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Allergie

Eine Allergie tritt auf, wenn der Patient auf Stoffe in der Umwelt reagiert, die für die meisten Menschen ungefährlich sind. Diese Stoffe werden Allergene genannt und kommen in Hausstaubmilben, Haustieren, Pollen, Insekten, Zecken, Schimmelpilzen, Lebensmitteln und einigen Medikamenten vor. Atopie ist die genetische Neigung, allergische Erkrankungen zu entwickeln. Wenn atopische Menschen Allergenen ausgesetzt sind, erzeugen sie eine Immunantwort, die zu einer allergischen Entzündung führt. Dies kann folgende Symptome verursachen: Nase und/oder Augen verursachen allergische Rhinitis (Heuschnupfen) und/oder Konjunktivitis. Haut, die Ekzeme oder Nesselsucht (Urtikaria) verursacht. Je nach Allergen und wo es in den Körper gelangt, treten unterschiedliche Symptome auf. Allergische Reaktionen können viele Körperteile gleichzeitig betreffen. Nase, Augen, Nebenhöhlen und Rachen

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Thema: allergie in der CME-ONLINE FORTBILDUNG

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Allergie
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Kontaktallergien
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Typ I-Allergie

Prof. Dr. med. Randolf Brehler
  Ärztlicher Leiter

Prof. Dr. med. Randolf Brehler

Allergologie, Dermatologie Universitätsklinikum Münster

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Stallergenes GmbH - 5.000 Euro - Durchführung, Akkreditierung

Zertifiziert bisMittwoch 24 November 2021
Zertifiziert durch Bayerische Landesärztekammer (BLÄK)
CME-Punkte 3 -
Berufsgruppe Arzt
AutorenProf. Dr. med. Randolf Brehler / Dr. med. Petra Zieglmayer
CME-Veranstaltungstyp CME Live-Fortbildung
Qualifizierung durch Lernerfolgskontrolle
Kosten Kostenfrei
CME-FortbildungspartnerStallergenes GmbH

AIT bei Hausstaubmilben-Allergie: Neue Wege gehen (24. November)

Milbenallergie: Die besondere Allergie:
Hausstaubmilben (HSM) sind die Quelle für ein komplexes Gemisch von Allergenen, die aufgrund ihrer Beschaffenheit und der ganzjährigen Exposition zu einer starken Belastung der Patienten mit zum Teil erheblicher Einschränkung der Lebensqualität führen. Es wird dargelegt, warum die Allergene der HSM sich von den meisten anderen Inhalationsallergenen unterscheiden und warum das Risiko von Folgeerkrankungen wie z. B. allergisches Asthma bei der HSM-Allergie besonders hoch ist. Im Weiteren wird erläutert, wie die klinische Relevanz einer HSM-Sensibilisierung diagnostisch abgesichert werden kann.

Klinische Evidenz der 300 IR Hausstaubmilbentablette
Die besonderen Anforderungen an Präparate zur Allergen-Immuntherapie (AIT) bei Hausstaubmilben werden kurz erläutert und ein Überblick über die derzeit verfügbaren Therapieoptionen gegeben. Stellvertretend für ein modernes Präparat zur HSM-AIT werden ausgewählte Studienergebnisse aus dem internationalen klinischen Entwicklungsprogramm einer 300 IR- Haustaubmilbentablette vorgestellt. Der hohe Nutzen für die Patienten wird anhand der signifikanten und klinisch relevanten Verbesserung wesentlicher Faktoren der Lebensqualität dargelegt.

Die Live-Fortbildung aus der Allergologie PRO Reihe fokussiert die wichtigsten Themen rund um die AIT.

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Prof. Dr. med. Detlef Brehmer
  Ärztlicher Leiter

Prof. Dr. med. Detlef Brehmer

Facharzt für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde HNO Praxis Göttingen

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Stallergenes GmbH - 5.000 Euro - Durchführung, Akkreditierung

Zertifiziert bisSamstag 20 November 2021
Zertifiziert durch Bayerische Landesärztekammer (BLÄK)
CME-Punkte 3 -
Berufsgruppe Arzt
AutorenProf. Dr. med. Detlef Brehmer / Dr. med. Petra Zieglmayer
CME-Veranstaltungstyp CME Live-Fortbildung
Qualifizierung durch Lernerfolgskontrolle
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AIT bei Hausstaubmilben-Allergie: Neue Wege gehen (20. November)

Milbenallergie: Die besondere Allergie:
Hausstaubmilben (HSM) sind die Quelle für ein komplexes Gemisch von Allergenen, die aufgrund ihrer Beschaffenheit und der ganzjährigen Exposition zu einer starken Belastung der Patienten mit zum Teil erheblicher Einschränkung der Lebensqualität führen. Es wird dargelegt, warum die Allergene der HSM sich von den meisten anderen Inhalationsallergenen unterscheiden und warum das Risiko von Folgeerkrankungen wie z. B. allergisches Asthma bei der HSM-Allergie besonders hoch ist. Im Weiteren wird erläutert, wie die klinische Relevanz einer HSM-Sensibilisierung diagnostisch abgesichert werden kann.

