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Allergie

Eine Allergie tritt auf, wenn der Patient auf Stoffe in der Umwelt reagiert, die für die meisten Menschen ungefährlich sind. Diese Stoffe werden Allergene genannt und kommen in Hausstaubmilben, Haustieren, Pollen, Insekten, Zecken, Schimmelpilzen, Lebensmitteln und einigen Medikamenten vor. Atopie ist die genetische Neigung, allergische Erkrankungen zu entwickeln. Wenn atopische Menschen Allergenen ausgesetzt sind, erzeugen sie eine Immunantwort, die zu einer allergischen Entzündung führt. Dies kann folgende Symptome verursachen: Nase und/oder Augen verursachen allergische Rhinitis (Heuschnupfen) und/oder Konjunktivitis. Haut, die Ekzeme oder Nesselsucht (Urtikaria) verursacht. Je nach Allergen und wo es in den Körper gelangt, treten unterschiedliche Symptome auf. Allergische Reaktionen können viele Körperteile gleichzeitig betreffen. Nase, Augen, Nebenhöhlen und Rachen

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Thema: allergie in der CME-ONLINE FORTBILDUNG

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Kontaktallergien
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Prof. Dr. med. Thomas Werfel
  Ärztlicher Leiter

Prof. Dr. med. Thomas Werfel

Facharzt für Dermatologie Medizinische Hochschule Hannover (MHH)

CME-Veranstalter

Cogitando GmbH

Finanzieller Förderer

Konzept Gesundheit - 300 Euro - Akkreditierung

Zertifiziert bisSamstag 15 Oktober 2022
Zertifiziert durch Bayerische Landesärztekammer (BLÄK)
CME-Punkte 4 -
Berufsgruppe Arzt
AutorenProf. Dr. med. Thomas Werfel / Prof. Dr. med. Wolfgang Uter
CME-Veranstaltungstyp
Qualifizierung durch Lernerfolgskontrolle
CME-Fortbildung für die Fachbereiche
Kosten Kostenfrei
CME-FortbildungspartnerCogitando GmbH
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CME Views: 61

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Allergisches Kontaktekzem – Ausgewählte Literatur aus 2019/2020

In dem hier vorgelegten Übersichtsartikelwerden werden ausgewählte Publikationen aus dem Zeitraum 2019 – 2020, die aus Sicht der Autoren von besonderem klinischen Interesse sein könnten, zusammengefasst. Die Auswahl erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
Anders als in klassischen Übersichtsarbeiten wird auch kein einleitender, umfassender Überblick des Krankheitsbildes gegeben, sondern es werden die Arbeiten sozusagen „in medias res“ mit ihren Hauptergebnissen vorgestellt und möglichst praxisnah kommentiert. Unter anderem werden „Highlights“ aus Studien zu Kontaktallergenen aus der Standardreihe sowie aus Spezialblöcken zur Epikutantestung, zu Kontaktallergien mit besonderen Lokalisationen und klinischen Manifestationen und zu Aspekten in der Berufsdermatologie vorgestellt.
Die Publikationsserie soll im nächsten Jahr mit Highlights der Literatur aus 2020 – 2021 fortgesetzt werden.

Zur Epikutantestung Leitliniengerechte Diagnostik, Interferenzen von Medikamenten inklusive Dupilumab In einer aktuellen Übersicht wurde mit Bezug auf die S3 Leitlinie zur Epikutantestung (AWMF-Register Nr. 013-018 [1], die bereits 2019 publiziert wurde, die Diagnostik der Kontaktallergie in der Praxis zusammengefasst [2]. Hiernach sollen möglichst immer die Standardreihe, ggf. gezielt Spezialreihen und Testpräparate, die aus patienteneigenen Kontaktsubstanzen hergestellt werden, getestet werden. Es wird in der Arbeit auch mit Bezug auf die Leitlinie auf Interferenzen von Begleitmedikationen hingewiesen, die Zum Zeitpunkt der Erstellung der Leitlinie gab es noch keine publizierte Studie zu möglichen Interferenzen zwischen der Behandlung mit Dupilumab und Epikutantestreaktionen. Dieses ist durchaus von klinischem Interesse, da bei atopischer Dermatitis (AD) eine zusätzliche, manchmal nicht sicher abgrenzbare, allergische Kontaktdermatitis bestehen kann. In einer retrospektiven Auswertung von 48 Patienten mit AD, die mit Dupilumab behandelt wurden, wurden die Ergebnisse von Epikutantestungen, die vor und unter der Therapie mit dem Biologikum durchgeführt wurden, mit der Prävalenz einer klinisch relevanten allergischen Kontaktdermatitis in dieser Patientengruppe verglichen [3]. Unter der Behandlung mit Dupilumab war der Anteil an positiven Testreaktionen im Vergleich zu den erzielten Ergebnissen vor Beginn der Behandlung um ca. 10% (13/125) reduziert. 32 von 35 (91%) mittels Epikutantest unter Dupilumab positiv getestete Patienten hatten auch klinisch eine zusätzlich zur AD manifeste allergische Kontaktdermatitis. Durch Meidung der unter Dupilumab identifizierten Kontaktallergene erlebten 92% der Patienten eine klinische Verbesserung.

 

[1] Mahler V, Nast A, Bauer A, Becker D, Brasch J, Breuer K, Dickel H, Drexler H, Elsner P, Geier J, John SM, Kreft B, Köllner A, Merk H, Ott H, Pleschka S, Portisch M, Spornraft-Ragaller P, Weisshaar E, Werfel T, et al. S3 guidelines: Epicutaneous patch testing with contact allergens and drugs – Short version, Part 1. J Dtsch Dermatol Ges. 2019; 17: 1076-1093.
[2] Dickel H, Mahler V. Leitliniengerechte Diagnostik der Kontaktallergie in der Praxis. Hautarzt. 2020; 71: 182-189.
[3] Raffi J, Suresh R, Botto N, Murase JE. The impact of dupilumab on patch testing and the prevalence of comorbid allergic contact dermatitis in recalcitrant atopic dermatitis: A retrospective chart review. J Am Acad Dermatol. 2020; 82: 132-138

