Langfristige Symptomfreiheit durch Präzisionsdiagnostik: Strategien für eine erfolgreiche AIT bei Kindern und Erwachsenen
Die allergische Rhinitis ist mehr als ein saisonales Problem – unbehandelt droht der Etagenwechsel. In diesem Webseminar zeigen zwei erfahrene Referenten, wie eine präzise Diagnostik von Anamnese über Hauttest bis zur modernen In-vitro- und Komponentendiagnostik die Grundlage für eine zielgerichtete Allergenimmuntherapie (AIT) bildet.
„AIT bei Pollenallergie: Von der Diagnostik zur zielgerichteten Therapie“
Bei Dr. Holger Wrede steht dabei die sichere Unterscheidung zwischen Mit-Sensibilisierung und echter Kreuzreaktivität, um das klinisch relevante Hauptallergen korrekt zu identifizieren, im Fokus. Es wird gezeigt, wie diese diagnostische Schärfe die Auswahl des richtigen Therapiepräparats bestimmt und warum eine individuell zugeschnittene AIT der Schlüssel zur langfristigen Symptomfreiheit und Prävention ist. Profitieren Sie von praktischen Tipps zur Patientenauswahl und zur Optimierung der Therapieadhärenz im Praxisalltag.
“Präzision in der Allergologie: Die Diagnostik als Schlüssel zur individuellen Therapie“
Ergänzend erläutert Dr. Lars Lange, warum besonders im Kindes- und Jugendalter das „Window of Opportunity“ genutzt werden sollte, um den Allergiemarsch frühzeitig zu stoppen. In dieser sensiblen Phase der immunologischen Entwicklung bietet sich die Chance, durch eine frühzeitige Intervention den Krankheitsmarsch zu stoppen und einen Etagenwechsel nachhaltig zu verhindern.
Im Fokus steht der gezielte Einsatz molekularer Marker, um bereits bei den kleinsten Patienten die klinisch relevanten Auslöser von bloßem „immunologischem Rauschen“ zu unterscheiden. Dr. Lange zeigt auf, wie eine präzise Befundinterpretation dabei hilft, dieses Zeitfenster für eine maßgeschneiderte Allergenimmuntherapie (AIT) zu nutzen und Eltern durch fundierte Erfolgsaussichten zur Therapietreue zu motivieren. Erfahren Sie, wie Präzisionsmedizin den Weg für eine lebenslange Verbesserung der Lebensqualität ebnet.
Die Bundesärztekammer und die BLÄK (Bayerische Landesärztekammer) fordern zu mehr Transparenz bei der Förderung von Ãrztlichen Fortbildungen bzw. CME auf. Alle Fortbildungsveranstalter sind gehalten, potenzielle Teilnehmer von Fortbildungen darüber zu informieren, in welchem Umfang und zu welchen Bedingungen eine Fortbildung, z.B. durch die die pharmazeutische Industrie, finanziell unterstützt wird.
Dieser Verpflichtung kommen wir nach und informieren Sie hier über mögliche Interessenkonflikte der Autoren sowie die Höhe der Förderung der beteiligten Sponsoren.
Medcram ist für die technische Umsetzung und Zertifizierung der CME bei der BLÄK (Bayerische Landesärztekammer) und für die Veröffentlichung und Betreuung während der Laufzeit verantwortlich.
Stallergenes Greer GmbH 10.500 Euro - Durchführung, Akkreditierung, Honorare, Videoproduktion