Klinische Evidenz der 300 IR Hausstaubmilbentablette
Die besonderen Anforderungen an Präparate zur Allergen-Immuntherapie (AIT) bei Hausstaubmilben werden kurz erläutert und ein Überblick über die derzeit verfügbaren Therapieoptionen gegeben. Stellvertretend für ein modernes Präparat zur HSM-AIT werden ausgewählte Studienergebnisse aus dem internationalen klinischen Entwicklungsprogramm einer 300 IR- Haustaubmilbentablette vorgestellt. Der hohe Nutzen für die Patienten wird anhand der signifikanten und klinisch relevanten Verbesserung wesentlicher Faktoren der Lebensqualität dargelegt.

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Prof. Dr. med. Randolf Brehler
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Prof. Dr. med. Randolf Brehler

Allergologie, Dermatologie Universitätsklinikum Münster

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Stallergenes GmbH - 5.000 Euro - Durchführung, Akkreditierung

Zertifiziert bisSamstag 23 Oktober 2021
Zertifiziert durch Bayerische Landesärztekammer (BLÄK)
CME-Punkte 3 -
Berufsgruppe Arzt
AutorenProf. Dr. med. Randolf Brehler / Dr. med. Petra Zieglmayer
CME-Veranstaltungstyp CME Live-Fortbildung
Qualifizierung durch Lernerfolgskontrolle
Kosten Kostenfrei
CME-FortbildungspartnerStallergenes GmbH

AIT bei Hausstaubmilben-Allergie: Neue Wege gehen (23. Oktober)

Milbenallergie: Die besondere Allergie:
Hausstaubmilben (HSM) sind die Quelle für ein komplexes Gemisch von Allergenen, die aufgrund ihrer Beschaffenheit und der ganzjährigen Exposition zu einer starken Belastung der Patienten mit zum Teil erheblicher Einschränkung der Lebensqualität führen. Es wird dargelegt, warum die Allergene der HSM sich von den meisten anderen Inhalationsallergenen unterscheiden und warum das Risiko von Folgeerkrankungen wie z. B. allergisches Asthma bei der HSM-Allergie besonders hoch ist. Im Weiteren wird erläutert, wie die klinische Relevanz einer HSM-Sensibilisierung diagnostisch abgesichert werden kann.

Klinische Evidenz der 300 IR Hausstaubmilbentablette
Die besonderen Anforderungen an Präparate zur Allergen-Immuntherapie (AIT) bei Hausstaubmilben werden kurz erläutert und ein Überblick über die derzeit verfügbaren Therapieoptionen gegeben. Stellvertretend für ein modernes Präparat zur HSM-AIT werden ausgewählte Studienergebnisse aus dem internationalen klinischen Entwicklungsprogramm einer 300 IR- Haustaubmilbentablette vorgestellt. Der hohe Nutzen für die Patienten wird anhand der signifikanten und klinisch relevanten Verbesserung wesentlicher Faktoren der Lebensqualität dargelegt.

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Prof. Dr. med. Randolf Brehler
  Ärztlicher Leiter

Prof. Dr. med. Randolf Brehler

Allergologie, Dermatologie Universitätsklinikum Münster

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Stallergenes GmbH - 5.000 Euro - Durchführung, Akkreditierung

Zertifiziert bisMittwoch 20 Oktober 2021
Zertifiziert durch Bayerische Landesärztekammer (BLÄK)
CME-Punkte 3 -
Berufsgruppe Arzt
AutorenProf. Dr. med. Randolf Brehler / Dr. med. Christoph Langer
CME-Veranstaltungstyp CME Live-Fortbildung
Qualifizierung durch Lernerfolgskontrolle
Kosten Kostenfrei
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AIT bei Hausstaubmilben-Allergie: Neue Wege gehen (20. Oktober)

Hausstaubmilben (HSM) sind die Quelle für ein komplexes Gemisch von Allergenen, die aufgrund ihrer Beschaffenheit und der ganzjährigen Exposition zu einer starken Belastung der Patienten mit zum Teil erheblicher Einschränkung der Lebensqualität führen. Es wird dargelegt, warum die Allergene der HSM sich von den meisten anderen Inhalationsallergenen unterscheiden und warum das Risiko von Folgeerkrankungen wie z. B. allergisches Asthma bei der HSM-Allergie besonders hoch ist. Im Weiteren wird erläutert, wie die klinische Relevanz einer HSM-Sensibilisierung diagnostisch abgesichert werden kann.