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Prof. Dr. med. Randolf Brehler
  Ärztlicher Leiter

Prof. Dr. med. Randolf Brehler

Allergologie, Dermatologie Universitätsklinikum Münster

CME-Veranstalter

Cogitando GmbH

Finanzieller Förderer

Stallergenes GmbH - 5.000 Euro - Durchführung, Akkreditierung

Zertifiziert bisMittwoch 15 Dezember 2021
Zertifiziert durch Bayerische Landesärztekammer (BLÄK)
CME-Punkte 3 -
BLÄK (Bayerische Landesärztekammer)
Berufsgruppe Arzt
AutorenProf. Dr. med. Randolf Brehler / Prof. Dr. med. Natalija Novak
CME-Veranstaltungstyp CME Live-Fortbildung
Qualifizierung durch Lernerfolgskontrolle
CME-Fortbildung für die Fachbereiche
Kosten Kostenfrei
CME-FortbildungspartnerStallergenes GmbH

AIT bei Hausstaubmilben-Allergie: Neue Wege gehen (15. Dezember)

Die besonderen Anforderungen an Präparate zur Allergen-Immuntherapie (AIT) bei Hausstaubmilben werden von Prof. Brehler kurz erläutert und ein Überblick über die derzeit verfügbaren Therapieoptionen gegeben.                                                                                                Stellvertretend für ein modernes Präparat zur HSM-AIT werden ausgewählte Studienergebnisse aus dem internationalen klinischen Entwicklungsprogramm einer 300 IR- Haustaubmilbentablette vorgestellt.

Die orale Mukosa kann als immunkompetentes Organ betrachtet werden, das auf die Induktion immunlogischer Toleranz ausgerichtet ist. Daher bietet sich die sublinguale Applikationsform besonders für die Durchführung einer Allergen-Immuntherapie (AIT) an. Im Vortrag von Prof. Novak werden die immunologischen Mechanismen dargelegt, die der sublingualen AIT zugrunde liegen und abgeleitet, was daraus für die Aufklärung und Betreuung von Patienten unter sublingualer AIT resultiert. Weiter werden Tipps und Tricks zur Handhabung beim Auftreten lokaler Nebenwirkungen, Vorgehensweise bei einer sublingualen AIT mit mehreren Allergenen und Sicherung von Adhärenz und Persistenz gegeben.

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Prof. Dr. med. Natalija Novak
  Ärztlicher Leiter

Prof. Dr. med. Natalija Novak

Experimentelle Allergologie und Immundermatologie Universitätsklinikum Bonn

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Cogitando GmbH

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ALK Abelló Arzneimittel GmbH - 8000 Euro - Durchführung, Video, Akkreditierung

Zertifiziert bisDienstag 14 Dezember 2021
Zertifiziert durch Bayerische Landesärztekammer (BLÄK)
CME-Punkte 3 -
BLÄK (Bayerische Landesärztekammer)
Berufsgruppe Arzt
AutorenProf. Dr. med. Natalija Novak / PD Dr. med. Matthias Krüll / Dr. med. Andreas Horn
CME-Veranstaltungstyp CME Live-Fortbildung
Qualifizierung durch Lernerfolgskontrolle
CME-Fortbildung für die Fachbereiche
Kosten Kostenfrei
CME-FortbildungspartnerALK-Abelló Arzneimittel GmbH

Lasst uns froh und munter sein: Allergologischer Jahresrückblick in der Weihnachtszeit

Ein ereignisreiches Jahr – auch für die Allergologen – neigt sich dem Ende entgegen. Zeit, noch einmal auf wichtige und aktuelle Aspekte zu schauen, die uns in diesem Jahr bewegt haben und auch weiterhin im Fokus stehen.

Schnupfen, Halskratzen, Augenjucken und Husten – was in der aktuell nasskalten Jahreszeit an eine Erkältung denken lässt, kann auch durch eine Hausstaubmilbenallergie verursacht sein. PD Dr. Matthias Krüll geht auf die Herausforderungen der Diagnose und Behandlung bei Milbenallergikern ein, denn: „Alle Jahre wieder: Milbentherapie geht immer, auch im Winter, wenn es schneit“.

„Morgen, Kinder, wird’s was geben: Die Auswirkungen von TAV und Rahmenvorgabe auf den Praxisalltag“: Unter diesem Motto gibt Dr. Andreas Horn einen Überblick über die Umsetzung der gemeinsamen Rahmenvorgabe von GKV – Spitzenverband und kassenärztlicher Bundesvereinigung zur Allergie-Immuntherapie in den verschiedenen KV-Regionen. Auch die Therapieallergeneverordnung (TAV) sorgt zunehmend für Veränderungen in den Therapiemöglichkeiten, die es im Praxisalltag zu bedenken gilt.

Nach wie vor aktuell sind Fragen rund um die Coronapandemie und Covid-19-Schutzimpfungen. Kann aktuell eine Allergie-Immuntherapie begonnen, muss eine laufenden Therapie unterbrochen werden? Was sollte bei einer Impfung beachtet werden? Mit diesen und ähnlichen Fragen befasst sich Frau Professor Dr. Natalija Novak – damit auch Allergiker sich zur Impfung einreihen können: „Kommet ihr Hirten, ihr Männer und Frauen: Corona, Impfung und Allergie“.

Interaktivität: Haben Sie jetzt schon Fragen zu den einzelnen Themenbereichen? Dann notieren Sie diese bitte bei der Anmeldung, Ihre Fragen können dann gezielt im Vortrag berücksichtigt werden. Auch im Live-Webseminar besteht die Möglichkeit, per Chat Fragen zu stellen.

