Allergenimmuntherapie: Neue Wege gehen (26. März)
Klimawandel und Allergien
Der Klimawandel ist anhand vieler Parameter messbar belegt. Auch Pflanzen reagieren auf die Klimaänderungen, u. a. durch frühere Blühzeiten und stärkere Pollenemissionen als noch vor einigen Jahrzehnten. Der Effekt ist abhängig vom Pollentyp und bei Frühblühern wie Birke, Erle und Hasel besonders ausgeprägt.Das hat bereits heute Auswirkungen auf allergische Erkrankungen: Häufigkeit und Intensität nehmen zu. Doch es gibt auch Lichtblicke, denn bei zunehmenden Temperaturen nimmt das Wachstum bestimmter pollenproduzierender Pflanzen ab. In etwa 50 Jahren werden z. B. in Bayern weniger Birkenpollen fliegen als heute. Der Vortrag stellt die Veränderungen des Pollenfluges in den letzten Jahren und die zu erwartende weitere Entwicklung dar. Die Auswirkungen auf allergischen Erkrankungen und mögliche Schutzmaßnahmen werden diskutiert.
Evidenzbasierte Hochdosis Allergenimmuntherapie
Die Allergen-Immuntherapie ( AIT ) ist die einzige kausale Therapieoption zur Behandlung von Typ1-Allergien.
Die Datenlage der in Deutschland verfügbaren AIT-Produkte ist allerdings noch sehr inhomogen.
Im Vortrag wird dargelegt, wie z. B. Allergendosis und Allergenzusammensetzung die Wirksamkeit beeinflussen. Es wird aufgezeigt, welche Kriterien zur Beurteilung der Evidenz von AIT-Präparaten herangezogen werden sollten.
Kasuistiken – Fallbeispiele aus der Praxis
Anhand kurzer Fallbeispiele wird die Übertragung der Fortbildungsinhalte in die Praxis dargelegt.
apl. Prof. Dr. med. Oliver Pfaar
10:00 bis 10:15 Uhr
Begrüßung durch den wissenschaftlichen Leiter
Prof. Dr. Jeroen Buters
10:15 bis 11:00 Uhr
Klimawandel und Allergien
apl. Prof. Dr. med. Oliver Pfaar
11:00 bis 11:45 Uhr
Evidenzbasierte Hochdosis Allergenimmuntherapie
apl. Prof. Dr. med. Oliver Pfaar
11:45 bis 12:00 Uhr
Kasuistiken - Fallbeispiele aus der Praxis
12:00 Uhr
Ende der Veranstaltung
Die Bundesärztekammer und die BLÄK (Bayerische Landesärztekammer) fordern zu mehr Transparenz bei der Förderung von Ãrztlichen Fortbildungen bzw. CME auf. Alle Fortbildungsveranstalter sind gehalten, potenzielle Teilnehmer von Fortbildungen darüber zu informieren, in welchem Umfang und zu welchen Bedingungen eine Fortbildung, z.B. durch die die pharmazeutische Industrie, finanziell unterstützt wird.
Dieser Verpflichtung kommen wir nach und informieren Sie hier über mögliche Interessenkonflikte der Autoren sowie die Höhe der Förderung der beteiligten Sponsoren.
Medcram ist für die technische Umsetzung und Zertifizierung der CME bei der BLÄK (Bayerische Landesärztekammer) und für die Veröffentlichung und Betreuung während der Laufzeit verantwortlich.
Stallergenes GmbH - 5.000 Euro - Durchführung, Akkreditierung