Klinische Evidenz der 300 IR Hausstaubmilbentablette: Die besonderen Anforderungen an Präparate zur Allergen-Immuntherapie (AIT) bei Hausstaubmilben werden kurz erläutert und ein Überblick über die derzeit verfügbaren Therapieoptionen gegeben. Stellvertretend für ein modernes Präparat zur HSM-AIT werden ausgewählte Studienergebnisse aus dem internationalen klinischen Entwicklungsprogramm einer 300 IR- Haustaubmilbentablette vorgestellt. Der hohe Nutzen für die Patienten wird anhand der signifikanten und klinisch relevanten Verbesserung wesentlicher Faktoren der Lebensqualität dargelegt.

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Prof. Dr. med. Hartwig Mensing
  Ärztlicher Leiter

Prof. Dr. med. Hartwig Mensing

Facharzt für Haut- und Geschlechtskrankheiten Dermatologisches Ambulatorium Hamburg-Alstertal

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Konzept Gesundheit - 300€ - Akkreditierung

Zertifiziert bisDienstag 2 August 2022
Zertifiziert durch Bayerische Landesärztekammer (BLÄK)
CME-Punkte 2 -
Berufsgruppe Arzt
AutorenProf. Dr. med. Hartwig Mensing / Dr. rer. nat. Anja Waßmann-Otto
CME-Veranstaltungstyp
Qualifizierung durch Lernerfolgskontrolle
Kosten Kostenfrei
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CME Views: 319

Ø 4 ( 1 votes )

Molekulare Allergiediagnostik bei primärer Erdnussallergie

Vorgestellt wird der Fall einer 22-jährigen Patientin, die über seit der Kindheit rezidivierend aufgetretene Episoden schwerer allergischer Reaktionen nicht eindeutiger Genese berichtete. Ein Notfallset bestehend aus einem nicht sedierenden H1-Antihistaminikum, einem flüssigen Kortikosteroid sowie einem Adrenalin-Autoinjektor lag vor. Sie stellte sich nun in der ernährungstherapeutischen Sprechstunde der dermatologisch-allergologischen Praxis mit dem Wunsch nach Verifizierung der in der Kindheit gestellten Diagnose „Nussallergie“ vor.

Die molekulare Allergiediagnostik hat den diagnostischen Prozess in der vorgestellten Kasuistik zielführend unterstützt. In der Zusammenschau aus Anamnese und serologischer Diagnostik der Allergenkomponenten wären die oralen Provokationstestungen mit Erdnuss und Haselnuss bei der vorgestellten Patientin entbehrlich gewesen, jedoch hat insbesondere die positiv verlaufene DBPCFC mit Erdnuss maßgeblich zur Verbesserung des Patienten-Empowerments beigetragen.

Mittels molekularer Allergiediagnostik konnte eine Polysensibilisierung gegen die Erdnussspeicherproteine Ara h 2 (CAPKlasse 3), Ara h 1 (CAP-Klasse 4) und Ara h 3 (CAP-Klasse 3) detektiert werden. Während die Sensibilisierung gegen das PR-10 Allergen Ara h 8 nur geringgradig positiv war, konnten keine spezifischen IgEAntikörper gegen das Lipid-Transfer-Protein Ara h 9 nachgewiesen werden. Die Sensibilisierung gegen Ara h 8 ist konsistent mit der vorbekannten Birkenpollensensibilisierung. Das 2S Albumin Ara h 2 gilt als potentestes Erdnussallergen, wobei eine Polysensibilisierung gegen Ara h 2 und Ara h 1 und/oder Ara h 3 den stärksten Prädiktor für schwerere Reaktionen durch Erdnuss darstellt [1, 2, 3, 4, 5]. Die bestehende Polysensibilisierung gegen die Erdnussspeicherproteine korreliert bei der vorgestellten Patientin mit der imposanten anaphylaktischen Reaktion Grad III, die sie unter der titrierten oralen Provokationstestung mit Erdnuss entwickelte. Die differenzierte komponentenbasierte Diagnostik hätte in Zusammenschau mit der Anamnese die orale Provokationstestung mit Erdnuss sicherlich entbehrlich gemacht, diese fand aber wie beschrieben auf ausdrücklichen Wunsch der Patientin statt.

 