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PD Dr. Chrysanthi Skevaki
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PD Dr. Chrysanthi Skevaki

Fachärztin für Laboratoriumsmedizin / Fachärztin für Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie Universitätsklinikum Gießen und Marburg GmbH

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Cogitando GmbH

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Konzept Gesundheit - 300€ - Akkreditierung

Zertifiziert bisDienstag 18 Oktober 2022
Zertifiziert durch Bayerische Landesärztekammer (BLÄK)
CME-Punkte 4 -
Berufsgruppe Arzt
AutorenPD Dr. Chrysanthi Skevaki / Valerie Härtel / Prof. Dr. Harald Renz
CME-Veranstaltungstyp
Qualifizierung durch Lernerfolgskontrolle
CME-Fortbildung für die Fachbereiche
Kosten Kostenfrei
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In-vitro-Allergiediagnostik

Klinisch manifeste Allergien, wie allergische Rhinitis, Asthma, atopische Dermatitis und allergische Reaktionen auf Nahrungsmittel, Medikamente, Latex, Insektengift oder andere Allergene, rechtfertigen eine ausführliche Diagnostik. Eine frühe Diagnose und eine erfolgreiche Behandlung sind für Patienten im Kindes- wie im Erwachsenenalter gleichermaßen wichtig. Die diagnostische Beurteilung beginnt mit der Erhebung der Anamnese und der Sammlung von Informationen zu Symptomen, möglichen Allergenexpositionen und assoziierten Risikofaktoren sowie einer eingehenden körperlichen Untersuchung. Allerdings hat diese Vorgehensweise für sich allein genommen leider nur eine Genauigkeit von ≤ 50% [1]. In manchen Fällen ist das ursächliche Allergen aufgrund des kurzen Zeitraums zwischen Exposition und Auftreten von Symptomen leicht festzustellen. Oftmals kommen jedoch mehrere Allergene als Auslöser in Frage. Bei Allergien ist häufig spezifisches Immunglobulin E (sIgE) gegen das ursächliche Allergen im Serum des Patienten nachweisbar (Abb. 1). Die Prävalenz von sIgE-Sensibilisierungen hängt vom Alter des Patienten sowie den klinischen Diagnosen ab. In-vivoHauttests oder In-vitro-Bluttests dienen der Bestätigung einer Sensibilisierung. Bei einer Diskrepanz zwischen diesen Tests und der Anamnese sollten Provokationstestungen durchgeführt werden. Diese können entweder klinisch oder in-vitro erfolgen; bei letzterem Ansatz wird die Mediatorfreisetzung bzw. Expression von Oberflächenantigenen auf den Basophilen nach Inkubation mit dem Allergen bestimmt.

IgE wurde 1967 zum ersten Mal beschrieben und wird von B-Zellen als Reaktion auf spezifische Antigene produziert. IgE zirkuliert im Blut und bindet an hochaffine IgE-Rezeptoren auf der Oberfläche von Immuneffektorzellen (zum Beispiel Mastzellen). Eine anschließende Exposition gegenüber dem fraglichen Allergen führt zu einer Vernetzung der IgE-Rezeptoren, einer Degranulation von Mastzellen und sofortigen Überempfindlichkeitsreaktionen [2]. Diese können in Form von respiratorischen, kutanen, gastrointestinalen, kardiovaskulären oder generalisierten (anaphylaktischen) Anzeichen und Symptomen zu Tage treten [3]. Das Vorhandensein von allergenspezifischem IgE im Blut eines Patienten wird auch als sIgE-Sensibilisierung bezeichnet und kann, muss aber nicht, mit einer klinischen Reaktion gegen das jeweilige Allergen assoziiert sein.

[1] Siles RI, Hsieh FH. Allergy blood testing: A practical guide for clinic
[2] Ansotegui IJ, Melioli G, Canonica GW, Caraballo L, Villa E, Ebisawa M, Passalacqua G, Savi E, In diesem Zusammenhang sind Veränderungen der Tryptase-Konzentration häufig aussagekräftiger als die absoluten Werte In-vitro-Allergiediagnostik 813 Ebo D, Gómez RM, Luengo Sánchez O, Oppenheimer JJ, Jensen-Jarolim E, Fischer DA, Haahtela T, Antila M, Bousquet JJ, Cardona V, Chiang WC, Demoly PM, et al. IgE allergy diagnostics and other relevant tests in allergy, a World Allergy Organization position paper. World Allergy Organ J. 2020; 13: 100080.
[3] Eigenmann PA, Atanaskovic-Markovic M, O’B Hourihane J, Lack G, Lau S, Matricardi PM, et al; European Academy of Allergy and Clinical Immunology Section on Pediatrics; European Academy of Allergy and Clinical ImmunologyClemens von Pirquet Foundation. Testing children for allergies: why, how, who and when: an updated statement of the European Academy of Allergy and Clinical Immunology (EAACI) Section on Pediatrics and the EAACI-Clemens von Pirquet Foundation. Pediatr Allergy Immunol. 2013; 24: 195-209.

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Prof. Dr. med. Tilo Biedermann
  Ärztlicher Leiter

Prof. Dr. med. Tilo Biedermann

Wissenschaftliche Schwerpunkte: Dermato-Immunologie inclusive Tumorimmunologie und Allergologie Hautklinik Campus Biederstein

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ALK-Abello Arzneimittel GmbH - 4300 Euro - Akkreditierung, Durchführung

Zertifiziert bisFreitag 21 Oktober 2022
Zertifiziert durch Bayerische Landesärztekammer (BLÄK)
CME-Punkte 4 -
Berufsgruppe Arzt
AutorenProf. Dr. med. Tilo Biedermann / Dr. med. Bernhard Junge-Hülsing
CME-Veranstaltungstyp CME Video-Fortbildung
Qualifizierung durch Lernerfolgskontrolle
CME-Fortbildung für die Fachbereiche
Kosten Kostenfrei
CME-FortbildungspartnerALK-Abelló Arzneimittel GmbH
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Allergologie lohnt sich wieder: Evidenz und Wirtschaftlichkeit in der Allergietherapie

Die spezifische Immuntherapie (SIT) ist die einzige krankheitsmodifizierende Behandlungsmöglichkeit bei Allergien. Im zweigeteilten Videokurs werden Ihnen aktuelle Daten zur Therapie vorgestellt sowie berufspolitische Aspekte aus der Allergologie erörtert.

