Von der Diagnostik zur Therapieentscheidung: Evidenzbasierte Allergen-Immuntherapie in der Praxis
„Mit der richtigen Allergendiagnostik die passenden Allergen-Immuntherapie finden“
Die präzise allergologische Diagnostik ist die Grundlage jeder erfolgreichen Allergenimmuntherapie (AIT). Insbesondere bei polysensibilisierten Patienten oder sich überlappenden Pollensaisons stellt die Identifikation des klinisch relevanten Allergens jedoch eine zentrale Herausforderung dar.
In seinem Vortrag zeigt Dr. Sebastian Volc, wie sich durch den gezielten Einsatz moderner diagnostischer Verfahren – von Anamnese und Hauttestung bis hin zur molekularen Diagnostik – relevante Sensibilisierungsmuster differenzieren lassen. Dabei wird erläutert, wie diagnostische Ergebnisse sicher in eine leitliniengerechte und individuell passende Therapieentscheidung überführt werden können.
Ein besonderer Fokus liegt auf der praktischen Einordnung bei Polysensibilisierung, der Rolle von Major- und Minor-Allergenen sowie der Frage, wann erweiterte diagnostische Verfahren einen zusätzlichen klinischen Nutzen bieten. Ziel ist es, eine strukturierte Entscheidungsgrundlage für die Auswahl einer wirksamen und patientenorientierten AIT zu vermitteln.
„Von der AIT-Leitlinie zur Praxis: Evidenzbasierte Entscheidungsfindung in der Allergologie“
Die evidenzbasierte Allergen-Immuntherapie (AIT) ist ein zentraler Bestandteil der Behandlung IgE-vermittelter Allergien. Gleichzeitig stellt die Übertragung von Leitlinienempfehlungen in die tägliche Praxis häufig eine Herausforderung dar – insbesondere bei komplexen Sensibilisierungsmustern, unterschiedlichen Therapieoptionen und heterogenen Patientengruppen.
Im Vortrag beleuchtet Prof. Bettina Wedi, wie aktuelle Leitlinien und Studiendaten sinnvoll in die klinische Entscheidungsfindung integriert werden können. Dabei wird insbesondere darauf eingegangen, welche Evidenz für die Auswahl geeigneter AIT-Präparate relevant ist und wie diese im individuellen Patientenkontext zu bewerten ist.
Ein besonderer Fokus liegt auf der kritischen Einordnung der Studienlage, der Bewertung von Wirksamkeit und Sicherheit sowie der Frage, wie sich evidenzbasierte Empfehlungen praxisnah und patientenorientiert umsetzen lassen.
Ziel ist es, eine strukturierte Orientierung für die leitliniengerechte und zugleich individuelle Therapieentscheidung in der Allergologie zu vermitteln.
Die Bundesärztekammer und die BLÄK (Bayerische Landesärztekammer) fordern zu mehr Transparenz bei der Förderung von Ãrztlichen Fortbildungen bzw. CME auf. Alle Fortbildungsveranstalter sind gehalten, potenzielle Teilnehmer von Fortbildungen darüber zu informieren, in welchem Umfang und zu welchen Bedingungen eine Fortbildung, z.B. durch die die pharmazeutische Industrie, finanziell unterstützt wird.
Dieser Verpflichtung kommen wir nach und informieren Sie hier über mögliche Interessenkonflikte der Autoren sowie die Höhe der Förderung der beteiligten Sponsoren.
Herr Dr. Dr. med. Sebastian Volc (Wissenschaftliche Leitung)
Prof. Dr. med. Bettina Wedi
Medcram ist für die technische Umsetzung und Zertifizierung der CME bei der BLÄK (Bayerische Landesärztekammer) und für die Veröffentlichung und Betreuung während der Laufzeit verantwortlich.
Stallergenes Greer GmbH 10.500 Euro - Durchführung, Akkreditierung, Honorare, Videoproduktion