[1] Ballmer-Weber BK, Lidholm J, Fernández-Rivas M, Seneviratne S, Hanschmann KM, Vogel L, Bures P, Fritsche P, Summers C, Knulst AC, Le TM, Reig I, Papadopoulos NG, Sinaniotis A, Belohlavkova S, Popov T, Kralimarkova T, de Blay F, Purohit A, Clausen M, et al. IgE recognition patterns in peanut allergy are age dependent: perspectives of the EuroPrevall study. Allergy. 2015; 70: 391-407.
[2] Bublin M, Kostadinova M, Radauer C, Hafner C, Szépfalusi Z, Varga EM, Maleki SJ, HoffmannSommergruber K, Breiteneder H. IgE cross-reactivity between the major peanut allergen Ara h 2 and the nonhomologous allergens Ara h 1 and Ara h 3. J Allergy Clin Immunol. 2013; 132: 118- 124
[3] Flinterman AE, Knol EF, Lencer DA, Bardina L, den Hartog Jager CF, Lin J, Pasmans SG, Bruijnzeel-Koomen CA, Sampson HA, van Hoffen E, Shreffler WG. Peanut epitopes for IgE and IgG4 in peanut-sensitized children in relation to severity of peanut allergy. J Allergy Clin Immunol. 2008; 121: 737-743.e10
[4] Peeters KA, Koppelman SJ, van Hoffen E, van der Tas CW, den Hartog Jager CF, Penninks AH, Hefle SL, Bruijnzeel-Koomen CA, Knol EF, Knulst AC. Does skin prick test reactivity to purified allergens correlate with clinical severity of peanut allergy? Clin Exp Allergy. 2007; 37: 108-115
[5] Astier C, Morisset M, Roitel O, Codreanu F, Jacquenet S, Franck P, Ogier V, Petit N, Proust B, Moneret-Vautrin DA, Burks AW, Bihain B, Sampson HA, Kanny G. Predictive value of skin prick tests using recombinant allergens for diagnosis of peanut allergy. J Allergy Clin Immunol. 2006; 118: 250-256.

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Prof. Dr. med. Marek Lommatzsch
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Prof. Dr. med. Marek Lommatzsch

Facharzt für Innere Medizin, Pneumologie, Allergologie Universitätsmedizin Rostock, Zentrum für Innere Medizin

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ALK-Abelló Arzneimittel - 2690 Euro - Akkreditierung

Zertifiziert bisMittwoch 20 Juli 2022
Zertifiziert durch Bayerische Landesärztekammer (BLÄK)
CME-Punkte 2 -
Berufsgruppe Arzt
AutorenProf. Dr. med. Marek Lommatzsch
CME-Veranstaltungstyp CME Video-Fortbildung
Qualifizierung durch Lernerfolgskontrolle
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CME-FortbildungspartnerALK-Abelló Arzneimittel GmbH

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Herausforderung allergisches Asthma

Was gibt es Neues zur Prävention und zur Therapie des Allergischen Asthmas? Im Seminar geht Prof. Lommatzsch auf Themen der modernen Asthma-Diagnostik, Therapie und Fragen der Prävention ein: Bedeutung der Asthma-Diagnostik durch detaillierte Anamneseerhebung, Lungenfunktionsprüfung, Allergologische Diagnostik und Bestimmung von Biomarkern, Update zur neuen Nationalen Versorgungsleitlinie Asthma 2020, u.a. mit Vorgehen nach Stufenschema, Inhalatoren sowie Einsatz von Biologika bei schwerem Asthma, Prävention und Therapieansatz durch Allergen-Immuntherapie mit Darlegung aktueller Studien zu Therapie und Sicherheit.

In der Seminar-Reihe „Brennpunkt Allergologie“ erhalten Sie Fortbildungen zu aktuellen Themen rund um die Allergologie.

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Prof. Dr. med. Jörg Kleine-Tebbe
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Prof. Dr. med. Jörg Kleine-Tebbe

Allergologie Allergie- u. Asthma Zentrum Westend

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Konzept Gesundheit - 300€ - Akkreditierung

Zertifiziert bisMittwoch 8 Juni 2022
Zertifiziert durch Bayerische Landesärztekammer (BLÄK)
CME-Punkte 2 -
Berufsgruppe Arzt
AutorenProf. Dr. med. Jörg Kleine-Tebbe / Dr. med. Juliane Ackermann-Simon / Dr. med. Gerald Hanf
CME-Veranstaltungstyp
Qualifizierung durch Lernerfolgskontrolle
Kosten Kostenfrei
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Ø 5 ( 1 votes )

Molekulare Allergiediagnostik mit Pollen-Markerallergenen und -Panallergenen

Polysensibilisierungen gegenüber Baum-,Gräser- und Kräuterpollen zeigen ungefähr 20% der Pollenallergiker. Sie beruhen häufig auf breiten IgE-Kreuzreaktionen durch Pollen-Panallergene aus evolutionär stark konservierten Proteinfamilien: 1. Profiline, 2. Polcalcine (Ca++-bindende Proteine in Pollen), 3. Cyclophiline. Als hochkreuzreaktive Minorallergene kommen sie in sämtlichen
Pollen, aber auch pflanzlichen Nahrungsmitteln [1, 3] und anderen Organismen vor. Da klinisch selten relevant, erschweren sie die Diagnostik mit Allergenextrakten.
Eine molekulare Allergiediagnostik hilft hier, breite Kreuzreaktionen durch spezifisches IgE gegen Pollen-Panallergene (i.e. Profiline Bet v 2 oder Phl p 12, Polcalcine Bet v 4 oder Phl p 7, zukünftig Cyclophiline Bet v 7 oder Ole e 15) von primären Sensibilisierungen mit Hilfe sogenannter Marker-Allergene gegen wichtige Pollen-Majorallergene zu unterscheiden.

