Medcram-Lernmodul | Kontrolle

motorischer Fluktuationen mit Opicapon bei Parkinson

  Autoren/Autorinnen: Prof. Dr. P. Lingor / Dr. R. Ehret / Prof. Dr. L. Tönges


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Das idiopathische Parkinson-Syndrom ist eine neurodegenerative Erkrankung,die durch Bewegungsverlangsamung (Bradykinese), Rigor, Tremor und Haltungsinstabilität gekennzeichnet ist. Die Prävalenz liegt
bei 100 bis 200 pro 100.000 Einwohnern. Pathologisch spielt eine Degeneration dopaminerger Neurone in der Substantia nigra eine wesentliche Rolle.
Bis heute steht keine kurative Therapie der Parkinson-Krankheit zur Verfügung.

Therapeutische Ziele sind: 1. Verbesserung der Lebensqualität, 2. je nach Krankheitsphase die Besserung der motorischen, autonomen, kognitiven und psychiatrischen Symptome und 3. Vermeidung sekundärer internistischer und orthopädischer Komplikationen und Nebenwirkungen der dopaminergen Therapie

Der Beginn der Erkrankung ist abgesehen von nicht-motorischen Prodromalsymptomen im Wesentlichen von den motorischen Kardinalsymptomen aufgrund des Dopamindefizits geprägt, sodass die erste
Hauptsäule der Therapie die Gabe dopaminerg wirksamer Substanzen darstellt. Im Verlauf der Therapie ist in der Regel nach fünf Jahren mit dem Auftreten von motorischen Wirkungsfluktuationen zu rechnen.

Zur Behandlung von motorischen Fluktuationen, z. B. End-of-Dose-Hypokinesie eignet sich u. a. der Einsatz von Catechol-O-Methyltransferase-Inhibitoren (COMT-Inhibitoren), wie z.B. Opicapon, die den Abbau von L-DOPA zu 3-O-Methyldopa hemmen. Neben Diagnostik und Therapie von motorischen Fluktuationen über die COMT-Hemmung wird der Einsatz von Opicapon in Praxis und Klinik näher vorgestellt.

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