Von der Diagnostik zur Therapieentscheidung: Evidenzbasierte Allergen-Immuntherapie in der Praxis
„Mit der richtigen Allergendiagnostik die passenden Allergen-Immuntherapie finden“
Die allergenspezifische Immuntherapie (AIT) ist ein zentraler Baustein in der Behandlung allergischer Atemwegserkrankungen – nicht nur bei Erwachsenen, sondern gerade auch bei Kindern und Jugendlichen. Bei Allergien gegen Frühblüher stellt sich im Versorgungsalltag die Frage, wann und welche Patienten von einer AIT profitieren und wie aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse in die individuelle Therapieentscheidung einfließen können.
Der Vortrag gibt einen praxisorientierten Überblick über die aktuelle Evidenz zur AIT mit besonderem Blick auf Frühblüherallergien. Anhand klinischer Studien und aktueller Daten werden Wirksamkeit, Sicherheit und langfristige Effekte der AIT eingeordnet und ihre Bedeutung für die tägliche Versorgung diskutiert.
Dr. Michael Gerstlauer schlägt dabei die Brücke von der wissenschaftlichen Evidenz zur konkreten Umsetzung: Welche Erkenntnisse sind für die Auswahl geeigneter Patienten relevant? Welche Aspekte sollten bei Einleitung und Durchführung einer AIT berücksichtigt werden? Und was bedeuten aktuelle Daten für die Therapieentscheidung in unterschiedlichen Altersgruppen?
„Von der AIT-Leitlinie zur Praxis: Evidenzbasierte Entscheidungsfindung in der Allergologie“
Die evidenzbasierte Allergen-Immuntherapie (AIT) ist ein zentraler Bestandteil der Behandlung IgE-vermittelter Allergien. Gleichzeitig stellt die Übertragung von Leitlinienempfehlungen in die tägliche Praxis häufig eine Herausforderung dar – insbesondere bei komplexen Sensibilisierungsmustern, unterschiedlichen Therapieoptionen und heterogenen Patientengruppen.
Im Vortrag beleuchtet Prof. Bettina Wedi, wie aktuelle Leitlinien und Studiendaten sinnvoll in die klinische Entscheidungsfindung integriert werden können. Dabei wird insbesondere darauf eingegangen, welche Evidenz für die Auswahl geeigneter AIT-Präparate relevant ist und wie diese im individuellen Patientenkontext zu bewerten ist.
Ein besonderer Fokus liegt auf der kritischen Einordnung der Studienlage, der Bewertung von Wirksamkeit und Sicherheit sowie der Frage, wie sich evidenzbasierte Empfehlungen praxisnah und patientenorientiert umsetzen lassen.
Ziel ist es, eine strukturierte Orientierung für die leitliniengerechte und zugleich individuelle Therapieentscheidung in der Allergologie zu vermitteln.
Die Bundesärztekammer und die BLÄK (Bayerische Landesärztekammer) fordern zu mehr Transparenz bei der Förderung von Ãrztlichen Fortbildungen bzw. CME auf. Alle Fortbildungsveranstalter sind gehalten, potenzielle Teilnehmer von Fortbildungen darüber zu informieren, in welchem Umfang und zu welchen Bedingungen eine Fortbildung, z.B. durch die die pharmazeutische Industrie, finanziell unterstützt wird.
Dieser Verpflichtung kommen wir nach und informieren Sie hier über mögliche Interessenkonflikte der Autoren sowie die Höhe der Förderung der beteiligten Sponsoren.
Herr Dr. Dr. med. Michael Gerstlauer (Wissenschaftliche Leitung)
Prof. Dr. med. Bettina Wedi
Medcram ist für die technische Umsetzung und Zertifizierung der CME bei der BLÄK (Bayerische Landesärztekammer) und für die Veröffentlichung und Betreuung während der Laufzeit verantwortlich.
Stallergenes Greer GmbH 10.500 Euro - Durchführung, Akkreditierung, Honorare, Videoproduktion