Stallergenes Greer GmbH 10.500 Euro - Durchführung, Akkreditierung, Honorare, Videoproduktion