1. „Evidenz in der Allergie-Therapie“ (Prof. Dr. Tilo Biedermann): Als Therapieoptionen stehen subkutane und sublinguale Applikationsformen zur Verfügung. Der Vortrag erläutert die aktuelle, wissenschaftliche und klinische Datenlage zum Einsatz der sublingualen Immuntherapie (SLIT) bei Gräserpollenallergie, Zedernpollenallergie, Baumpollenallergie, Ragweedpollenallergie (Ambrosia) sowie Milbenallergie. Abschließend werden Daten zum Sicherheitsprofil von SLIT Immuntherapietabletten vorgestellt und eingeordnet.

2. „Allergologie lohnt sich wieder! Für Arzt und Patient!“ (Dr. Bernhard Junge-Hülsing): Der Landesvorsitzende des Deutschen Berufsverbands der HNO-Ärzte e.V. in Bayerb zeigt auf, dass es sich lohnt, die allergischen Erkrankungen wieder mehr in den Fokus zu rücken: Sowohl für die Patienten als auch für den Arzt. Dabei werden Fragen zur Bedeutung der gemeinsamen Arzneimittel-Rahmenvorgabe des GKV Spitzenverband und der KBV für die Allergologie, zum aktuellen Stand bei der Umsetzung der Therapieallergen-Verordnung und zum neu entstandenen Verordnungsrahmen für die Praxen detailliert ausgeführt und diskutiert.

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Prof. Dr. med. Hartwig Mensing
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Prof. Dr. med. Hartwig Mensing

Facharzt für Haut- und Geschlechtskrankheiten Dermatologisches Ambulatorium Hamburg-Alstertal

CME-Veranstalter

Cogitando GmbH

Finanzieller Förderer

Konzept Gesundheit - 300€ - Akkreditierung

Zertifiziert bisDienstag 2 August 2022
Zertifiziert durch Bayerische Landesärztekammer (BLÄK)
CME-Punkte 2 -
Berufsgruppe Arzt
AutorenProf. Dr. med. Hartwig Mensing / Dr. rer. nat. Anja Waßmann-Otto
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Qualifizierung durch Lernerfolgskontrolle
CME-Fortbildung für die Fachbereiche
Kosten Kostenfrei
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Molekulare Allergiediagnostik bei primärer Erdnussallergie

Vorgestellt wird der Fall einer 22-jährigen Patientin, die über seit der Kindheit rezidivierend aufgetretene Episoden schwerer allergischer Reaktionen nicht eindeutiger Genese berichtete. Ein Notfallset bestehend aus einem nicht sedierenden H1-Antihistaminikum, einem flüssigen Kortikosteroid sowie einem Adrenalin-Autoinjektor lag vor. Sie stellte sich nun in der ernährungstherapeutischen Sprechstunde der dermatologisch-allergologischen Praxis mit dem Wunsch nach Verifizierung der in der Kindheit gestellten Diagnose „Nussallergie“ vor.

Die molekulare Allergiediagnostik hat den diagnostischen Prozess in der vorgestellten Kasuistik zielführend unterstützt. In der Zusammenschau aus Anamnese und serologischer Diagnostik der Allergenkomponenten wären die oralen Provokationstestungen mit Erdnuss und Haselnuss bei der vorgestellten Patientin entbehrlich gewesen, jedoch hat insbesondere die positiv verlaufene DBPCFC mit Erdnuss maßgeblich zur Verbesserung des Patienten-Empowerments beigetragen.

Mittels molekularer Allergiediagnostik konnte eine Polysensibilisierung gegen die Erdnussspeicherproteine Ara h 2 (CAPKlasse 3), Ara h 1 (CAP-Klasse 4) und Ara h 3 (CAP-Klasse 3) detektiert werden. Während die Sensibilisierung gegen das PR-10 Allergen Ara h 8 nur geringgradig positiv war, konnten keine spezifischen IgEAntikörper gegen das Lipid-Transfer-Protein Ara h 9 nachgewiesen werden. Die Sensibilisierung gegen Ara h 8 ist konsistent mit der vorbekannten Birkenpollensensibilisierung. Das 2S Albumin Ara h 2 gilt als potentestes Erdnussallergen, wobei eine Polysensibilisierung gegen Ara h 2 und Ara h 1 und/oder Ara h 3 den stärksten Prädiktor für schwerere Reaktionen durch Erdnuss darstellt [1, 2, 3, 4, 5]. Die bestehende Polysensibilisierung gegen die Erdnussspeicherproteine korreliert bei der vorgestellten Patientin mit der imposanten anaphylaktischen Reaktion Grad III, die sie unter der titrierten oralen Provokationstestung mit Erdnuss entwickelte. Die differenzierte komponentenbasierte Diagnostik hätte in Zusammenschau mit der Anamnese die orale Provokationstestung mit Erdnuss sicherlich entbehrlich gemacht, diese fand aber wie beschrieben auf ausdrücklichen Wunsch der Patientin statt.

 

[1] Ballmer-Weber BK, Lidholm J, Fernández-Rivas M, Seneviratne S, Hanschmann KM, Vogel L, Bures P, Fritsche P, Summers C, Knulst AC, Le TM, Reig I, Papadopoulos NG, Sinaniotis A, Belohlavkova S, Popov T, Kralimarkova T, de Blay F, Purohit A, Clausen M, et al. IgE recognition patterns in peanut allergy are age dependent: perspectives of the EuroPrevall study. Allergy. 2015; 70: 391-407.
[2] Bublin M, Kostadinova M, Radauer C, Hafner C, Szépfalusi Z, Varga EM, Maleki SJ, HoffmannSommergruber K, Breiteneder H. IgE cross-reactivity between the major peanut allergen Ara h 2 and the nonhomologous allergens Ara h 1 and Ara h 3. J Allergy Clin Immunol. 2013; 132: 118- 124
[3] Flinterman AE, Knol EF, Lencer DA, Bardina L, den Hartog Jager CF, Lin J, Pasmans SG, Bruijnzeel-Koomen CA, Sampson HA, van Hoffen E, Shreffler WG. Peanut epitopes for IgE and IgG4 in peanut-sensitized children in relation to severity of peanut allergy. J Allergy Clin Immunol. 2008; 121: 737-743.e10
[4] Peeters KA, Koppelman SJ, van Hoffen E, van der Tas CW, den Hartog Jager CF, Penninks AH, Hefle SL, Bruijnzeel-Koomen CA, Knol EF, Knulst AC. Does skin prick test reactivity to purified allergens correlate with clinical severity of peanut allergy? Clin Exp Allergy. 2007; 37: 108-115
[5] Astier C, Morisset M, Roitel O, Codreanu F, Jacquenet S, Franck P, Ogier V, Petit N, Proust B, Moneret-Vautrin DA, Burks AW, Bihain B, Sampson HA, Kanny G. Predictive value of skin prick tests using recombinant allergens for diagnosis of peanut allergy. J Allergy Clin Immunol. 2006; 118: 250-256.

