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    Sonntag 17 Oktober 2027 : 00:00
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    Kat I - Tutoriell unterstützte Online-Fortbildung
  • Medcram übernimmt die technische Umsetzung, Akkreditierung und Zertifizierung gemäß CME-Vorgaben bei der jeweiligen Landesärztekammer sowie die Betreuung der CME über 12 Monate. Die inhaltliche Gestaltung obliegt den Autoren und Referenten | konzept.gesundheit - 300 Euro - Akkreditierung

S2k-Leitlinie – Standardisierte Durchführung des nasalen und konjunktivalen Provokationstests bei allergischen Erkrankungen der oberen Atemwege

Zahlreiche Belege bestätigen, dass die allergische Rhinitis (ICD J30.3) eine chronische Erkrankung ist, die weltweit bei Kindern und Erwachsenen weit verbreitet ist. Die Folgen sowohl für die Gesundheitssysteme als auch auf individueller Patientenebene werden oft unterschätzt, und die Erkrankung wird unzureichend behandelt.

Zudem geht die allergische Rhinitis häufig mit Begleiterkrankungen einher, die den Schweregrad der Erkrankung zusätzlich beeinflussen. Die Allergenprovokation der leicht zugänglichen Nasenschleimhaut (nasaler Allergenprovokationstest: NPT) oder der Bindehaut (konjunktivaler Allergenprovokationstest: KPT) reproduziert die allergenabhängige, IgE-vermittelte allergische Reaktion unter kontrollierten und standardisierten Bedingungen.

Diese Verfahren gelten als diagnostischer Goldstandard, insbesondere bei unklaren Ergebnissen primärer allergologischer Tests, und ermöglichen die klinisch relevante Identifizierung des ursächlichen Allergens. Zugelassene Testallergene sind entscheidend für die Gewährleistung der methodischen Qualität des NPT. Ihre Verfügbarkeit ist jedoch zunehmend eingeschränkt, obwohl ausreichende Mengen an Allergenlösungen für qualitativ hochwertige nasale Allergentests unverzichtbar bleiben.

Die einseitige Allergenprovokation hat sich in Deutschland seit Jahrzehnten in der klinischen Routine etabliert und es findet sich ausreichend Literatur hierfür. In internationalen Positionspapieren weicht man hiervon ab. Der konjunktivale Provokationstest ist ein einfach anzuwendender und sicherer Test. Er wird vor allem bei der perennialen und in bestimmte Fragestellungen bei der saisonalen allergischen Konjunktivitis, seltener bei der Keratokonjunktivitis vernalis und der atopischen Keratokonjunktivitis eingesetzt. Er dient in erster Linie der Allergenidentifikation, ggf. vor einer Allergen-Immuntherapie (AIT).

Dabei kann er auch bei der Überprüfung und Überwachung des Therapieeffekts einer AIT oder einer antiallergischen Behandlung eingesetzt werden. Obwohl hochsensitiv, bleibt das Verfahren der nasalen ASS-Provokation ein zeitaufwändiges Verfahren.

Die Bundesärztekammer und die BLÄK (Bayerische Landesärztekammer) fordern zu mehr Transparenz bei der Förderung von Ãrztlichen Fortbildungen bzw. CME auf. Alle Fortbildungsveranstalter sind gehalten, potenzielle Teilnehmer von Fortbildungen darüber zu informieren, in welchem Umfang und zu welchen Bedingungen eine Fortbildung, z.B. durch die die pharmazeutische Industrie, finanziell unterstützt wird. Dieser Verpflichtung kommen wir nach und informieren Sie hier über mögliche Interessenkonflikte der Autoren sowie die Höhe der Förderung der beteiligten Sponsoren.

Die Interessenkonflikte wurden über das AWMF-Portal interessenerklaerung-online.de erfasst, vom Beauftragten für Interessenkonflikte der DGAKI bewertet (Details siehe Leitlinienbericht) und gemäß den AWMF-Vorgaben tabellarisch aufbereitet. Der Leitlinienbericht und die Tabelle zu den Interessenkonflikten sind unter www.awmf.org/leitlinien/detail/ll/061-009.html abrufbar.

Medcram ist für die technische Umsetzung und Zertifizierung der CME bei der BLÄK (Bayerische Landesärztekammer) und für die Veröffentlichung und Betreuung während der Laufzeit verantwortlich.

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