Die Abweichungen zwischen Pollenextrakt-Diagnostik im Prick-Test und molekularer spezifischer IgE-Diagnostik werden anhand des vorgestellten Konzepts erläutert.

Bei Pollenallergikern mit Polysensibilisierungen ist die Allergiediagnostik erschwert. Häufig liegen Testreaktionen in sämtlichen Pollengruppen (Baum-, Gräserund Kräuterpollen) breite Kreuzreaktionen zugrunde. Ursache sind IgE-Sensibilisierungen gegen sogenannte Pollen-Panallergene [1, 2], die wahrscheinlich in allen Pollen unabhängig von ihrer allergologischen Bedeutung vorkommen. Bisher bekannte Vertreter, allesamt Minorallergene mit großer Ähnlichkeit innerhalb ihrer Familie, sind evolutionär stark konservierte Proteine: – Profiline, in allen Pollen und vielen pflanzlichen Nahrungsmitteln (zum Beispiel Melone, Banane, u. v. a.) [3], aber auch andere Organismen. IgE-positiv sind ca. 15 – 20% aller Pollenallergiker in unseren Breiten [1], in Südeuropa allerdings deutlich höhere Anteile [3]. – Polcalcine, Ca++-bindende Proteine (CBP) in sämtlichen Pollen [4], IgE-positiv sind ca. 5% der hiesigen Pollenallergiker [1]. – Cyclophiline, in Pollen [5] und pflanzlichen Nahrungsmitteln [6], aber auch anderen Organismen [5, 7]. Die Häufigkeit von IgE-Sensibilisierungen gegen Cyclophiline unter Pollenallergikern ist unklar.

 

[1] Kleine-Tebbe J, Jakob T. Molekulare Allergiediagnostik. Berlin – Heidelberg: Springer-Verlag: 2015.
[2] Matricardi PM, Kleine-Tebbe J, Hoffmann HJ, Valenta R, Hilger C, Hofmaier S, Aalberse RC, Agache I, Asero R, Ballmer-Weber B, Barber D, Beyer K, Biedermann T, Bilò MB, Blank S, Bohle B, Bosshard PP, Breiteneder H, Brough HA, Caraballo L, et al. EAACI Molecular Allergology User’s Guide. Pediatr Allergy Immunol. 2016; 27 (Suppl 23): 1-250.
[3] Rodríguez Del Río P, Díaz-Perales A, SánchezGarcía S, Escudero C, Ibáñez MD, Méndez-Brea P, Barber D. Profilin, a Change in the Paradigm. J Investig Allergol Clin Immunol. 2018; 28: 1-12.
[4] Asero R, Mistrello G, Amato S. IgE Reactivity to Polcalcins Varies According to Pollen Source. J Investig Allergol Clin Immunol. 2016; 26: 362- 365.
[5] Cadot P, Nelles L, Srahna M, Dilissen E, Ceuppens JL. Cloning and expression of the cyclophilin Bet v 7, and analysis of immunological cross-reactivity among the cyclophilin A family. Mol Immunol. 2006; 43: 226-235.
[6] Mattsson L, Valcour A, Holmqvist M, Larsson H, Lidholm J. Cyclophilin – A novel cross-reactive determinant in peanut. Clin Exp Allergy. 2021; 51: 620-622.

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Univ.-Prof. Dr. Dr. Johannes Ring
  Ärztlicher Leiter

Univ.-Prof. Dr. Dr. Johannes Ring

Dermatologie und Allergologie Klinikum rechts der Isar, Technische Universtität München

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Konzept Gesundheit - 300€ - Akkreditierung

Zertifiziert bisMittwoch 25 Mai 2022
Zertifiziert durch Bayerische Landesärztekammer (BLÄK)
CME-Punkte 8 -
Berufsgruppe Arzt
AutorenUniv.-Prof. Dr. Dr. Johannes Ring / Prof. Dr. med. Thomas Werfel / et al.
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Ø 4.3 ( 20 votes )

Leitlinie zu Akuttherapie und Management der Anaphylaxie – Update 2021

Unter Anaphylaxie versteht man eine akute systemische Reaktion mit Symptomen einer allergischen Sofortreaktion, die den ganzen Organismus erfassen kann und potenziell lebensbedrohlich ist.
Auch wenn Anaphylaxie in ihrer Symptomatik hoch akut abläuft, liegt dem Ereignis eine chronische Erkrankung zugrunde, da es durch die zugrundeliegende Fehlsteuerung des Immunsystems jederzeit erneut zu Reaktionen kommen kann, was teilweise gravierende Auswirkungen psychischer und organisatorischer Art auf den Alltag von Betroffenen hat.

Anaphylaktische Reaktionen gehören zu den schwersten und potenziell lebensbedrohlichen, dramatischen Ereignissen in der Allergologie. Die Akutbehandlung wird auf der Grundlage von internationalen Leitlinien und Empfehlungen von Lehrbüchern durchgeführt. Die vorliegende Leitlinie aktualisiert frühere Versionen von 1994, 2007 und 2014 und berücksichtigt internationale Leitlinien.