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Prof. Dr. med. Marek Lommatzsch
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Prof. Dr. med. Marek Lommatzsch

Facharzt für Innere Medizin, Pneumologie, Allergologie Universitätsmedizin Rostock, Zentrum für Innere Medizin

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ALK-Abelló Arzneimittel - 2690 Euro - Akkreditierung

Zertifiziert bisMittwoch 20 Juli 2022
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Berufsgruppe Arzt
AutorenProf. Dr. med. Marek Lommatzsch
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Herausforderung allergisches Asthma

Was gibt es Neues zur Prävention und zur Therapie des Allergischen Asthmas? Im Seminar geht Prof. Lommatzsch auf Themen der modernen Asthma-Diagnostik, Therapie und Fragen der Prävention ein: Bedeutung der Asthma-Diagnostik durch detaillierte Anamneseerhebung, Lungenfunktionsprüfung, Allergologische Diagnostik und Bestimmung von Biomarkern, Update zur neuen Nationalen Versorgungsleitlinie Asthma 2020, u.a. mit Vorgehen nach Stufenschema, Inhalatoren sowie Einsatz von Biologika bei schwerem Asthma, Prävention und Therapieansatz durch Allergen-Immuntherapie mit Darlegung aktueller Studien zu Therapie und Sicherheit.

In der Seminar-Reihe „Brennpunkt Allergologie“ erhalten Sie Fortbildungen zu aktuellen Themen rund um die Allergologie.

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Prof. Dr. med. Jörg Kleine-Tebbe
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Prof. Dr. med. Jörg Kleine-Tebbe

Allergologie Allergie- u. Asthma Zentrum Westend

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Konzept Gesundheit - 300€ - Akkreditierung

Zertifiziert bisMittwoch 8 Juni 2022
Zertifiziert durch Bayerische Landesärztekammer (BLÄK)
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Berufsgruppe Arzt
AutorenProf. Dr. med. Jörg Kleine-Tebbe / Dr. med. Juliane Ackermann-Simon / Dr. med. Gerald Hanf
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Molekulare Allergiediagnostik mit Pollen-Markerallergenen und -Panallergenen

Polysensibilisierungen gegenüber Baum-,Gräser- und Kräuterpollen zeigen ungefähr 20% der Pollenallergiker. Sie beruhen häufig auf breiten IgE-Kreuzreaktionen durch Pollen-Panallergene aus evolutionär stark konservierten Proteinfamilien: 1. Profiline, 2. Polcalcine (Ca++-bindende Proteine in Pollen), 3. Cyclophiline. Als hochkreuzreaktive Minorallergene kommen sie in sämtlichen
Pollen, aber auch pflanzlichen Nahrungsmitteln [1, 3] und anderen Organismen vor. Da klinisch selten relevant, erschweren sie die Diagnostik mit Allergenextrakten.
Eine molekulare Allergiediagnostik hilft hier, breite Kreuzreaktionen durch spezifisches IgE gegen Pollen-Panallergene (i.e. Profiline Bet v 2 oder Phl p 12, Polcalcine Bet v 4 oder Phl p 7, zukünftig Cyclophiline Bet v 7 oder Ole e 15) von primären Sensibilisierungen mit Hilfe sogenannter Marker-Allergene gegen wichtige Pollen-Majorallergene zu unterscheiden.

Die Abweichungen zwischen Pollenextrakt-Diagnostik im Prick-Test und molekularer spezifischer IgE-Diagnostik werden anhand des vorgestellten Konzepts erläutert.

Bei Pollenallergikern mit Polysensibilisierungen ist die Allergiediagnostik erschwert. Häufig liegen Testreaktionen in sämtlichen Pollengruppen (Baum-, Gräserund Kräuterpollen) breite Kreuzreaktionen zugrunde. Ursache sind IgE-Sensibilisierungen gegen sogenannte Pollen-Panallergene [1, 2], die wahrscheinlich in allen Pollen unabhängig von ihrer allergologischen Bedeutung vorkommen. Bisher bekannte Vertreter, allesamt Minorallergene mit großer Ähnlichkeit innerhalb ihrer Familie, sind evolutionär stark konservierte Proteine: – Profiline, in allen Pollen und vielen pflanzlichen Nahrungsmitteln (zum Beispiel Melone, Banane, u. v. a.) [3], aber auch andere Organismen. IgE-positiv sind ca. 15 – 20% aller Pollenallergiker in unseren Breiten [1], in Südeuropa allerdings deutlich höhere Anteile [3]. – Polcalcine, Ca++-bindende Proteine (CBP) in sämtlichen Pollen [4], IgE-positiv sind ca. 5% der hiesigen Pollenallergiker [1]. – Cyclophiline, in Pollen [5] und pflanzlichen Nahrungsmitteln [6], aber auch anderen Organismen [5, 7]. Die Häufigkeit von IgE-Sensibilisierungen gegen Cyclophiline unter Pollenallergikern ist unklar.

