Medikamentöse Behandlung (Biologika)
Zu den chronischen Erkrankungen mit Typ-2-Inflammation gehören allergische Erkrankungen (wie das allergische Asthma oder die allergische Rhinitis), nichtallergische Erkrankungen (wie das intrinsische Asthma, die chronische Rhinosinusitis mit Nasenpolypen, CRSwNP, oder die chronisch-spontane Urtikaria, CsU) sowie Erkrankungen, bei denen sowohl allergische als auch nichtallergische Pathomechanismen eine Rolle spielen (wie die atopische Dermatitis). Biologika, die gezielt und spezifisch in zentrale Schaltstellen der Typ-2-Inflammation eingreifen, sind in Deutschland für die Behandlung schwerer Formen verschiedener chronischer Erkrankungen mit Typ-2-Inflammation zugelassen. Mit Ausnahme von Reslizumab sind alle Biologika auch zur Eigenapplikation durch den Patienten freigegeben.
Der Kurs stellt folgende Themen vor:
- Wirkmechanismen der verschiedenen Biologika-Klassen
- Unterscheidung der zugelassenen Indikationen und Altersgrenzen der wichtigsten Biologika
- Einordnen des Stellenwerts von Biologika gegenüber systemischen Glukokortikoiden bei schweren Typ-2-Erkrankungen
- Bedeutung einer phänotypgerechten Auswahl von Biologika, insbesondere bei schwerem Asthma
Aktualisierter Nachdruck aus der 5. Auflage des „Weißbuch Allergie in Deutschland“. Kapitel 4.7.
Die Bundesärztekammer und die BLÄK (Bayerische Landesärztekammer) fordern zu mehr Transparenz bei der Förderung von Ãrztlichen Fortbildungen bzw. CME auf. Alle Fortbildungsveranstalter sind gehalten, potenzielle Teilnehmer von Fortbildungen darüber zu informieren, in welchem Umfang und zu welchen Bedingungen eine Fortbildung, z.B. durch die die pharmazeutische Industrie, finanziell unterstützt wird.
Dieser Verpflichtung kommen wir nach und informieren Sie hier über mögliche Interessenkonflikte der Autoren sowie die Höhe der Förderung der beteiligten Sponsoren.
M. Lommatzsch erhielt Forschungsunterstützung von DFG, GSK, Astra Zeneca sowie Honorare für Vortrags- und Beratertätigkeiten von: ALK, Allergopharma, Astra Zeneca, Bencard, Berlin-Chemie,
Boehringer-Ingelheim, Bosch, Chiesi, Circassia, GSK, HAL Allergy, Janssen-Cilag, Leti, MSD, Mundipharma, Novartis, Nycomed/Takeda, Sanofi, Stallergenes, TEVA und UCB.
C. Taube erhielt Forschungsunterstützung von: DFG, BMBF und der EU.
Medcram ist für die technische Umsetzung und Zertifizierung der CME bei der BLÄK (Bayerische Landesärztekammer) und für die Veröffentlichung und Betreuung während der Laufzeit verantwortlich.
Konzept Gesundheit – 300€ - Akkreditierung