Allergologie 2026: Diagnostik, Therapie & Leitlinienkompetenz
Polyallergien stellen in der allergologischen Praxis eine besondere Herausforderung dar. Viele Patientinnen und Patienten sind nicht nur gegen ein einzelnes Allergen sensibilisiert, sondern reagieren auf mehrere Auslöser gleichzeitig. Dies erschwert sowohl die Diagnostik als auch die Auswahl einer zielgerichteten Therapie.
Prof. Haxel gibt in seinem Vortrag einen praxisnahen Überblick über moderne Strategien zur Diagnostik und Therapie polyallergischer Patienten. Dabei werden aktuelle diagnostische Verfahren, differenzialdiagnostische Überlegungen sowie therapeutische Optionen im Rahmen der Allergenimmuntherapie (AIT) vorgestellt.
Ziel des Vortrags ist es, aufzuzeigen, wie eine strukturierte Herangehensweise hilft, auch bei komplexen Sensibilisierungsmustern eine effektive und patientenorientierte Behandlung zu ermöglichen.
In seinem Vortrag gibt Prof. Oliver Pfaar einen umfassenden Überblick über aktuelle Entwicklungen in der Allergologie – von Leitlinien und evidenzbasierter Medizin bis hin zu regulatorischen Rahmenbedingungen.
Im Mittelpunkt steht die Allergenimmuntherapie (AIT) als evidenzbasierte Therapieform IgE-vermittelter Erkrankungen. Prof. Pfaar erläutert, wie sich neue wissenschaftliche Erkenntnisse und regulatorische Anforderungen – etwa im Zusammenhang mit der Therapieallergen-Verordnung (TAV) – auf die klinische Praxis und die Auswahl von AIT-Präparaten auswirken.
Darüber hinaus werden zentrale Aspekte der Leitlinienarbeit, an der Prof. Pfaar als leitender Autor der S2k-Leitlinie maßgeblich beteiligt war, praxisnah zusammengefasst. Diskutiert werden unter anderem die Bedeutung aktueller Studiendaten, die Rolle der SLIT bei Kindern und Jugendlichen sowie die Umsetzung evidenzbasierter Empfehlungen im ärztlichen Alltag.
Die Bundesärztekammer und die BLÄK (Bayerische Landesärztekammer) fordern zu mehr Transparenz bei der Förderung von Ãrztlichen Fortbildungen bzw. CME auf. Alle Fortbildungsveranstalter sind gehalten, potenzielle Teilnehmer von Fortbildungen darüber zu informieren, in welchem Umfang und zu welchen Bedingungen eine Fortbildung, z.B. durch die die pharmazeutische Industrie, finanziell unterstützt wird.
Dieser Verpflichtung kommen wir nach und informieren Sie hier über mögliche Interessenkonflikte der Autoren sowie die Höhe der Förderung der beteiligten Sponsoren.
Medcram ist für die technische Umsetzung und Zertifizierung der CME bei der BLÄK (Bayerische Landesärztekammer) und für die Veröffentlichung und Betreuung während der Laufzeit verantwortlich.
Stallergenes Greer GmbH 10.500 Euro - Durchführung, Akkreditierung, Honorare, Videoproduktion