 

[1] Kleine-Tebbe J, Jakob T. Molekulare Allergiediagnostik. Berlin – Heidelberg: Springer-Verlag: 2015.
[2] Matricardi PM, Kleine-Tebbe J, Hoffmann HJ, Valenta R, Hilger C, Hofmaier S, Aalberse RC, Agache I, Asero R, Ballmer-Weber B, Barber D, Beyer K, Biedermann T, Bilò MB, Blank S, Bohle B, Bosshard PP, Breiteneder H, Brough HA, Caraballo L, et al. EAACI Molecular Allergology User’s Guide. Pediatr Allergy Immunol. 2016; 27 (Suppl 23): 1-250.
[3] Rodríguez Del Río P, Díaz-Perales A, SánchezGarcía S, Escudero C, Ibáñez MD, Méndez-Brea P, Barber D. Profilin, a Change in the Paradigm. J Investig Allergol Clin Immunol. 2018; 28: 1-12.
[4] Asero R, Mistrello G, Amato S. IgE Reactivity to Polcalcins Varies According to Pollen Source. J Investig Allergol Clin Immunol. 2016; 26: 362- 365.
[5] Cadot P, Nelles L, Srahna M, Dilissen E, Ceuppens JL. Cloning and expression of the cyclophilin Bet v 7, and analysis of immunological cross-reactivity among the cyclophilin A family. Mol Immunol. 2006; 43: 226-235.
[6] Mattsson L, Valcour A, Holmqvist M, Larsson H, Lidholm J. Cyclophilin – A novel cross-reactive determinant in peanut. Clin Exp Allergy. 2021; 51: 620-622.

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Univ.-Prof. Dr. Dr. Johannes Ring
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Univ.-Prof. Dr. Dr. Johannes Ring

Dermatologie und Allergologie Klinikum rechts der Isar, Technische Universtität München

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Konzept Gesundheit - 300€ - Akkreditierung

Zertifiziert bisMittwoch 25 Mai 2022
Zertifiziert durch Bayerische Landesärztekammer (BLÄK)
CME-Punkte 8 -
Berufsgruppe Arzt
AutorenUniv.-Prof. Dr. Dr. Johannes Ring / Prof. Dr. med. Thomas Werfel / et al.
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Leitlinie zu Akuttherapie und Management der Anaphylaxie – Update 2021

Unter Anaphylaxie versteht man eine akute systemische Reaktion mit Symptomen einer allergischen Sofortreaktion, die den ganzen Organismus erfassen kann und potenziell lebensbedrohlich ist.
Auch wenn Anaphylaxie in ihrer Symptomatik hoch akut abläuft, liegt dem Ereignis eine chronische Erkrankung zugrunde, da es durch die zugrundeliegende Fehlsteuerung des Immunsystems jederzeit erneut zu Reaktionen kommen kann, was teilweise gravierende Auswirkungen psychischer und organisatorischer Art auf den Alltag von Betroffenen hat.

Anaphylaktische Reaktionen gehören zu den schwersten und potenziell lebensbedrohlichen, dramatischen Ereignissen in der Allergologie. Die Akutbehandlung wird auf der Grundlage von internationalen Leitlinien und Empfehlungen von Lehrbüchern durchgeführt. Die vorliegende Leitlinie aktualisiert frühere Versionen von 1994, 2007 und 2014 und berücksichtigt internationale Leitlinien.

S2k-Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Allergologie und klinische Immunologie (DGAKI), des Ärzteverbands Deutscher Allergologen (AeDA), der Gesellschaft für Pädiatrische Allergologie und Umweltmedizin (GPA), der Deutschen Akademie für Allergologie und Umweltmedizin (DAAU), des Berufsverbands der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ), der Gesellschaft für Neonatologie und Pädiatrische Intensivmedizin (GNPI), der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft (DDG), der Österreichischen Gesellschaft für Allergologie und Immunologie (ÖGAI), der Schweizerischen Gesellschaft für Allergologie und Immunologie (SGAI), der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin (DGAI), der Deutschen Gesellschaft für Pharmakologie (DGP), der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP), der Patientenorganisation Deutscher Allergie- und Asthmabund (DAAB) und der Arbeitsgemeinschaft Anaphylaxie – Training und Edukation (AGATE)

Der Artikel enthält vollständige Leitlinien für die Akutbehandlung und das Management der Anaphylaxie. Das Update 2021 richtet sich an alle Angehörigen der Gesundheitsberufe und andere Angehörige der Gesundheitsberufe, die an der Akutbehandlung, Diagnose und Beratung von Patienten mit Anaphylaxie beteiligt sind.

Alle Autoren: J. Ring, K. Beyer, T. Biedermann, A. Bircher, M. Fischer, T. Fuchs, A. Heller, F. Hoffmann, I. Huttegger, T. Jakob, L. Klimek, M.V. Kopp, C. Kugler, L. Lange, O. Pfaar, E. Rietschel, F. Rueff, S. Schnadt, R. Seifert, B. Stöcker, R. Treudler, C. Vogelberg, T. Werfel, M. Worm, H. Sitter und K Brockow

 

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Dr. med. Annice Heratizadeh
  Ärztlicher Leiter

Dr. med. Annice Heratizadeh

Koordination der Lehre der Klinik, Stellvertretender PI in klinischen Studien Medizinische Hochschule Hannover (MHH)

CME-Veranstalter

Cogitando GmbH

Finanzieller Förderer

Konzept Gesundheit - 300€ - Akkreditierung

Zertifiziert bisFreitag 8 April 2022
Zertifiziert durch Bayerische Landesärztekammer (BLÄK)
CME-Punkte 4 -
Berufsgruppe Arzt
AutorenDr. med. Annice Heratizadeh / Dr. rer. medic. Sabine Dölle-Bierke / Dr. med. Wojciech Francuzik / Dr. phil. nat. Melanie Albrecht / Prof. Dr. med. Margitta Worm
CME-Veranstaltungstyp
Qualifizierung durch Lernerfolgskontrolle
CME-Fortbildung für die Fachbereiche
Kosten Kostenfrei
CME-FortbildungspartnerCogitando GmbH
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Einsatz von Biologika zur Therapie der Nahrungsmittelallergie

Die Nahrungsmittelallergie ist eine häufige Erkrankung mit leichten bis schwereren Symptomen. Kinder sind häufiger betroffen. Die Behandlung umfasst die Akuttherapie bei Reaktionen und Allergiekarenz im Langzeitmanagement, die jedoch oftmals die Lebensqualität von Patienten beeinflusst. In der vorliegenden Arbeit werden aktuelle Entwicklungen zum Einsatz der Immuntherapie bei der Nahrungsmittelallergie dargestellt und es wird ausführlich von Studien zum Einsatz von Biologika allgemein bzw. speziell zu anti-IgE bei der Nahrungsmittelallergie berichtet. Derzeit befinden sich zwei Immuntherapieformen (epikutane und orale Immuntherapie) in der klinischen Entwicklung zur Behandlung einer Nahrungsmittelallergie mit guter Verträglichkeit und einer Wirksamkeit im Sinne einer erhöhten oralen Schwellendosis. Aktuelle Studien zum Einsatz von Biologika, hier vor allem anti-IgE zur Behandlung der Nahrungsmittelallergie zeigen vielversprechende Ergebnisse bezüglich Wirksamkeit und Verträglichkeit.