S2k-Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Allergologie und klinische Immunologie (DGAKI), des Ärzteverbands Deutscher Allergologen (AeDA), der Gesellschaft für Pädiatrische Allergologie und Umweltmedizin (GPA), der Deutschen Akademie für Allergologie und Umweltmedizin (DAAU), des Berufsverbands der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ), der Gesellschaft für Neonatologie und Pädiatrische Intensivmedizin (GNPI), der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft (DDG), der Österreichischen Gesellschaft für Allergologie und Immunologie (ÖGAI), der Schweizerischen Gesellschaft für Allergologie und Immunologie (SGAI), der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin (DGAI), der Deutschen Gesellschaft für Pharmakologie (DGP), der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP), der Patientenorganisation Deutscher Allergie- und Asthmabund (DAAB) und der Arbeitsgemeinschaft Anaphylaxie – Training und Edukation (AGATE)

Der Artikel enthält vollständige Leitlinien für die Akutbehandlung und das Management der Anaphylaxie. Das Update 2021 richtet sich an alle Angehörigen der Gesundheitsberufe und andere Angehörige der Gesundheitsberufe, die an der Akutbehandlung, Diagnose und Beratung von Patienten mit Anaphylaxie beteiligt sind.

Alle Autoren: J. Ring, K. Beyer, T. Biedermann, A. Bircher, M. Fischer, T. Fuchs, A. Heller, F. Hoffmann, I. Huttegger, T. Jakob, L. Klimek, M.V. Kopp, C. Kugler, L. Lange, O. Pfaar, E. Rietschel, F. Rueff, S. Schnadt, R. Seifert, B. Stöcker, R. Treudler, C. Vogelberg, T. Werfel, M. Worm, H. Sitter und K Brockow

 

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Dr. med. Annice Heratizadeh
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Dr. med. Annice Heratizadeh

Koordination der Lehre der Klinik, Stellvertretender PI in klinischen Studien Medizinische Hochschule Hannover (MHH)

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Zertifiziert bisFreitag 8 April 2022
Zertifiziert durch Bayerische Landesärztekammer (BLÄK)
CME-Punkte 4 -
Berufsgruppe Arzt
AutorenDr. med. Annice Heratizadeh / Dr. rer. medic. Sabine Dölle-Bierke / Dr. med. Wojciech Francuzik / Dr. phil. nat. Melanie Albrecht / Prof. Dr. med. Margitta Worm
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Einsatz von Biologika zur Therapie der Nahrungsmittelallergie

Die Nahrungsmittelallergie ist eine häufige Erkrankung mit leichten bis schwereren Symptomen. Kinder sind häufiger betroffen. Die Behandlung umfasst die Akuttherapie bei Reaktionen und Allergiekarenz im Langzeitmanagement, die jedoch oftmals die Lebensqualität von Patienten beeinflusst. In der vorliegenden Arbeit werden aktuelle Entwicklungen zum Einsatz der Immuntherapie bei der Nahrungsmittelallergie dargestellt und es wird ausführlich von Studien zum Einsatz von Biologika allgemein bzw. speziell zu anti-IgE bei der Nahrungsmittelallergie berichtet. Derzeit befinden sich zwei Immuntherapieformen (epikutane und orale Immuntherapie) in der klinischen Entwicklung zur Behandlung einer Nahrungsmittelallergie mit guter Verträglichkeit und einer Wirksamkeit im Sinne einer erhöhten oralen Schwellendosis. Aktuelle Studien zum Einsatz von Biologika, hier vor allem anti-IgE zur Behandlung der Nahrungsmittelallergie zeigen vielversprechende Ergebnisse bezüglich Wirksamkeit und Verträglichkeit.

Die Nahrungsmittelallergie ist eine häufige Erkrankung und betrifft ca. 5 – 6% der Kinder [1] und 2 – 3% der Erwachsenen [2]. Die Symptome einer Nahrungsmittelallergie können mild im Sinne eines oralen Allergiesyndroms, welches häufiger bei Erwachsenen im Rahmen einer pollenassoziierten Nahrungsmittelallergie vorkommt, auftreten oder sich als systemische Reaktion im Sinne einer Anaphylaxie manifestieren. Daten aus dem Anaphylaxie-Register zeigen, dass bei einer nahrungsmittelabhängigen Anaphylaxie am häufigsten Hautsymptome, gefolgt von respiratorischen Symptomen auftreten, während gastrointestinale Symptome bei ca. 50% der Betroffenen und Herz-KreislaufSymptome bei 40% zu finden sind [3]. Einer Nahrungsmittelallergie liegt ein IgE-vermittelter Mechanismus zu Grunde, mastzellgebundenes IgE wird bei Aufnahme des Allergens kreuzvernetzt und führt zu einer Freisetzung der Mastzellmediatoren, wie Histamin, Leukotrienen und weitere, die ihrerseits die klinischen Reaktionen hervorrufen. Die Behandlung einer Nahrungsmittelallergie umfasst neben akuttherapeutischen Maßnahmen im Falle einer Reaktion bei Aufnahme des Nahrungsmittels die konsequente Meidung im Sinne einer Allergenkarenz [4]. Dies führt bei Betroffenen zu einer erheblichen Belastung der Lebensqualität. Aufgrund akzidenteller Aufnahme von Nahrungsmittelallergenen treten bei bis zu 30% der Nahrungsmittelallergiker wiederholte Reaktionen auf. Obgleich ein tödlicher Ausgang einer Nahrungsmittelallergie ein seltenes Ereignis darstellt, wird immer wieder über Todesfälle, besonders im Kindesalter,

