Allergologie – Fortschritte und Herausforderungen: HSM, Polysensibilisierung Gräserpollenallergie
Allergien betreffen Millionen – doch mit moderner Diagnostik und personalisierter Therapie lassen sich Beschwerden gezielt lindern. Dieses Webseminar bringt zwei erfahrene Experten zusammen, die aktuelle Entwicklungen in der Allergenimmuntherapie – zu HSM und Gräserpollen – praxisnah beleuchten.
Thema 1: “Milbenallergie im Fokus: Von der präzisen Diagnostik zur gezielten Immuntherapie”
Referent: Prof. Dr. Med. Detlef Brehmer
Hausstaubmilben gehören zu den häufigsten Auslösern ganzjähriger Allergien und stellen einen bedeutenden Risikofaktor für die Entwicklung eines allergischen Asthma bronchiale dar. In seinem Vortrag beleuchtet Prof. Brehmer die zentrale Bedeutung einer präzisen Diagnostik als Grundlage für eine effektive Therapie.Ein besonderer Fokus liegt auf den Umweltbedingungen, die das Wachstum der Milbenpopulationen in Innenräumen begünstigen, sowie auf praktikablen Maßnahmen zur Reduktion der Allergenbelastung im Alltag der Patienten. Darüber hinaus stellt Prof. Brehmer die sublinguale Immuntherapie (SLIT) als bewährte und wirksame Behandlungsoption vor. Er erläutert, wie diese gezielt eingesetzt werden kann, um allergische Beschwerden zu lindern und die Lebensqualität der Betroffenen nachhaltig zu verbessern.Abschließend gibt Prof. Brehmer einen aktuellen Einblick in die Situation rund um die Therapieallergene-Verordnung (TAV) – mit Blick auf deren Bedeutung für die Verfügbarkeit zugelassener Allergenpräparate und die Herausforderungen, die sich daraus für die tägliche Praxis ergeben.
Thema 2: “Saisonale und ganzjährige Allergien effektiv behandeln – aktuelle Ansätze in der AIT”
Referent: Prof. Dr. med. Moritz Gröger
Gräser- und Hausstaubmilbenallergien zählen zu den häufigsten inhalativen Allergien weltweit. Während Gräserpollen typischerweise saisonale Beschwerden wie Rhinokonjunktivitis und belastungsabhängige Atemprobleme hervorrufen, führen Hausstaubmilben das ganze Jahr über zu Symptomen – oft mit erheblicher Einschränkung der Lebensqualität und einem erhöhten Risiko für die Entwicklung eines allergischen Asthmas.
In seinem Vortrag beleuchtet Prof. Gröger die Rolle von Allergenmischungen in der Allergenimmuntherapie (AIT) und stellt dar, wie eine breite molekulare Abdeckung zur Verbesserung der Therapieergebnisse beitragen kann – insbesondere bei Polysensibilisierten Patienten. Anhand aktueller Daten und praxisnaher Erfahrungen wird aufgezeigt, wie durch den gezielten Einsatz von Mischungen eine personalisierte AIT ermöglicht wird, die sowohl saisonale als auch perenniale Beschwerden adressieren kann. Dabei stehen Wirksamkeit, Sicherheit und praktische Relevanz im klinischen Alltag im Mittelpunkt.
Die Bundesärztekammer und die BLÄK (Bayerische Landesärztekammer) fordern zu mehr Transparenz bei der Förderung von Ãrztlichen Fortbildungen bzw. CME auf. Alle Fortbildungsveranstalter sind gehalten, potenzielle Teilnehmer von Fortbildungen darüber zu informieren, in welchem Umfang und zu welchen Bedingungen eine Fortbildung, z.B. durch die die pharmazeutische Industrie, finanziell unterstützt wird.
Dieser Verpflichtung kommen wir nach und informieren Sie hier über mögliche Interessenkonflikte der Autoren sowie die Höhe der Förderung der beteiligten Sponsoren.
Prof. Dr. Betlef Brehmer
Prof. Dr. med. Moritz Gröger
Medcram ist für die technische Umsetzung und Zertifizierung der CME bei der BLÄK (Bayerische Landesärztekammer) und für die Veröffentlichung und Betreuung während der Laufzeit verantwortlich.
Stallergenes Greer GmbH (5.000 Euro - Durchführung, Akkreditierung)