Die Nahrungsmittelallergie ist eine häufige Erkrankung und betrifft ca. 5 – 6% der Kinder [1] und 2 – 3% der Erwachsenen [2]. Die Symptome einer Nahrungsmittelallergie können mild im Sinne eines oralen Allergiesyndroms, welches häufiger bei Erwachsenen im Rahmen einer pollenassoziierten Nahrungsmittelallergie vorkommt, auftreten oder sich als systemische Reaktion im Sinne einer Anaphylaxie manifestieren. Daten aus dem Anaphylaxie-Register zeigen, dass bei einer nahrungsmittelabhängigen Anaphylaxie am häufigsten Hautsymptome, gefolgt von respiratorischen Symptomen auftreten, während gastrointestinale Symptome bei ca. 50% der Betroffenen und Herz-KreislaufSymptome bei 40% zu finden sind [3]. Einer Nahrungsmittelallergie liegt ein IgE-vermittelter Mechanismus zu Grunde, mastzellgebundenes IgE wird bei Aufnahme des Allergens kreuzvernetzt und führt zu einer Freisetzung der Mastzellmediatoren, wie Histamin, Leukotrienen und weitere, die ihrerseits die klinischen Reaktionen hervorrufen. Die Behandlung einer Nahrungsmittelallergie umfasst neben akuttherapeutischen Maßnahmen im Falle einer Reaktion bei Aufnahme des Nahrungsmittels die konsequente Meidung im Sinne einer Allergenkarenz [4]. Dies führt bei Betroffenen zu einer erheblichen Belastung der Lebensqualität. Aufgrund akzidenteller Aufnahme von Nahrungsmittelallergenen treten bei bis zu 30% der Nahrungsmittelallergiker wiederholte Reaktionen auf. Obgleich ein tödlicher Ausgang einer Nahrungsmittelallergie ein seltenes Ereignis darstellt, wird immer wieder über Todesfälle, besonders im Kindesalter,

 

[1] Roehr CC, Edenharter G, Reimann S, Ehlers I, Worm M, Zuberbier T, Niggemann B. Food allergy and non-allergic food hypersensitivity in children and adolescents. Clin Exp Allergy. 2004; 34: 1534-1541. CrossRef PubMed
[2] Zuberbier T, Edenharter G, Worm M, Ehlers I, Reimann S, Hantke T, Roehr CC, Bergmann KE, Niggemann B. Prevalence of adverse reactions to food in Germany – a population study. Allergy. 2004; 59: 338-345. CrossRef PubMed
[3] Worm M, Moneret-Vautrin A, Scherer K, Lang R, Fernandez-Rivas M, Cardona V, Kowalski ML, Jutel M, Poziomkowska-Gesicka I, Papadopoulos NG, Beyer K, Mustakov T, Christoff G, Bilò MB, Muraro A, Hourihane JO, Grabenhenrich LB. First European data from the network of severe allergic reactions (NORA). Allergy. 2014; 69: 1397-1404. CrossRef PubMed
[4] Worm M, Reese I, Ballmer-Weber B, Beyer K, Bischoff SC, Classen M, Fischer PJ, Fuchs T, Huttegger I, Jappe U, Klimek L, Koletzko B, Lange L, Lepp U, Mahler V, Niggemann B, Rabe U, Raithel M, Saloga J, Schäfer C, et al. Guidelines on the management of IgE-mediated food allergies: S2kGuidelines of the German Society for Allergology and Clinical Immunology (DGAKI) in collaboration with the German Medical Association of Allergologists (AeDA), the German Professional Association of Pediatricians (BVKJ), the German Allergy and Asthma Association (DAAB), German Dermatological Society (DDG), the German Society for Nutrition (DGE), the German Society for Gastroenterology, Digestive and Metabolic Diseases (DGVS), the German Society for OtoRhino-Laryngology, Head and Neck Surgery, the German Society for Pediatric and Adolescent Medicine (DGKJ), the German Society for Pediatric Allergology and Environmental Medicine (GPA), the German Society for Pneumology (DGP), the German Society for Pediatric Gastroenterology and Nutrition (GPGE), German Contact Allergy Group (DKG), the Austrian Society for Allergology and Immunology (Æ-GAI), German Professional Association of Nutritional Sciences (VDOE) and the Association of the Scientific Medical Societies Germany (AWMF). Allergo J Int. 2015; 24: 256-293. CrossRef PubMed

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  Ärztlicher Leiter

Dr. med. Dora Stölzl

Dermatologie Universitäts-Hautklinik Kiel

CME-Veranstalter

Cogitando GmbH

Finanzieller Förderer

Konzept Gesundheit - 300 Euro - Akkreditierung

Zertifiziert bisDonnerstag 3 März 2022
Zertifiziert durch Bayerische Landesärztekammer (BLÄK)
CME-Punkte 2 -
Berufsgruppe Arzt
AutorenDr. med. Dora Stölzl / Dr. Elke Rodríguez
CME-Veranstaltungstyp
Qualifizierung durch Lernerfolgskontrolle
CME-Fortbildung für die Fachbereiche
Kosten Kostenfrei
CME-FortbildungspartnerCogitando GmbH
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Was wissen wir über die genetische Prädisposition zum atopischen Ekzem?

Das atopische Ekzem ist eine chronisch entzündliche Hauterkrankung, die auf einem komplexen Zusammenspiel vieler verschiedener genetischer und nichtgenetischer Faktoren beruht. Die Identifikation genetischer Risikofaktoren wird stark durch die hohe klinische und genetische Heterogenität der Erkrankung erschwert. Dennoch konnte das Verständnis der anlagebedingten Prädisposition in den vergangenen Jahren mittels Kandidatengenanalysen, genomweiten Assoziationsstudien und globalen mRNA-Expressionsanalysen der Haut erheblich erweitert werden. Neben verschiedenen dysregulierten innaten und adaptiven immunologischen Signalwegen konnte insbesondere eine gestörte Barrierefunktion der Haut als pathophysiologischer Schlüsselfaktor identifiziert werden.