 

[1] Roehr CC, Edenharter G, Reimann S, Ehlers I, Worm M, Zuberbier T, Niggemann B. Food allergy and non-allergic food hypersensitivity in children and adolescents. Clin Exp Allergy. 2004; 34: 1534-1541. CrossRef PubMed
[2] Zuberbier T, Edenharter G, Worm M, Ehlers I, Reimann S, Hantke T, Roehr CC, Bergmann KE, Niggemann B. Prevalence of adverse reactions to food in Germany – a population study. Allergy. 2004; 59: 338-345. CrossRef PubMed
[3] Worm M, Moneret-Vautrin A, Scherer K, Lang R, Fernandez-Rivas M, Cardona V, Kowalski ML, Jutel M, Poziomkowska-Gesicka I, Papadopoulos NG, Beyer K, Mustakov T, Christoff G, Bilò MB, Muraro A, Hourihane JO, Grabenhenrich LB. First European data from the network of severe allergic reactions (NORA). Allergy. 2014; 69: 1397-1404. CrossRef PubMed
[4] Worm M, Reese I, Ballmer-Weber B, Beyer K, Bischoff SC, Classen M, Fischer PJ, Fuchs T, Huttegger I, Jappe U, Klimek L, Koletzko B, Lange L, Lepp U, Mahler V, Niggemann B, Rabe U, Raithel M, Saloga J, Schäfer C, et al. Guidelines on the management of IgE-mediated food allergies: S2kGuidelines of the German Society for Allergology and Clinical Immunology (DGAKI) in collaboration with the German Medical Association of Allergologists (AeDA), the German Professional Association of Pediatricians (BVKJ), the German Allergy and Asthma Association (DAAB), German Dermatological Society (DDG), the German Society for Nutrition (DGE), the German Society for Gastroenterology, Digestive and Metabolic Diseases (DGVS), the German Society for OtoRhino-Laryngology, Head and Neck Surgery, the German Society for Pediatric and Adolescent Medicine (DGKJ), the German Society for Pediatric Allergology and Environmental Medicine (GPA), the German Society for Pneumology (DGP), the German Society for Pediatric Gastroenterology and Nutrition (GPGE), German Contact Allergy Group (DKG), the Austrian Society for Allergology and Immunology (Æ-GAI), German Professional Association of Nutritional Sciences (VDOE) and the Association of the Scientific Medical Societies Germany (AWMF). Allergo J Int. 2015; 24: 256-293. CrossRef PubMed

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Dr. med. Dora Stölzl

Dermatologie Universitäts-Hautklinik Kiel

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Konzept Gesundheit - 300 Euro - Akkreditierung

Zertifiziert bisDonnerstag 3 März 2022
Zertifiziert durch Bayerische Landesärztekammer (BLÄK)
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Berufsgruppe Arzt
AutorenDr. med. Dora Stölzl / Dr. Elke Rodríguez
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Was wissen wir über die genetische Prädisposition zum atopischen Ekzem?

Das atopische Ekzem ist eine chronisch entzündliche Hauterkrankung, die auf einem komplexen Zusammenspiel vieler verschiedener genetischer und nichtgenetischer Faktoren beruht. Die Identifikation genetischer Risikofaktoren wird stark durch die hohe klinische und genetische Heterogenität der Erkrankung erschwert. Dennoch konnte das Verständnis der anlagebedingten Prädisposition in den vergangenen Jahren mittels Kandidatengenanalysen, genomweiten Assoziationsstudien und globalen mRNA-Expressionsanalysen der Haut erheblich erweitert werden. Neben verschiedenen dysregulierten innaten und adaptiven immunologischen Signalwegen konnte insbesondere eine gestörte Barrierefunktion der Haut als pathophysiologischer Schlüsselfaktor identifiziert werden.

