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In-vitro-Allergiediagnostik
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CME-Fortbildung In-vitro-Allergiediagnostik
CME-Veranstalter

Cogitando GmbH

Finanzieller Förderer

Konzept Gesundheit - 300€ - Akkreditierung

Zertifiziert bisDienstag 18 Oktober 2022
Zertifiziert durch Bayerische Landesärztekammer (BLÄK)
CME-Punkte 4 CME-Punkten
Berufsgruppe Arzt
AutorenPD Dr. Chrysanthi Skevaki / Valerie Härtel / Prof. Dr. Harald Renz
CME-Veranstaltungstyp ePaper / PDF Fortbildung
Qualifizierung durch Lernerfolgskontrolle
CME-Fortbildung für die Fachbereiche
Kosten Kostenfrei
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PD Dr. Chrysanthi Skevaki
Ärztlicher Leiter:
Fachärztin für Laboratoriumsmedizin / Fachärztin für Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie Universitätsklinikum Gießen und Marburg GmbH

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In-vitro-Allergiediagnostik

Klinisch manifeste Allergien, wie allergische Rhinitis, Asthma, atopische Dermatitis und allergische Reaktionen auf Nahrungsmittel, Medikamente, Latex, Insektengift oder andere Allergene, rechtfertigen eine ausführliche Diagnostik. Eine frühe Diagnose und eine erfolgreiche Behandlung sind für Patienten im Kindes- wie im Erwachsenenalter gleichermaßen wichtig. Die diagnostische Beurteilung beginnt mit der Erhebung der Anamnese und der Sammlung von Informationen zu Symptomen, möglichen Allergenexpositionen und assoziierten Risikofaktoren sowie einer eingehenden körperlichen Untersuchung. Allerdings hat diese Vorgehensweise für sich allein genommen leider nur eine Genauigkeit von ≤ 50% [1]. In manchen Fällen ist das ursächliche Allergen aufgrund des kurzen Zeitraums zwischen Exposition und Auftreten von Symptomen leicht festzustellen. Oftmals kommen jedoch mehrere Allergene als Auslöser in Frage. Bei Allergien ist häufig spezifisches Immunglobulin E (sIgE) gegen das ursächliche Allergen im Serum des Patienten nachweisbar (Abb. 1). Die Prävalenz von sIgE-Sensibilisierungen hängt vom Alter des Patienten sowie den klinischen Diagnosen ab. In-vivoHauttests oder In-vitro-Bluttests dienen der Bestätigung einer Sensibilisierung. Bei einer Diskrepanz zwischen diesen Tests und der Anamnese sollten Provokationstestungen durchgeführt werden. Diese können entweder klinisch oder in-vitro erfolgen; bei letzterem Ansatz wird die Mediatorfreisetzung bzw. Expression von Oberflächenantigenen auf den Basophilen nach Inkubation mit dem Allergen bestimmt.

IgE wurde 1967 zum ersten Mal beschrieben und wird von B-Zellen als Reaktion auf spezifische Antigene produziert. IgE zirkuliert im Blut und bindet an hochaffine IgE-Rezeptoren auf der Oberfläche von Immuneffektorzellen (zum Beispiel Mastzellen). Eine anschließende Exposition gegenüber dem fraglichen Allergen führt zu einer Vernetzung der IgE-Rezeptoren, einer Degranulation von Mastzellen und sofortigen Überempfindlichkeitsreaktionen [2]. Diese können in Form von respiratorischen, kutanen, gastrointestinalen, kardiovaskulären oder generalisierten (anaphylaktischen) Anzeichen und Symptomen zu Tage treten [3]. Das Vorhandensein von allergenspezifischem IgE im Blut eines Patienten wird auch als sIgE-Sensibilisierung bezeichnet und kann, muss aber nicht, mit einer klinischen Reaktion gegen das jeweilige Allergen assoziiert sein.

[1] Siles RI, Hsieh FH. Allergy blood testing: A practical guide for clinic
[2] Ansotegui IJ, Melioli G, Canonica GW, Caraballo L, Villa E, Ebisawa M, Passalacqua G, Savi E, In diesem Zusammenhang sind Veränderungen der Tryptase-Konzentration häufig aussagekräftiger als die absoluten Werte In-vitro-Allergiediagnostik 813 Ebo D, Gómez RM, Luengo Sánchez O, Oppenheimer JJ, Jensen-Jarolim E, Fischer DA, Haahtela T, Antila M, Bousquet JJ, Cardona V, Chiang WC, Demoly PM, et al. IgE allergy diagnostics and other relevant tests in allergy, a World Allergy Organization position paper. World Allergy Organ J. 2020; 13: 100080.
[3] Eigenmann PA, Atanaskovic-Markovic M, O’B Hourihane J, Lack G, Lau S, Matricardi PM, et al; European Academy of Allergy and Clinical Immunology Section on Pediatrics; European Academy of Allergy and Clinical ImmunologyClemens von Pirquet Foundation. Testing children for allergies: why, how, who and when: an updated statement of the European Academy of Allergy and Clinical Immunology (EAACI) Section on Pediatrics and the EAACI-Clemens von Pirquet Foundation. Pediatr Allergy Immunol. 2013; 24: 195-209.

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