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Prof. Dr. med. Eckard Hamelmann
  Ärztlicher Leiter

Prof. Dr. med. Eckard Hamelmann

FA Kinder- und Jugendmedizin, Pädiatrische Pneumologie, Allergologie und Infektiologie; Immunologe Evangelisches Klinikum Bethel

CME-Veranstalter

Cogitando GmbH

Finanzieller Förderer

Nutricia Milupa GmbH - 1900 Euro - Akkreditierung

Zertifiziert bisFreitag 31 Dezember 2021
Zertifiziert durch Bayerische Landesärztekammer (BLÄK)
CME-Punkte 2 -
Berufsgruppe Arzt
AutorenProf. Dr. med. Eckard Hamelmann
CME-Veranstaltungstyp CME Video-Fortbildung
Qualifizierung durch Lernerfolgskontrolle
CME-Fortbildung für die Fachbereiche
Kosten Kostenfrei
CME-FortbildungspartnerNutricia Milupa GmbH
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Die Rolle des Mikrobioms bei Nahrungsmittelallergien – Mythen und Fakten

Die Häufigkeit an chronischen Erkrankungen im Kindes- und Jugendalter nimmt stetig zu, wie u.a. Daten des Robert-Koch-Instituts aus der KIGGS Studie zeigen. Die Rolle des Mikrobioms für die Entstehung von Nahrungsmittelallergien wird anhand aktueller Daten vorgestellt. Diesen Erkrankungen gemein ist u.a. eine Dysbalance des Immunsystems. Allergische Erkrankungen sind hierbei in der Prävalenz führend: etwa 25% der Kinder und Jugendlichen haben eine allergische Erkrankung wie z.B. atopische Dermatitis, chronische Rhinitis oder eine Nahrungsmittelallergie. Wissenschaftliche Daten haben gezeigt, dass das Mikrobiom einen bisher unterschätzten Einfluss auf die Entwicklung des Immunsystems hat. Das Verständnis wächst derzeit, dass insbesondere der Darmmikrobiota mit bis zu tausend verschiedenen Spezies eine entscheidende Rolle zukommt. Die ersten Monate nach der Geburt scheinen ein kritisches Zeitfenster für die Etablierung der Darmmikrobiota und die Prävention von allergischen Erkrankungen zu sein.

Säuglinge und Kinder mit Kuhmilchallergie benötigen eine milchproteinfreie, nichtallergene Spezialnahrung, wie z.B. eine Aminosäurenformula (AAF), für gesundes Wachstum und Gedeihen.

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Prof. Dr. med. Eckard Hamelmann
  Ärztlicher Leiter

Prof. Dr. med. Eckard Hamelmann

FA Kinder- und Jugendmedizin, Pädiatrische Pneumologie, Allergologie und Infektiologie; Immunologe Evangelisches Klinikum Bethel

CME-Veranstalter

Cogitando GmbH

Finanzieller Förderer

ALK-Abello Arzneimittel GmbH - 7.700 Euro - Akkreditierung, Durchführung, Hosting

Zertifiziert bisFreitag 31 Dezember 2021
Zertifiziert durch Bayerische Landesärztekammer (BLÄK)
CME-Punkte 4 -
Berufsgruppe Arzt
AutorenProf. Dr. med. Eckard Hamelmann / Prof. Dr. med. Karl-Christian Bergmann
CME-Veranstaltungstyp CME Video-Fortbildung
Qualifizierung durch Lernerfolgskontrolle
CME-Fortbildung für die Fachbereiche
Kosten Kostenfrei
CME-FortbildungspartnerALK-Abelló Arzneimittel GmbH
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Hausstaubmilbenallergie: Die verkannte Krankheit

Die Nase tropft, der Hals kratzt und der Kopf schmerzt – seitdem das nasskalte Wetter begonnen hat, kämpfen Millionen von Deutschen mit diesen Beschwerden. Nicht immer muss dahinter eine Erkältung stecken. Auch eine Hausstaubmilbenallergie ruft Symptome wie diese hervor. Doch wie erkennen Betroffene, woran sie genau leiden? Herr Professor Karl-Christian Bergmann wird auf die Herausforderungen bei der Diagnose und Behandlung von Hausstaubmilbenallergikern eingehen. Hausstaubmilben gehören weltweit zu den häufigsten Auslösern von allergischen Beschwerden. In Industrieländern wie Deutschland sind fast 20 % von einer Hausstaubmilbenallergie betroffen. Sie entwickelt sich meist im Kindes- und Jugendalter und hält oft ein Leben lang an. Im schlimmsten Fall führt sie zum Etagenwechsel mit Atemnot und allergischem Asthma. Herr Prof. Eckhard Hamelmann wird auf die Epidemiologie der Hausstaubmilbenallergie sowie deren Auswirkungen auf Jugendliche näher beleuchten.

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Beliebte CME-Fortbildungen zum Erwerb von CME-Punkten. Medcram.de ist eine Initiative der Cogitando GmbH zur Unterstützung und Förderung von internetbasierter Fortbildungen im Rahmen der Fortbildungsverpflichtung für Ärztinnen und Ärzte und Apotheker und deren Mitarbeiter. Praxisorientierte und neutrale videogestützte Folienvorträge mit renommierten Referenten und aktuellen Updates wissenschaftlicher Erkenntnisse, neue Leitlinien geben einen Überblick zu Therapiemöglichkeiten bei Patienten in der Praxis. Interaktive eTutorials, Audio-Podcasts bequem auf dem Smartphone nutzen. Alle Kursinhalte wurden auf Grundlage aktuell gültiger Leitlinien erstellt, sind unabhängig, aktuell und kostenlos! Testen Sie Ihr Wissen und sammeln Sie Fortbildungspunkte bei aktuellen CME-Kursen!