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Prof. Dr. med. Eckard Hamelmann
  Ärztlicher Leiter

Prof. Dr. med. Eckard Hamelmann

FA Kinder- und Jugendmedizin, Pädiatrische Pneumologie, Allergologie und Infektiologie; Immunologe Evangelisches Klinikum Bethel

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Nutricia Milupa GmbH - 1900 Euro - Akkreditierung

Zertifiziert bisFreitag 31 Dezember 2021
Zertifiziert durch Bayerische Landesärztekammer (BLÄK)
CME-Punkte 2 -
Berufsgruppe Arzt
AutorenProf. Dr. med. Eckard Hamelmann
CME-Veranstaltungstyp CME Video-Fortbildung
Qualifizierung durch Lernerfolgskontrolle
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Die Rolle des Mikrobioms bei Nahrungsmittelallergien – Mythen und Fakten

Die Häufigkeit an chronischen Erkrankungen im Kindes- und Jugendalter nimmt stetig zu, wie u.a. Daten des Robert-Koch-Instituts aus der KIGGS Studie zeigen. Die Rolle des Mikrobioms für die Entstehung von Nahrungsmittelallergien wird anhand aktueller Daten vorgestellt. Diesen Erkrankungen gemein ist u.a. eine Dysbalance des Immunsystems. Allergische Erkrankungen sind hierbei in der Prävalenz führend: etwa 25% der Kinder und Jugendlichen haben eine allergische Erkrankung wie z.B. atopische Dermatitis, chronische Rhinitis oder eine Nahrungsmittelallergie. Wissenschaftliche Daten haben gezeigt, dass das Mikrobiom einen bisher unterschätzten Einfluss auf die Entwicklung des Immunsystems hat. Das Verständnis wächst derzeit, dass insbesondere der Darmmikrobiota mit bis zu tausend verschiedenen Spezies eine entscheidende Rolle zukommt. Die ersten Monate nach der Geburt scheinen ein kritisches Zeitfenster für die Etablierung der Darmmikrobiota und die Prävention von allergischen Erkrankungen zu sein.

Säuglinge und Kinder mit Kuhmilchallergie benötigen eine milchproteinfreie, nichtallergene Spezialnahrung, wie z.B. eine Aminosäurenformula (AAF), für gesundes Wachstum und Gedeihen.

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Prof. Dr. med. Eckard Hamelmann
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Prof. Dr. med. Eckard Hamelmann

FA Kinder- und Jugendmedizin, Pädiatrische Pneumologie, Allergologie und Infektiologie; Immunologe Evangelisches Klinikum Bethel

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ALK-Abello Arzneimittel GmbH - 7.700 Euro - Akkreditierung, Durchführung, Hosting

Zertifiziert bisFreitag 31 Dezember 2021
Zertifiziert durch Bayerische Landesärztekammer (BLÄK)
CME-Punkte 4 -
Berufsgruppe Arzt
AutorenProf. Dr. med. Eckard Hamelmann / Prof. Dr. med. Karl-Christian Bergmann
CME-Veranstaltungstyp CME Video-Fortbildung
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Hausstaubmilbenallergie: Die verkannte Krankheit

Die Nase tropft, der Hals kratzt und der Kopf schmerzt – seitdem das nasskalte Wetter begonnen hat, kämpfen Millionen von Deutschen mit diesen Beschwerden. Nicht immer muss dahinter eine Erkältung stecken. Auch eine Hausstaubmilbenallergie ruft Symptome wie diese hervor. Doch wie erkennen Betroffene, woran sie genau leiden? Herr Professor Karl-Christian Bergmann wird auf die Herausforderungen bei der Diagnose und Behandlung von Hausstaubmilbenallergikern eingehen. Hausstaubmilben gehören weltweit zu den häufigsten Auslösern von allergischen Beschwerden. In Industrieländern wie Deutschland sind fast 20 % von einer Hausstaubmilbenallergie betroffen. Sie entwickelt sich meist im Kindes- und Jugendalter und hält oft ein Leben lang an. Im schlimmsten Fall führt sie zum Etagenwechsel mit Atemnot und allergischem Asthma. Herr Prof. Eckhard Hamelmann wird auf die Epidemiologie der Hausstaubmilbenallergie sowie deren Auswirkungen auf Jugendliche näher beleuchten.

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Beliebte CME-Fortbildungen zum Erwerb von CME-Punkten. Medcram.de ist eine Initiative der Cogitando GmbH zur Unterstützung und Förderung von internetbasierter Fortbildungen im Rahmen der Fortbildungsverpflichtung für Ärztinnen und Ärzte und Apotheker und deren Mitarbeiter. Praxisorientierte und neutrale videogestützte Folienvorträge mit renommierten Referenten und aktuellen Updates wissenschaftlicher Erkenntnisse, neue Leitlinien geben einen Überblick zu Therapiemöglichkeiten bei Patienten in der Praxis. Interaktive eTutorials, Audio-Podcasts bequem auf dem Smartphone nutzen. Alle Kursinhalte wurden auf Grundlage aktuell gültiger Leitlinien erstellt, sind unabhängig, aktuell und kostenlos! Testen Sie Ihr Wissen und sammeln Sie Fortbildungspunkte bei aktuellen CME-Kursen!