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Allergenimmuntherapie: Neue Wege gehen (09. März)

Klimawandel und Allergien
Der Klimawandel ist anhand vieler Parameter messbar belegt. Auch Pflanzen reagieren auf die Klimaänderungen, u. a. durch frühere Blühzeiten und stärkere Pollenemissionen als noch vor einigen Jahrzehnten. Der Effekt ist abhängig vom Pollentyp und bei Frühblühern wie Birke, Erle und Hasel besonders ausgeprägt.
Das hat bereits heute Auswirkungen auf allergische Erkrankungen: Häufigkeit und Intensität nehmen zu. Doch es gibt auch Lichtblicke, denn bei zunehmenden Temperaturen nimmt das Wachstum bestimmter pollenproduzierender Pflanzen ab. In etwa 50 Jahren werden z. B. in Bayern weniger Birkenpollen fliegen als heute. Der Vortrag stellt die Veränderungen des Pollenfluges in den letzten Jahren und die zu erwartende weitere Entwicklung dar. Die Auswirkungen auf allergischen Erkrankungen und mögliche Schutzmaßnahmen werden diskutiert.

Evidenzbasierte Gräser-Allergenimmuntherapie
Das Vorkommen einzelner Gräserspezies ist regional unterschiedlich und hat Einfluss auf Zeitpunkt und Schweregrad der Symptome einer Gräserpollen-Allergie.
Neuere serologische Studien zeigen zudem, dass Gräserpollen-Allergiker individuelle Sensibilisierungsmuster aufweisen und dass nicht alle Gräserspezies untereinander vollständig kreuzallergen sind.
Die Konsequenzen dieser Befunde für die Allergen-Immuntherapie (AIT) werden dargelegt. Der Einfluss von Allergenzusammensetzung und Allergendosis auf die Wirksamkeit der AIT wird diskutiert.
Am Beispiel klinischer Daten zur AIT der Gräserpollen-Allergie mit Sublingualtabletten wird aufgezeigt, welche Kriterien zur Beurteilung der Evidenz von AIT-Präparaten herangezogen werden können.

Kasuistiken – Fallbeispiele aus der Praxis
Anhand kurzer Fallbeispiele wird die Übertragung der Fortbildungsinhalte in die Praxis dargelegt.

  • Prof. Dr. med. Martin Wagenmann

    18:00 bis 18:15 Uhr

    Begrüßung durch den wissenschaftlichen Leiter

  • Prof. Dr. Jeroen Buters

    18:15 bis 19:00 Uhr

    Klimawandel und Allergien

  • Prof. Dr. med. Martin Wagenmann

    19:00 bis 19:45 Uhr

    Evidenzbasierte Gräser-Allergenimmuntherapie

  • Prof. Dr. med. Martin Wagenmann

    19:45 bis 20:00 Uhr

    Kasuistiken - Fallbeispiele aus der Praxis

  • 20:00 Uhr

    Ende der Veranstaltung

Die Bundesärztekammer und die BLÄK (Bayerische Landesärztekammer) fordern zu mehr Transparenz bei der Förderung von Ãrztlichen Fortbildungen bzw. CME auf. Alle Fortbildungsveranstalter sind gehalten, potenzielle Teilnehmer von Fortbildungen darüber zu informieren, in welchem Umfang und zu welchen Bedingungen eine Fortbildung, z.B. durch die die pharmazeutische Industrie, finanziell unterstützt wird. Dieser Verpflichtung kommen wir nach und informieren Sie hier über mögliche Interessenkonflikte der Autoren sowie die Höhe der Förderung der beteiligten Sponsoren.

Medcram ist für die technische Umsetzung und Zertifizierung der CME bei der BLÄK (Bayerische Landesärztekammer) und für die Veröffentlichung und Betreuung während der Laufzeit verantwortlich.

Stallergenes GmbH - 5.000 Euro - Durchführung, Akkreditierung

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